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15 Dec2012

Memmingen

  •   15. December 2012. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-EEFS, EDJA, EDMA

Nachdem die letzten Wochen von einer stabilen Wetterlage geprägt waren – jeden Tag grau in grau und hässlich, war es die letzten Tage mal ganz brauchbar. Also haben wir die Gelegenheit genutzt und sind – wieder mit Sophie – eine kleine Runde geflogen.

Wir wollten erst in Richtung Bodensee, aber da war alles mit Hochnebel zugelaufen, also sind wir erst mal in Augsburg gestartet und über WHISKEY raus. Beim Starten hat sich heute die alte Fliegerregel “Keep calm, don’t panic” ausgezahlt… kurz nach dem Abheben war plötzlich die Motorleistung schlecht. Eine kleine Bewegung am Gashebel hat schon gereicht und die Leistung war zum Steigen zu schwach. Also erstmal keine Panik, die Optionen sortieren und gucken was falsch ist: Vergaservorwärmung … bringt nix, Öldruck … passt, Motortemperatur … passt auch, Gemisch … könnte man noch mehr reindrehen … aha … das wars. Offensichtlich waren die 2 Umdrehungen, die man für ein optimales Fuel Flow sonst immer rausdrehen kann, heute zu viel des Guten. Mit mehr Sprit im Motor war das Problem auch gleich beseitigt.

Der restliche Flug war dann relativ ruhig, bei guter Fernsicht sind wir in Richtung Alpen geflogen und dann bis nach Kaufbeuren, dann nach Kempten und von dort nach Memmingen. Sophie fand es wieder ganz gut und ist kurz vor der Landung auch eingeschlafen. Die Landung war bei Windstille entsprechend ruhig.

Nach einem Kaffee ging es wieder zurück. Dank dem Lotsen mit 2 kt Rückenwind auf der 06 und mit direktem Kurs nach Augsburg. Dadurch ging es ziemlich schnell. In Augsburg konnten wir auch über WHISKEY reinfliegen und der Lotse wollte uns wahrscheinlich auch auf der 07 landen lassen, wenn nicht einem Lehrer mit Schüler erst im Queranflug zur 25 eingefallen wäre, dass er doch noch Platzrunden fliegen will. Nach dem Rüffel vom Lotsen und einem Straf-Vollkreis durfte er dann zwar landen, aber dadurch mussten wir natürlich auch auf der 25 landen. Die Landung war wieder bei fast Windstille sehr ruhig.

Und der 2. Flug mit Sophie war auch sehr schön. Das einzig blöde war, dass das Intercom der D-EEFS keinen Pilot-Isolation-Mode hat, sprich ich kann mich nicht von der restlichen Unterhaltung ausnehmen und funken. Es ging zwar auch so ganz gut, aber Sophie kann man natürlich noch nicht beibringen, dass sie ruhig sein muss, wenn da plötzlich diese andere Stimme was sagt.

Track gibt es heute nicht, beim Navi war der Akku leer und die Ladebuchse im Flugzeug war defekt.

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18 Aug2012

Egelsbach – Augsburg

  •   18. August 2012. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-EEFS, EDFE, EDMA, Mehrere Tage

Nachdem unsere Veranstaltung vorbei war, ging es heute wieder zurück von Egelsbach nach Augsburg. Es waren 34 °C Hitze angekündigt, was befürchten ließ, dass es ziemlich bockig werden könnte. Der Wetterbericht sagte aber nur was von “leichter bis mäßiger thermischer Turbulenz”.

Am Flugplatz angekommen waren 32 °C und der Flieger natürlich schön aufgeheizt. Schade, dass es keine Klimaanlage gibt. Aber zur Not kann man ja das Fenster auch während des Fluges mal aufmachen falls es zu heiß ist…

Wir sind dann auf der 27 gestartet und es war erstaunlich ruhig in der Luft. Das blieb den ganzen Flug so, nur ganz leichte Thermik war ab und an zu spüren. Kein Wunder, dass wir auch kein einziges Segelflugzeug gesehen haben. So müsste es im Hochsommer immer sein…

Es ging also auf direktem Kurs Richtung Augsburg, bei schöner Sicht, man konnte also den Flug richtig genießen. Einzig der Motor war ein bisschen warm die ganze Zeit, da half nur Gemisch anreichern um den Öltemperatur-Zeiger in der Mitte zu halten. Naja, in so 2000 ft über Grund waren auch noch 25 °C, da geht das schon in Ordnung. Und was auch noch aufgefallen ist: die alten Cessnas sind zu langsam. Mehr als 100 kt indicated ist schon ein Wunder mit der D-EEFS, bei der D-ECHK sind ja locker mal 120 kt drinnen. Aber selbst wenn man mit 110 kt rechnet: Die ECHK kostet 20% mehr als die EEFS, dafür ist sie mindestens 10% schneller und hat ein Glascockpit. Oder in Zahlen: Nach Egelsbach wäre die ECHK nur ca. 15 € teurer gewesen, heute aber leider schon belegt…

Und was noch auffällt: Das neue Android-Navi nervt regelmäßig. Nicht nur, dass es öfters mal nur noch einen schwarzen Bildschirm anzeigt und “Out of memory” – dann ist immerhin der Luftraum-Overlay noch da. Nein, das GPS versagt öfters komplett. Da hilft dann noch rebooten… Da muss ich wohl mal schauen ob eBay einen Umtausch in ein Galaxy Tab ermöglicht. Das funktioniert einwandfrei habe ich mir sagen lassen.

Die Landung in Augsburg war dann relativ einsam und ruhig, irgendwie war trotz des Super-Wetters kaum einer unterwegs.

Track

16 Aug2012

Egelsbach (Rundflug)

  •   16. August 2012. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-EEFS, EDFE, Mehrere Tage

Wenn wir schon mal in Egelsbach sind, wollte ich die Zeit nutzen, um noch einen schönen (Foto-)Rundflug im Rhein-Main-Gebiet zu machen. Das Wetter war dazu ja perfekt.

Wir sind dann also kurz nach der Landung nochmal aufgebrochen um eine Runde um die recht ausgedehnte Frankfurter Kontrollzone zu fliegen.

Egelsbach hatte mittlerweile die Bahn gedreht, so dass wir also auf der 27 gestartet sind. Dann geht es auch der Autobahn entlang und wieder über die bekannte Hochspannungsleitung. Dann sind wir in Richtung Mainz geflogen. Die Landschaft ist dort wirklich sehr schön, viele Weinberge, kleine Orte, Teiche. Irgendwann kommt dann mal der Rhein, der dort ja noch relatives Flachland um sich hat.

Vor sich kann man schon den Taunus sehen, der relativ hoch aufragt. Dorthin ging es dann weiter und man kann auch schon den Rhein-Durchbruch sehen. Die Gegend ist ja auch vom Boden betrachtet ganz nett, aus der Luft aber wirklich richtig schön. Danach sind wir dann wieder in Richtung Osten, immer über den Ausläufern des Taunus entlang, Wiesbaden, Bad Homburg und relativ nah am Großen Feldberg vorbei. Hinter den “Bergen” sind wir wieder gesunken, so dass wir frei vom Frankfurter Airspace C waren und trotzdem nochmal Frankfurt angucken konnten. Dann über Hanau wieder zurück nach Egelsbach.

Klingt zwar nicht viel, ist aber trotzdem mit 1 h Flugzeit ein ganz schönes Stück. Die Landschaft dort kannte ich ja auch noch gar nicht, so dass es ein schöner Genußflug war.

Die Landung war dann wieder entsprechend ruhig und sanft, das Bugrad wollte aber wieder flattern, diesmal wusste ich ja, dass man es kurz Entlasten muss. Hat wunderbar funktioniert… Danach gabs dann im Schubeck-Restaurant am Flugplatz noch was zum Essen und Trinken… lecker – bis auf den geeisten Kaiserschmarrn (wobei, lecker war der schon, wir hätten halt keinen Kaiserschmarrn erwarten sollen) 🙂

Track

16 Aug2012

Augsburg – Egelsbach

  •   16. August 2012. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-EEFS, EDFE, EDMA, Mehrere Tage

Morgen findet wieder einmal eine Veranstaltung von meiner Firma in Frankfurt statt, da bietet es sich also an, wieder mal nach Egelsbach zu fliegen. Vor allem bei dem Ferienreiseverkehr auf der Autobahn…

Heute Nacht und am vormittag ist aber erst noch eine Kaltfront durchgezogen, so dass es zunächst nicht ganz sicher war, ob wir überhaupt fliegen können. Der Wetterdienst hatte aber ab Mittag Wetterbesserung versprochen und die ist auch tatsächlich eingetreten.

Wir sind also am frühen Nachmittag zum Flugplatz gefahren und obwohl der GAFOR noch überall Gelb war und auf der Strecke auch bei Niederstetten OVC008 (also beinahe aufliegende Wolken) gemeldet waren, sah es im Satellitenbild eigentlich gar nicht so schlimm aus, eher nach heiterem Himmel in Richtung Stuttgart und im Rheintal nach Norden sogar wolkenlos. Sprich: Man müsste eigentlich bequem nach Egelsbach kommen.

Ich bin ja schon vorsichtig was das Wetter angeht, aber die Erfahrung lehrt, dass man dem Wetterdienst auch nicht unbedingt alles glauben muss. Also sind wir in Augsburg gestartet – wie erwartet ohne anderen Verkehr, es waren ja schließlich dichte Wolken, da fliegt eh niemand – und haben dann einfach direkten Kurs auf Egelsbach genommen, mit dem Plan, falls die Untergrenzen unter 1500 ft absinken sollten, umzukehren und über Stuttgart / Rheintal zu fliegen. Wie schon fast erwartet, kam es dazu nicht, es hatte unterwegs mittlerweile überall aufgeklart und so war zwar noch dichte Bewölkung, die aber hoch genug war. In Egelsbach selber was es dann sogar fast wolkenlos.

Der Flug war entsprechend ruhig. Die Landung in Egelsbach diesmal auf der 09, also andersrum als bei den letzten Malen. Der Platz ist aus der anderen Richtung ja relativ schwierig zu finden, also war ich mal gespannt wie das so rum funktioniert: deutlich besser. Man fliegt einfach immer der Autobahn entlang und dann kommt auch gleich der Platz, sehr gut erkennbar. Lediglich auf die bekannte Hochspannungsleitung muss man gut aufpassen, da sollte man nicht zu früh anfangen, Höhe abzubauen.

Die Landung selber war dann sehr ruhig und sanft, nur das Bugrad von der D-EEFS hat irgendwie einen Hau weg. Es hat uns beim Rollen auf der Startbahn so durchgeschüttelt, dass ich erst dachte, wir hätten einen platten Reifen. In Wirklichkeit hat das Bugrad aber geflattert. Kurzer Anruf danach beim Fluglehrer: Ja, das kommt bei der Maschine ab und an mal vor. Ist zwar nicht normal, aber keiner weiß wieso das passiert. Wenn man das Bugrad einfach mal anhebt / entlastet beim Rollen, sollte es weg sein. Auch gut, wieder was dazu gelernt…

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22 Feb2012

Friedrichshafen

  •   22. February 2012. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-EEFS, EDMA, EDNY

Gestern sollte es eigentlich nach Karlsruhe gehen, aber leider war Augsburg wieder ein sicheres Nebel-Loch… So musste ich umbuchen und konnte leider nur ein kürzeres Zeitfenster buchen, so dass wir dann lieber wieder Richtung Bodensee geflogen sind um nicht ganz so hetzen zu müssen.

In Augsburg ging es heute mit der D-EEFS los, die der Fliegerverein im letzten Jahr als Ersatz für die verunfallte neue D-ETTP angeschafft hatte. Für mich war es das erste Mal mit dieser Maschine. Die ist leider ohne Glascockpit und eher ein Oldtimer (es ist eine C172 P, aber immerhin schon mit einem der ersten Garmin GPS und zwei ordentlichen Bendix-King ComNav’s). Für die meisten Vereinsmitglieder aber wohl in Ordnung, gibt es doch von den 300 Mitgliedern nur ca. 20 die bislang mit dem G1000-Glascockpit fliegen wollen und dürfen.

Wir haben also die Maschine aufgetaut, da doch wieder -10 Grad in der Nacht waren und haben sie dann mit einigen Schwierigkeiten auch angelassen bekommen. Start und Flug nach Friedrichshafen waren angenehm ruhig und die Sicht war auch ziemlich gut, ab Memmingen schönes Alpenpanorama nur praktisch genau über dem Bodensee stand eine Dunst-/Nebelglocke. Friedrichshafen hatte dagegen CAVOK gemeldet, wobei hier auch die Sicht deutlich schlechter als auf der Strecke war, ich schätze ca. 15 km. Wir sind dann in Friedrichshafen gelandet und haben dort einen Kaffee getrunken.

Der Rückweg war dann etwas verspätet, da die Maschine nicht mehr anspringen wollte und zu allem Überfluss auch noch die Batterie leer war (nach 2-3 Anlassversuchen). Ich mag diese Vergaser-Motoren irgendwie nicht 😉 … und ich mag die Cessna-Elektrik auch nicht: Da gibts zwar eine 24-Volt-Steckdose am Flieger, die praktischerweise 30 cm hinter dem Propeller ist (ok, ich hätte den Stecker schon rausgezogen, so ist es nicht) aber die geht allenfalls zum Laden der Batterie und nicht zum fremdstarten. Wir haben dann also versucht, den Motor von Hand anzuwerfen, das ging aber auch nicht, bzw. war bei meinem Anlassversuch das Ritzel vom Anlasser nicht rausgesprungen. Also wollte ich vor dem nächsten Anwerf-Versuch die restliche Energie der Batterie nutzen, um den Anlasser rausspringen zu lassen, doch siehe da: Mit zwei Lauten Knallen (auch Fehlzündung genannt) war der Motor plötzlich an 🙂 Jetzt also schnell ausziehen, alle einsteigen, anschnallen und bloß den Motor nicht mehr ausmachen…

Wir sind dann dieses Mal über SIERRA rausgeflogen, Lindau hatte es aber wettertechnisch nicht so getroffen wie der Rest, hier war es vergleichsweise neblig und vielleicht so um die 8-9 km Sicht. Da wir ja nach Augsburg wollten, wurde das aber schnell wieder besser und wir konnten nochmal den Alpenblick genießen und sind dann mit 7 kt Wind aus 140 auf der Piste 25 gelandet… also 6 kt von schräg hinten (nach uns wurde die Bahn dann auch auf die sinnvollere 07 gedreht). Wind von hinten geht ja, aber von schräg hinten ist immer hässlich. Die Landung war also zwar grundsätzlich in Ordnung aber leicht schiebend, was für das Fahrwerk immer nicht ganz so optimal ist, anyway, meine Qualitätsansprüche sind was das angeht sowieso eher zu hoch…

(Track gibt es heute nicht, da die Steckdose im Flieger kaputt war und mein Navi nicht genug Batterieladung hatte.)

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