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22 May2014

Augsburg (- Nürnberg) – Leipzig – Schönhagen

  •   22. May 2014. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ECHK, EDAZ, EDDN, EDDP, EDMA, Mehrere Tage

Nach einiger Pause, weil die geplanten Flüge alle schlechtem Wetter zum Opfer gefallen sind und die kurzfristige Verfügbarkeit von Flugzeugen gerade nicht besonders berauschend ist, ging es heute zur ILA nach Berlin.
Wir sind am frühen Nachmittag in Augsburg bei bestem Wetter und 30 ºC aufgebrochen. Es ging ruhig und bei der Wärme auch gemächlich in Augsburg auf der 07 los. Die Sicht war dank Sahara-Staub in der Luft nicht besonders toll und anfangs gab es auch etwas Thermik. Hätte aber auch schlimmer sein können.

Wir sind dann erstmal nach Nürnberg geflogen, da das eh am Weg liegt. Dort von FOXTROTT nach NOVEMBER durch die Kontrollzone mit Low Approach auch der 28. So konnte ich heute schon 3 Landungen schreiben – nicht das ich mal in die Nähe der 90-Tage-Regelung komme…

Danach ging es dann bei besser werdenden Sichten weiter in Richtung Leipzig. Leipzig ist ja immer irgendwie ein Erlebnis… Heute war sogar mal richtig Traffic. Erst ein Rettungshubschrauber, der vor / unter uns irgendwo in der Botanik gelandet ist. Dann konnte sogar ein Frachtflieger auf der 28L landen und wir kamen auf der 08R entgegen. Für Leipziger Verhältnisse also eine absolute Verkehrsspitze. Wir mussten dann leider noch warten bis so ein blöder Lufthansa-CanadAir-Jet im 12 NM-Endteil reinkam. Das ging aber auch ganz gut und der Lotse hat gut mitgedacht (wenn ich “Nummer 1 in Sicht” melde, dann kann er mich ja als Nummer 2 selbständig folgen lassen).

In Leipzig haben wir kurz Pause gemacht und Kaffee getrunken, danach ging es auf das letzte Stück nach Schönhagen. Dort war – wie eigentlich fast immer – ordentlicher Verkehr. Eigentlich alles soweit kein Problem, wenn sich nicht einer mit “8 min südlich” meldet, wo wir gerade 7 min südwestlich sind. Da wünsche ich mir immer ein TCAS… Noch dazu bei dem Experten. Wir konnten ihn partout nicht finden. Später fragt er dann, ob er einen Direktanflug zur 07 machen kann (wie soll das gehen wenn man südlich ist?). Das wird verneint und er sagt dann, er fliegt in den rechten Queranflug zur 07. Wir hatten uns gerade für den rechten Gegenanflug gemeldet. Ich habe dann mal gefragt, wo er denn gerade ist. Nach kurzer Abstimmung sind wir dann als Nummer 2 gefolgt. Die erste Meldung von ihm war also totaler Quatsch… aber Ok.

Die Landung war dann etwas turbulent. Schönhagen liegt ein bisschen ungünstig in so einer Waldsenke. Wenn dann noch der Wind von der Seite kommt, gibts da unterhalb der Bäume schöne Verwirbelungen. Heute waren 8 kt Seitenwind, also entsprechend Turbulenzen. Die Landung selber war aber ganz ruhig. Dann haben wir geparkt, verzurrt und sind mit dem Taxi ins Hotel gefahren, wo es noch 2 ALWB (After Landing WEISS-Bier 😉 gab. Morgen früh gehts dann zur ILA.

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11 Mar2014

Frühlingsausflug: Paderborn/Lippstadt – Nürnberg – Augsburg

  •   11. March 2014. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ECHK, EDDN, EDLP, EDMA, Mehrere Tage

Heute ging es von Paderborn/Lippstadt wieder nach Hause. Kurz nach dem Aufstehen kam leider erstmal der Nebel über den Flugplatz gezogen, der war aber dank der Sonne relativ schnell wieder weg. Es blieb aber bei 4000 m Sicht in der Umgebung.

Wir wollten erstmal tanken und mussten eine halbe Ewigkeit auf den Tankwagen warten, obwohl kein einziges anderes Flugzeug zu betanken war. Das nervt immer etwas und spricht nicht unbedingt für den Flugplatz… Nachdem wir endlich fertig waren und losfliegen wollten, sprang dann der Motor nicht an – Batterie zu schwach. Also nochmal zurück zum Tower. Ich hatte mich schon auf nochmal 30 min warten eingestellt, aber AOG (aircraft on ground) ist scheinbar auch in Paderborn schlimm: Der Ground-Power-Wagen war schneller da, als ich zurück am Flugzeug war. Und wir haben auch gleich noch was gelernt: Airbus und Boeing haben auch die gleichen Stecker. Also kurz angesteckt, Checkliste für “Starting engine with external power” abgearbeitet und die Sache war erledigt.

Danach ging es dann auf der 06 los, bei immer noch 4000 m Sicht nicht unbedingt ein optisches Vergnügen und es gab natürlich auch eine der seltenen “Special VFR”-Freigaben. Und auch hier bewies Paderborn/Lippstadt Kreativität: “climb not above 2000 ft, leave control zone via SIERRA” war die Freigabe. Kurzer Blick auf die Karte: Richtung SIERRA hat uns die Energiewende ein paar Windmühlen beschert. Hindernishöhe: 1953 ft. Ich hab dann die Abflugroute eigenmächtig etwas geändert, 47 ft Hindernisfreiheit sind mir einfach zu knapp…

Danach sind wir dann auf 4500 ft gestiegen, um oberhalb der Inversion zu sein. Die Sicht in unsere Richtung nach schräg unten war damit praktisch null, zur Seite links und rechts ging es halbwegs. Auf der Strecke wurde es nach Süden auch etwas besser, über der Rhön dann sogar von der Sicht her ganz gut, dafür war es ab ca. der Wasserkuppe arg bockig. Auch Höhenänderungen haben daran nichts geändert, ich habe dann später im Wetterbericht gesehen, dass auch mäßig Turbulenz bis FL 70 vorhergesagt war. Kann ich bestätigen…

Wir haben dann beschlossen, in Nürnberg erstmal Pause vom gehoppel zu machen und dort was zu essen. Also ging es nach Nürnberg, allerdings nicht ganz direkt sondern das letzte Stück dem Main und der Regnitz folgend, da es dort über dem Tal nicht ganz so hoppelig war. In Nürnberg war der Wind variabel mit 6 kt, das versprach also auch einen bockigen Anflug. Tatsächlich war dann 010/09kt, also 9 kt Seitenwind. Zum üben ganz nett. Die Landung war sehr ruhig und nach einem lecker “all you can eat” Pasta-Buffet im Terminal ging es dann noch das letzte Stück mit direktem Kurs in Richtung Augsburg.

Die Turbulenzen wurden dann, je mehr man nach Süden kam, auch immer schwächer. In Augsburg war aber wieder der recht kräftige Ostwind, heute mit 14 kt genau auf der Bahn. Wir sind daher wieder sehr ruhig gelandet und konnten gleich bei BRAVO abrollen (je mehr Wind, umso kürzer ist ja die Landerollstrecke), was sicher 2 min an Taxi-Zeit spart.

Alles in allem ein schöner (Vor-)Frühlingsausflug mit diesmal gleich 5 angeflogenen, bislang unbekannten Plätzen.

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10 Mar2014

Frühlingsausflug: Augsburg – Hannover – Paderborn/Lippstadt

  •   10. March 2014. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ECHK, EDDV, EDLP, EDMA, Mehrere Tage

Gestern haben wir den privaten Teil des Frühlingsausflugs beendet und waren wieder nach Hause geflogen. Heute ging dann der dienstliche Teil los, denn es ist wieder mal CeBIT und die wollte ich, wo wir mit der Firma dieses Jahr dort nicht ausstellen, auch mal besuchen. Das Wetter war heute schon ab dem frühen morgen in ganz Deutschland sehr schön, so dass wir gleich in der Früh zum Flugplatz nach Augsburg gefahren sind.

Dort ging es dann ziemlich alleine, ruhig auf der Piste 07 los. In der Höhe gab es – wie gestern – immer noch kräftigen Ostwind, der aber heute kein Faktor war, da er genau 90 Grad von der Seite kam. Es ging dann von OSCAR 1 aus auf direktem Kurs in Richtung Hannover. Im Funk war weder bei München Information noch bei Langen Information was los, klar, wochentags fliegen nicht sehr viele. So konnten wir schön angenehm die Strecke abspulen, es ging querab Nürnberg nach Hassfurt, dann weiter über Eschwege und Göttingen direkt nach Hannover. Dort konnten wir auch über LIMA anfliegen, also quasi übers Messegelände, was in den letzten Jahren nicht ging.

Die Landung in Hannover war dann heute sogar mal auf der “großen” 27R (Hannover hat noch die 27C, die nur 700 m lang ist, dafür aber unmittelbar neben den GA-Abstellplätzen liegt). Bei wenig Wind angenehm ruhig. Danach ging es zum Messegelände die CeBIT anschauen. Schon am Flughafen konnte man angesichts von gerade mal einem abgestellten Business-Jet erkennen, dass die CeBIT ihren Glanz der früheren Jahre absolut verloren hat. Das ist mir dann auf der Messe selber auch aufgefallen…

Wir wollten die horrenden Hotelpreise in Hannover nicht zahlen und sind dann am späten Nachmittag wieder zum Flughafen gefahren. Da ich ja noch die Verkehrsflughafenliste abarbeiten muss, ging es heute mal nach Paderborn/Lippstadt. Dort war ich noch nie und es gibt ein Hotel direkt am Flugplatz, also für uns optimal.

Der Start auf der 27C war dann ruhig und effektiv – Taxi-Zeit ca. 20 sec. Danach ging es immer der A2 entlang in Richtung Paderborn. Das ist von Hannover nicht sehr weit, nur ca. 35 min Flug.

Paderborn/Lippstadt ist dann – scheinbar dank vieler Flugschüler – fast geschäftiger als Hannover. Die Lotsen könnten sich aber an den Augsburger Kollegen mal ein Beispiel nehmen… drei Flugzeuge in der Platzrunde und dann noch wir: da müssen wir erstmal einen Vollkreis über dem Pflichtmeldepunkt drehen. Gut, hat nicht viel Zeit gekostet… danach gab es dann noch Vectors und dann doch ein “direkt zur Schwelle Piste 06”. Naja…

Die Landung war dann mit ein paar Knötchen Rückenwind, dafür aber nicht genau gegen die tief stehende Sonne. Das finde ich wiederum sehr gut von den Lotsen, da könnten die Augsburger noch was lernen 😉

Danach gings dann in das 2 Gehminuten vom Flugplatz entfernte Hotel zum verdienten ALB (After Landing Beer) und Abendessen.

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09 Mar2014

Frühlingsausflug: Mainz – Augsburg

  •   9. March 2014. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ECHK, EDFZ, EDMA, Mehrere Tage

Nach einem schönen Nachmittag und Abend in Mainz, wo man schon zum Essen draußen sitzen konnte, ging es heute wieder zurück nach Augsburg.

Wir haben erst ausgeschlafen und sind dann zum Flugplatz gefahren. Danach ging es auf der Piste 08 los, mit einem ruhigen Start, dann ein kurzes Stück nach Süden und auf direktem Kurs nach Augsburg. Heute war die Sicht besser als gestern, aber unterhalb der Inversion immer noch dunstig. Wir sind auf 3500 ft gestiegen und waren dann in der Frankfurter Gegend sogar oberhalb der Inversion.

Es ging dann immer ruhig dahin, trotz viel Sonne gab es dank der Inversion keine Thermik und damit waren auch nur die Motorflieger unterwegs. Im Bereich von Langen Information in Scharen, alle wollten wohl das Fliegerjahr eröffnen – wobei diesen Winter zum Fliegen ja wieder super ging. Wir sind dann in Richtung Augsburg so langsam in die Inversion reingeflogen, sprich es wurde für uns dunstiger. Nachdem George aber wieder so ruhig dahin geflogen ist, habe ich nichts gemacht (sprich bin nicht gestiegen). Das einzige was blöd war, war dass wir die ganze Zeit so um die 20 kt Wind genau auf der Nase hatten und daher ca. 20 min länger gebraucht haben, als ohne Windeinfluss.

In Augsburg war auch gar nicht mal so viel los wie gedacht. Beim Anflug hat sich einer gemeldet, den München Information wohl zu Augsburg Turm geschickt hatte, um sich zu entschuldigen dass er ohne Freigabe in der Kontrollzone war. Seine Entschuldigung: Er könne nichts dafür, die Sonne blende so. ?!?! Was für eine blöde Ausrede… Der Lotse ist aber trotzdem ruhig geblieben und hat es bei einer Standpauke bewenden lassen. Ich glaub mit dem Spruch hätte ich als Lotse einen Violation Report geschrieben.

Wir sind jedenfalls sehr ruhig bei auch am Boden recht strammen Ostwind auf der Piste 07 gelandet.

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06 Mar2014

Frühlingsausflug: Augsburg – Köln/Bonn – Düsseldorf

  •   6. March 2014. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ECHK, EDDK, EDDL, EDMA, Mehrere Tage

Die diesjährigen Faschingsferien wollten wir nutzen, um einen kleinen Frühlingsausflug zu machen. Eigentlich sollte es gestern schon los gehen, aber der Nebel – dieses Mal in ganz Deutschland – hat uns leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Auch heute war es anfangs nicht viel besser, immerhin war heute fast überall nur Dunst und darüber aber wolkenlos.

Wir haben also gewartet, bis in Augsburg die Sicht auf 7 km angestiegen war, was kurz nach 12 Uhr der Fall war, und sind dann losgeflogen. In ganz Deutschland waren die Sichten zu der Zeit mehr oder weniger einheitlich zwischen 4 und 8 km, aber es sollte besser werden. Es ging also ruhig auf der 07 in Augsburg los, dieses Mal in Richtung Düsseldorf. Zum einen muss die Gegend noch in meiner Verkehrsflughafen-Liste abgearbeitet werden, zum anderen waren wir touristisch noch nie da.

Wir sind zunächst auf direktem Kurs in Richtung Frankfurt geflogen. Die Sichten waren nicht sonderlich berauschend, aber ganz in Ordnung. Teilweise hatte die Nebelschicht angehoben und es waren Wolken so in ca. 1500-2000 ft über Grund. Wir sind gleich in der dunstigen Schicht geblieben, weil wir wegen dem Luftraum C von Frankfurt sowieso wieder runter gemusst hätten und es auch so ganz ruhig zu fliegen war.

Kurz vor Frankfurt wurde das Wetter auch besser – keine Wolken mehr und bessere Sichten. So konnten wir noch sehr schön Sightseeing entlang des Rheins machen, der uns ja eh nach Düsseldorf führen würde. Es ging also ab ca. Mainz immer den Rhein entlang. Diese Landschaft kannte ich noch gar nicht und die ist von oben auch sehr schön anzuschauen. Im Sommer mit grünen (Wein-)Bergen sicher noch schöner, aber auch so sehr interessant. Zu Hause muss ich mal suchen, wo denn eigentlich die Lorlei ist, und ob wir die auf fotographiert haben. In Koblenz mündet ja dann auch die Mosel in den Rhein (Stichwort “Deutsches Eck”), das Moseltal sieht auch sehr nett aus. Hinter Koblenz wird es ja dann auch schon flacher und man kommt dann recht bald nach Bonn.

Da ja Köln/Bonn noch abgearbeitet werden wollte und wir sonst dort eh nicht hin kommen, haben wir das per Low Approach erledigt. Die Losten sind dort jedenfalls sehr zuvorkommend, viele wollen dort über der Stadt ein paar Fotos machen. Erst hatte ich noch ein wenig Verwirrung: Freigabe: “Fliegen Sie entlang des Rheins in die Kontrollzone, Steuerkurs Nord” Was jetzt? Entlang des Rheins oder Steuerkurs Nord? Wir haben das recht kreativ gelöst: Erst ein Stück den Rhein lang, dann nach Norden Richtung Flughafen. Der Low Approach wurde trotz anfliegender Airliner ganz pragmatisch abgewickelt: wir sollten den auf der 14R machen (das ist dort die kurze Piste), die Airliner sind parallel dazu auf der 14L angeflogen und gelandet. Danach gab es dann ohne Frage ein “fliegen Sie direkt zum Dom”. Schönes Sightseeing also und nette Lotsen.

Kaum hat man die Kölner Kontrollzone hinter sich gelassen, muss man auch schon Düsseldorf rufen. Das liegt ja sehr dicht beieinander. Erst kommt noch Leverkusen und die wirklich beeindruckende, riesige Anlage von BASF und dann kommt auch schon Düsseldorf. Der Flughafen ist recht beschäftigt, viele Anflüge und im Funk entsprechend viel los, aber auch hier war der Lotse sehr gut. Er war zwar ein Schnellsprecher, aber das liegt mir ganz gut. So ging es auch hier schnell und flüssig direkt zum Platz, wo wir sehr angenehm und ruhig auf der 23L gelandet sind.

Danach gings dann zum Hotel, was direkt an der Rheinuferpromenade liegt. Dort gab es dann in einer der vielen Restaurants direkt am Rhein und recht angenehm auch draußen noch das obligatorische ALB (After landing beer).

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22 Feb2014

Nürnberg

  •   22. February 2014. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ECHK, EDDN, EDMA

Eigentlich wollten wir schon Anfang des Monats für ein Wochenende wegfliegen, aber leider war da gerade ein Sturmtief über Deutschland und außerdem hatte mich eine Grippe wie schon seit Jahren nicht mehr für einige Zeit lahmgelegt.

Aber heute haben wir das schöne Wetter genutzt und einen kleinen Ausflug gemacht. Wir wollten schon länger mal den Donaudurchbruch bei Kelheim von oben angucken und sind daher heute nach Nürnberg geflogen mit einem kleinen Umweg über Regensburg.

Es ging ruhig in Augsburg auf der 25 los und dann in Richtung Donauwörth um immer entlang der Donau (außerhalb der Kontrollzonen von Neuburg und Manching) nach Kelheim zu fliegen. Wir haben uns nach dem Start gleich bei München Information gemeldet und wurde von dort an Donau Radar übergeben – die Bundeswehr war also aktiv. Nur bei Donau Radar niemand zu Hause… also wieder zurück zu München Information. Zwei Minuten später meinte die Lotsin dann, es würde ihr leid tun wegen der Umstände aber für den Sektor sei nun mal die Bundeswehr zuständig und sie habe jetzt angerufen in Neuburg und die Lotsen würden mich jetzt erwarten. Also haben wir wieder zurück auf Donau Radar gewechselt und tatsächlich war auch jemand da… naja es war wohl kurz vor Dienstschluss 😉 … Es gab aber wie immer super Service von der Bundeswehr (“radar service starts now”). Bei Ingolstadt wurden wir an Ingo Radar übergeben und es gab dann auch bald ein “opposite traffic, 10 NM, same altitude”. Das ist immer blöd wenn einer genau entgegen kommt und auch noch auf gleicher Höhe ist. Wie üblich ist es uns trotz 4 intensiv suchender Augen nicht gelungen, den Verkehr zu finden. Der Lotse hatte dann bei 4 NM Abstand nochmal gewarnt und wir waren daraufhin zum einen etwas gestiegen und etwas abgedreht. Erst als es nochmal ein “traffic in your 1 o’clock position, 1 NM” gab, konnten wir den Verkehr endlich finden – auch eine Cessna. Danke an den Lotsen… deswegen melde ich mich eigentlich immer bei den FIS-Lotsen oder noch lieber bei der Bundeswehr. Komischerweise haben viele Hobbypiloten-Kollegen insbesondere bei der Bundeswehr irgendwie Berührungsängste, dabei ist der Service noch viel besser als bei FIS (ok, die Sektorgröße pro Lotse ist auch deutlich kleiner…)

Danach haben wir jedenfalls den Donaudurchbruch angesehen – schaut von oben schon sehr interessant aus. Dann ging es weiter nach Regensburg und dann immer der A3 folgend nach Nürnberg. Dort haben wir wieder mal mit Wind von schräg hinten landen müssen und sind daher etwas eingeschlagen. Irgendwie ist dieser Rücken-Seitenwind nicht so meins…

Nach einer Stärkung im Terminal ging es dann wieder zurück nach Augsburg. Leider war die Sicht nicht so berauschend, da wir im Prinzip immer gegen die Sonne geschaut haben und es auch etwas diesig war. Daher ging es einfach auf direktem Kurs nach Augsburg. Dort kamen rechtzeitig vor dem Sonnenuntergang auch alle wieder nach Hause. Wir hatten aber Glück und die Lotsen in Augsburg sind ja auch immer sehr effizient. Wir sollten heute also gleich “mit gut Speed” direkt von NOVEMBER 1 in den rechten Queranflug zur 25 und dann kurzer Anflug. So konnten wir noch knapp vor einem anderen IFR-Verkehr landen und mussten nicht erst noch warten. Die Landung in Augsburg war dann fast perfekt und man hat das Aufsetzen gar nicht richtig gemerkt.

Heute gibt es mal keine Bilder, sondern ein Video. Endlich konnte ich meine GoPro mal richtig ausprobieren. Beim nächsten Mal auch mit Ton…

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Freie Filmmusik by Cayzland Studio. http://www.cayzland-music.de

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