Nachdem wir gestern unerwartet darniederlagen (wohl aufgrund schlechten Essens), ging es heute erst zur ILA.
Es war sehr interessant, die Vorführungen waren wie immer etwas Militär-lastig, das Static Display eigentlich ganz gut ausgeglichen. Saab Gripen und MIG-29 und das Breitling Jet-Team waren für mich die Highlights bei der Air Show.
Am Boden hat mich diesmal die Allgemeine Luftfahrt mehr interessiert als die “großen Brummer”. Nachdem das “Projekt Joghurtbecher” konkrete Formen annimmt (demnächst mehr hier im Blog), waren wir relativ lange bei Diamond Aircraft und haben die ausgestellte DA 40 Tundra Star intensiv begutachtet und uns von den Flugeigenschaften berichten lassen. Die Tundra Star entspricht bis auf das Fahrwerk der normalen DA 40, daher war die zum Probesitzen sehr gut geeignet. Und ich war ganz begeistert. Man sitzt bequem wie im Auto, der Gepäckraum ist angenehm groß, das Panel ist recht niedrig und wirkt durch die kompakte Anordnung von G1000 und den Backup-Instrumenten extrem aufgeräumt. Interessant war: Bei Diamond durfte niemand die Flieger von innen angucken. Man musste schon dem Standpersonal erklären, warum man denn mal reingucken will – das ging dann allerdings auch äußerst freundlich und hilfsbereit.
Für alle zum reingucken und anfassen waren noch Aquila und Comco Ikarus da, die beide Ultraleichtflugzeuge herstellen. Was da auffiel: Aquila ist richtig gute Qualität, man sieht zwar deutlichst die Unterschiede zu einer Diamond (oder Cessna), aber es geht schon in die Richtung. Die Comco Ikarus C42b, die auch ausgestellt war, wirkt dagegen schon fast wie Bastelware aus dem Baumarkt. Gut, es sind halt auch fast 200.000 € Preisunterschied zwischen der C42b (80′ €) und einer DA 40 (270′ €). Aber irgendwie könnte ich mich, glaube ich, nicht mit der UL-Fliegerei anfreunden.





















