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12 Sep2016

Salzburg (Hangar 7)

  •   12. September 2016. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ELDS, EDMA, IFR, LOWS

Unser Urlaub ist jetzt schon wieder eine Weile her und bis Ende September muss ich auch meinen 2-jährlichen SEP-Checkflug machen – also wollte ich wieder mal Üben 😉

So ging es heute nach Salzburg um dort das schöne Ambiente von Hangar 7 für ein Meeting zu nutzen. Das Wetter war sehr schön, zwar kein Alpenblick von Augsburg/München aus, aber nochmal wolkenlos und sehr warm. So sind wir am Morgen VFR von Augsburg nach Salzburg geflogen. Immer entlang der A8, ein schöner Genußflug. Die Landung in Salzburg war auch sehr ruhig, beim Hangar 7 hatte man zunächst nichts von uns gewusst, aber ein kurzer Anruf brachte Klarheit, das nur unser Kennzeichen falsch an Ops und den Tower übermittelt war. So konnten wir noch vom GAT zum Hangar 7 rollen – das wären ja mindestens 15 min Fussweg… das geht gar nicht…

Nach unserem Meeting ging es wieder zurück, diesmal IFR, da ich auch wieder mal ein IFR-Segment fliegen wollte, nachdem wir im Urlaub ja nicht dazu gekommen waren. Die Route war wieder so ein IFPS-Routen-Schwachsinn, die uns bis in den Norden des Münchener Flughafens geführt hätte, aber kurz vor Ende der Departure kam das erwartete “direct MAH (Maisach)”. So sind wir in wieder mal in etwas größerer Höhe über München geflogen. In Augsburg waren 3 kt variabler Wind, aber trotzdem fest die Piste 07 aktiv (ok, ich hab auch nicht gefragt ob andersrum auch geht) – d.h. kein ILS, dafür der RNAV/GPS Approach auf die 07. Den gibts auch von Maisach aus, aber das wär ein ziemlicher Umweg gewesen, also habe ich den Lotsen gleich gefragt, ob der auch “out of MA012” geht. Das ging natürlich und so sind wir gemütlich über Lagerlechfeld zunächst in den Westen von Augsburg geflogen und dann direkt auf den Final Track. Die Höhenvernichtung gemäß der Tabelle in der Procedure hat auch wunderbar geklappt und wir sind wieder ruhig in Augsburg gelandet.

Da kann also der Checkflug kommen…

19 Aug2016

Mittelmeer-Exkurs: Lyon – Basel/Mühlhausen – Augsburg

  •   19. August 2016. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ELDS, EDMA, LFLY, LFSB, Mehrere Tage

Schade dass es heute schon weiter geht in Richtung Heimat, Lyon ist eine ganz schöne Stadt und hier hätten wir ruhig 1-2 Tage bleiben können, leider geht aber unser Urlaub bald zu Ende und die Wettervorhersage für die nächsten Tage schaut auch nicht gerade gut aus – mit vorhergesagt vielen eingebetteten Gewittern auch IFR nicht so toll.

Also ging es heute nach Hause, gegen Mittag sind wir in in Lyon ruhig losgeflogen, man hätte wieder über Genf fliegen können oder über Basel. Angesichts der Tatsache, das es dort überall diesig war (in Genf nur 9 km Sicht – da werden die Fotos nicht schön) und wir die Landschaft in Richtung Basel noch nicht kennen, haben wir den Weg gewählt.

Der Flug nach Basel war anfangs recht ruhig, auch heute war wieder eine Restriced Area aktiv, diesmal hätten wir sie überfliegen sollen und solange draußen bleiben bis wir auf der richtigen Höhe sind, noch während wir am steigen waren (im Kreis), kam aber die Nachricht, das wir auch so durch könnten. Also sind wir weiter auf Kurs geflogen. Man konnte beim Steigen ganz gut sehen, dass heute eine Inversion war – irgendwann steigt man dann durch so eine Art Dreckschicht durch und ist dann drüber. Im weiteren Verlauf sind wir dann aber wieder in diese Schicht geraten – dort gibts immer arge Turbulenzen drin. Da helfen aber schon 1000 ft nach oben und es ist wieder absolut ruhig.

Zum Mittagessen hatten wir uns Basel/Mühlhausen ausgesucht, dort sind wir ruhig gelandet, der Ground-Lotse meinte dann “Taxi to GA” – was wir auch gemacht haben, mindestens laut Rollkarte. Irgendwann meinte er dann, wir seien wohl gar nicht vom Platz und sollten deswegen stehenbleiben. Dann kam ein Follow me, hat uns eingewunken und verschwand wieder. Das wars… kein Transport, nichts. Ich habe dann mal über Funk gefragt, ob wir zu Fuss gehen sollen, was energisch verneint wurde, zusammen mit der Frage, wieso wir denn da stünden wo wir stehen. Basel scheint auf GA-Fremdverkehr irgendwie nicht vorbereitet zu sein, beim letzten Mal hatte ich schon so eine Odysee um einfach nur die Gebühren zu zahlen.

Immerhin war das Essen ganz gut und gestärkt ging es auf das letzte Stück über den Schwarzwald nach Augsburg. In Augsburg sind wir auf der 25 ruhig gelandet, haben dann noch alles aus dem Flieger ausgeladen und sind zum nahegelegenen Italiener zum Urlaubs-Abschieds-Essen gefahren.

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01 Aug2016

Mittelmeer-Exkurs: Augsburg – Grenchen – Cannes/Mandelieu

  •   1. August 2016. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ELDS, EDMA, LFMD, LSZG, Mehrere Tage

Seit zwei Tagen sind Sommerferien und nachdem wir gestern aufgrund des Wetters noch nicht losfliegen konnten, ging es heute los. Dieses Mal wollen wir eine kleine Exkursion zum westlichen Teil des Mittelmeers machen. Erstes Ziel ist die Côte d’Azur. Nachdem es dort gar nicht so viele Flugplätze gibt, haben wir uns für Cannes/Mandelieu entschieden, was der GA-Platz für die Region sein soll.

Es ging also gemütlich am Vormittag in Augsburg los, zunächst nach Grenchen in der Schweiz. Das liegt zwar nicht genau in der Mitte, aber dort gibt es einen gut bewerteten Flugplatz mit – für Schweizer Verhältnisse – moderaten Landegebühren. In Augsburg ging es ruhig los mit direktem Kurs in Richtung Bodensee, dann um die TMA von Zürich drumrum, da wir keine Clearance für den Durchflug bekamen (wegen Landerichtung in Zürich) und ich aber nicht sinken wollte. So ging es schon über die ersten Ausläufer des Jura nach Aarau und dann weiter nach Solothurn. Kurz hinter Solothurn liegt dann auch schon Grenchen und der Anflug war trotz ziemlich viel Traffic von der lokalen Flugschule sehr einfach und vom Lotsen perfekt koordiniert.

In Grenchen haben wir dann erstmal getankt und etwas zum Mittag gegessen. Danach ging es gleich weiter, wir wollten vor 18:00 Uhr in Cannes sein, da dort die Autovermietung um 18:00 Uhr schließt.

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Kurz hinter Grenchen kommt dann der Neuenburgersee (Lac de Neuchâtel) und Payerne, ein Militärflugplatz. Ich hatte mich nach dem Start bei Geneve Information gemeldet und war dann ziemlich unfreundlich zu Payerne Tower geschickt worden, wo eine Bandansage als Antwort auf einen Funkspruch ansagt, die Kontrollzone und TMA sei gerade nicht aktiv. Also wieder zurück zu Geneve Information wo der unfreundliche Lotse meinte, ich soll auf Payerne Tower bleiben, das könnte jederzeit aktiviert werden. Kurz vor dem Genfer See ist man dann aus der TMA draußen, wir sind also wieder zu Geneve Information und der unfreundliche Lotse meinte dann nur, ein Durchflug durch die TMA sei nicht möglich und wir sollten gefälligst “own navigation” drumrum. So ein unfreundliches und unkooperatives FIS habe ich noch nicht erlebt – vor allem wo der Luftraum und insbesondere die Topographie nicht gerade einfach sind. Der Genfer See ist von schönen Bergen eingerahmt und genau in der Mitte ist die Kontrollzone von Genf angrenzend zum Airspace D der TMA, der zum einen relativ weit runtergeht und andererseits aufgrund der Berge aber dann schon am Boden beginnt. Man muss sich dann recht nah am Berghang und recht tief an der Kontrollzone vorbeiquetschen. Dabei gibts dann vom Lotsen weder Traffic noch sonst irgendwas zu hören. Und Traffic war dort durchaus, da sich ja alle an der engen Stelle durchschlängeln. Der Lotse hat uns dann auf einmal zu Annecy schicken wollen – warum auch immer, das lag überhaupt nicht am Weg. Wir sind dann ein paar Minuten in Richtung unseres nächsten Wegpunktes Montelimar geflogen, bis wir kurz vor der Lyon FIR waren und haben dann Lyon Info gerufen. Ab dann war wieder alles entspannt. Dem französischen Lotsen sagt man einfach sein Routing und damit ist die Sache im Prinzip erledigt. Kurz vor einer TMA / Restricted Area nochmal nachgefragt und schon gibts eine Clearance, falls die vorher nicht schon von selber kam. Das ist natürlich sehr angenehm.

Landschaftlich ist die Gegend im Übrigen sehr schön. Kein Hochgebirge aber trotzdem bergig und schön anzusehen. Wir sind dann über den Flughafen von Grenoble hinweg in Richtung Montelimar (Valence). Von dort sollte es nach Orange und dann nach Le Luc gehen. Irgendwann ist man dann im Rhone-Tal und die Vegetation wird immer mediterraner. Je mehr wir zur Rhone hinkamen umso mehr bekamen wir auch den heute blasenden Mistral zu spüren, der uns einerseits zeitweise 50 kt Rückenwind beschert hat, andererseits aber die Luft auch etwas turbulent macht. Sprich: man sollte sich vor jedem Berg, den man überfliegen will, Gedanken machen, ob die Idee so gut ist und die Flugrichtung stimmt – denn hinter dem Berg rumpelts…

Es ging dann also direkt nach Montelimar und der Lotse von Marseille Info, der ab kurz vorher zuständig ist, meinte nur, es sei keine der zahlreichen Restricted Areas aktiv und wir könnten gleich direkt nach Le Luc fliegen. Das habe ich dann auch gemacht, aber recht bald gesehen, dass wir da direkt über einige höhere Hügelketten fliegen müssten. Je mehr man in deren Nähe und damit den Rand des Rhone-Tals kam – umso böiger wurde der Wind. Wir wollten dann nicht durch das Gewackel fliegen und haben daher den Lotsen gefragt, ob wir direkt durch die Orange/Avignon-TMA fliegen können um da einen großen Bogen drum zu machen. As usual – kein Problem. So ging es erst bis nach Avignon und dann von dort direkt nach Le Luc.

Je mehr wir nach Osten geflogen sind, umso mehr ließ der Wind auch nach und es wurde wieder sehr ruhig. Es ging dann also noch ein Stück über das “Hinterland” der Côte d’Azur – wo wenig Besiedlung und auch nicht besonders viel Vegetation ist. Dann kam auch recht bald Cannes/Mandelieu – mit einem wirklich schönen Anflug mit Blick auf Nizza. Wenn man VFR kommt, geht es zwischen zwei Hügeln hindurch in die Platzrunde (“via the overhead”). Wir sind dann bei wenig Wind in Richtung Meer ruhig gelandet.

Da wir pünktlich um 17:55 Uhr gelandet sind, gab es auch kein Problem mit dem Mietwagen und es ging dann ins noch schnell gebuchte Hotel am Meer, wo es den wohlverdienten After Landing Pina Colada gab.

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18 Jul2016

Budapest/Tököl – Sármellék/Héviz – Eggenfelden – Augsburg

2 Comments   •   18. July 2016. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ELDS, EDMA, EDME, IFR, LHSM, LHTL, Mehrere Tage

Das wahrscheinlich einzige total verregnete Wochenende in Budapest in diesem Jahr liegt hinter uns – heute ist das Wetter wieder sehr schön… Immerhin war wenigstens gestern noch zwei Runden Airrace, der Rest der ganzen Veranstaltung ist leider buchstäblich ins Wasser gefallen. Naja, gegen Wetter kann man nichts machen, in der Markthalle von Budapest war es auch ganz schön und ab gestern am frühen Nachmittag hatte es ja aufgehört zu regnen.

Heute sollte es dann wieder zurück gehen, wir wollten allerdings nicht ganz den direkten Weg nach Hause nehmen, sondern noch ein bisschen Sightseeing machen. Ich hatte dazu eine Route über Maribor – Klagenfurt – Salzburg rausgesucht, aber es waren schon früh die Berge in Wolken und Gewitter vorhergesagt, so haben wir “nur” die Route über den Balaton, Wien und dann eigentlich Salzburg genommen.

Wir sind am Vormittag in Tököl aufgebrochen, kurz nach der DC-3 und kurz vor den ganzen Red Bull-Airrace-Fliegern, die dort in einem Shelter standen. Das erste Ziel war der Balaton, den wir dann auf der ganzen Länge entlanggeflogen sind, um am westlichen Ende in Sarmellek/Heviz zu landen. Die Landschaft ist dort ganz nett, es stehen am Nordufer einige hübsch anzusehende alte Vulkankegel, allerdings gibt es augenscheinlich ziemlich wenig Strand und das Wasser ist auch alles andere als klar. Interessant auch, das es im “Hinterland” im Prinzip nur Felder und Sümpfe gibt – das gesamte Leben konzentriert sich rund um den See.

Die Landung in Sarmellek war dann ruhig, der Platz ist ganz nett, ein nagelneues Terminal aber keine Linienmaschinen die dorthin fliegen. Dafür mit reichlich Personal besetzt, als würde man auf einen zufällig landenden Airliner warten. Ich habe irgendwo gelesen, Heviz sei das Kassel/Calden Ungarns und so ein bisschen stimmt das wohl auch. Nach einer kurzen Pause sind wir dann auch schon weiter gefolgen, nächstes Ziel sollte Salzburg sein.

Da wir nicht über die Berge wollten, ging also zuerst mal nach Norden, wo wir bei Sopron die Grenze zu Österreich passiert haben und dann über den Neusiedler See in Richtung Wien geflogen sind. Dort hatte ich den FIS-Lotsen schon rechtzeitig gesagt, dass wir gerne ein Routing entlang der Donau quasi mitten durch Wien haben wollen – was auch völlig problemlos ging. Man fliegt dann in nur 1400 ft (damit 200 ft über ein Feld von Windrädern) zur Donau hin (wirkt schon ziemlich tief…) und dann immer der Donau entlang. Der Donauturm ist dabei sogar höher als die 1400 ft, aber kurz vorher kann man schon etwas steigen. Die Aussicht ist jedenfalls sehr schön. Da freue ich mich schon aufs nächste Mal.

Danach ging es erstmal zum STO (Stockerau) VOR. Nachdem über Wien schon ein Schauer stand, konnte man über dem Voralpenland jetzt zahlreiche Schauer und das Stormscope auch zwei Gewitter sehen. Daraufhin haben wir beschlossen, doch nicht nach Salzburg zu fliegen, sondern zu unserem Alternate nach Eggenfelden. Damit wir dort gleich Straight-In landen können, haben wir den Anflug als “Simulated IFR-Approach” geflogen und konnten so ruhig landen. Am Boden habe ich dann im METAR von Salzburg gesehen, dass dort gerade ein Gewitter war – also war die Entscheidung ganz richtig.

In Eggenfelden hatte leider das Restaurant am Platz Ruhetag, so dass es dort nichts zu essen gab, also haben wir nur schnell Landegebühren bezahlt und einen IFR-Flugplan nach Augsburg aufgegeben und sind dann gleich weiter geflogen.

Das letzte Stück war dann auch wieder sehr ruhig, bestes Wetter, nur ein paar Cumuli, so dass wir dann nur noch das ILS runtergeflogen und in Augsburg ruhig gelandet sind, wo es dann das wohlverdiente ALB (und etwas zu Essen) gab.

Fazit: Ein sehr schöner Ausflug, trotz des Mistwetters in Budapest. Ich freue mich schon auf den nächsten “Blogger-Ausflug” 🙂

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15 Jul2016

Augsburg – Wiener Neustadt – Budapest/Tököl

1 Comment   •   15. July 2016. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ELDS, EDMA, LHTL, LOAN, Mehrere Tage

Dieses Wochenende ist Red Bull Airrace in Budapest. Das muss ich natürlich anschauen und damit bietet sich auch endlich die Gelegenheit, “geballte Blogger-Kompetenz” zum Thema Fliegen zu vereinigen: ich bin zusammen mit Jörg (joey.aero) unterwegs.

Heute morgen ging es in Augsburg ruhig auf der Piste 25 los, heute VFR, da schon wieder eine recht labile Wetterlage ist und wir dann in den uns möglichen Höhen im Prinzip die ganze Zeit in den Wolken fliegen würden. Bei Nullgradgrenze um 6000 Fuß nicht unbedingt eine gute Idee. Von daher starten wir besser VFR, die Untergrenzen sollten vorhergesagt mindestens bis zur Österreichischen Grenze und dann wieder hinter Linz recht hoch sein. Nur dazwischen sollte ein Stück mit niedrigeren Untergrenzen und einigen Schauern sein.

Bis kurz nach dem Inn war es dann auch tatsächlich so, wie vorhergesagt. Nur der eigentlich geplante Weg über die FRE (Freistadt) und STO (Stockerau)-VORs ging nicht mehr, da die Wolken sehr niedrig über dem Hügelland standen. Also sind wir dann in Richtung Linz geflogen und erstmal der Donau gefolgt. Nach einer kleinen Dusche kurz hinter Linz klarte es auch schlagartig auf und es war bestes Wetter. So ging es also nicht nord-östlich, sondern süd-westlich um Wien herum und damit im Prinzip von Linz direkt nach Wiener Neustadt.

Der Anflug auf Wiener Neustadt ist dann trotz des auf den ersten Blick recht komplexen Luftraums recht einfach und auch die Landung war trotz arg böigem Seitenwind (330° 14G24 kt auf die Piste 27) sehr ruhig. Wir haben dann erstmal getankt und im Diamond-Pilot-Shop eingekauft, bevor es nach Tököl weiter ging.

Das Österreichische Bundesheer hatte uns dann ein temporäres Flugbeschränkungsgebiet in den Weg gebaut – nach Auskunft in Wiener Neustadt für Drohnen-Tests. Etwas blöd: die einzige Veröffentlichung war per GPS-Koordinatenliste in einem NOTAM. Der Flugleiter in Wiener Neustadt meinte dann nur, es spräche für uns, dass wir das überhaupt wissen… eigentlich peinlich wenn so viele Leute einfach keine richtige Flugvorbereitung machen.

Im NOTAM war jedenfalls eine Frequenz für “Mission Control” angegeben und mit einem kurzen Reinfunken war auch schon der Durchflug genehmigt, so dass wir ohne Umweg direkt nach Tököl fliegen konnten. Die Landung dort war auch sehr ruhig und es gab noch eine Privatvorführung der DC-3 von Breitling, die für das Red Bull Airrace auch in Tököl stationiert ist.

Ganz nett: In Tököl hatte ich bei unserem Besuch vor einigen Wochen einen pensionierten Malev-Kapitän kennengelernt, der mir beim damaligen IFR-Flugplan-Irrsinn geholfen hatte. Der war heute wieder da und hat sich über das Wiedersehen sehr gefreut 🙂

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26 Jun2016

Augsburg-Rundflug

  •   26. June 2016. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ELDS, EDMA

Heute haben wir in Odelzhausen, also auf halbem Weg zum Flughafen, ein Firmen-Meeting. Allerdings ist auch gerade Fussball-EM und Deutschland spielt heute – da muss man Prioritäten setzen: das Spiel ist natürlich wichtig. Das mit den Prioritäten dachte ich mir dann auch und habe die 2 Stunden sinnvoll genutzt: Flieger waschen und ein bisschen rumfliegen.

Also ging es schnell von Odelzhausen die drei Autobahnabfahrten zum Flugplatz, rein in die D-ELDS und zu einem kleinen Rundflug. Startrichtung war die 07, also ging es über SIERRA raus, direkt nach Odelzhausen, um das Tagungshotel von oben anzusehen und den Flieger zu waschen, denn da waren ganz schön viele Fliegen von unserem vorgestrigen Flug dran und über Odelzhausen stand gerade ein Schauer.

Danach sind wir dann noch eine kleine Runde der A8 entlang, am AKW Gundremmingen vorbei, der Donau folgend nach Donauwörth wieder zurück nach Augsburg. Der Schauer war inzwischen weitergezogen und scheinbar hochgewachsen, jedenfalls hat das Stormscope einige Blitze detektiert – scheinbar Wolke-Wolke-Blitze, denn zu sehen war nichts.

Wir sind dann jedenfalls ruhig wieder gelandet und nach Odelzhausen zurück gefahren und waren pünktlich zum Ende des Spiels wieder zurück. Die Tore und das Ergebnis gabs übrigens auch im Funk 🙂

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