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14 May2019

Augsburg – Schwäbisch-Hall – Egelsbach

  •   14. May 2019. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-GIGA, EDFE, EDMA, EDTY, Mehrere Tage

Heute ging es wieder mal nach Frankfurt, also flieger-technisch nach Egelsbach. Dort findet wieder einmal eine Firmenveranstaltung statt.

Nachdem das Wetter sehr schön war, sind wir ein bisschen eher los geflogen und wollten noch einen Abstecher nach Memmingen machen und von dort dann nach Schwäbisch-Hall und dann nach Egelsbach weiter fliegen. Wir sind also in Augsburg los geflogen, erstmal in Richtung München. In Richtung Berge standen schon einige Schauer und es war insgesamt sehr bockig. Es ging dann eine Runde über die Münchener Innenstadt in Richtung Starnberger See, wo es jedoch noch bockiger und dunkler wurde. Also sind wir von dort dann in Richtung Memmingen, dort standen auch schon ein paar Schauer, so dass der Weg nördlich um die Kontrollzone von Lechfeld herum ging. Doch auch dort sah es nicht so toll aus, so dass wir uns kurzerhand entschlossen haben, den Zwischenstop in Memmingen auszulassen und gleich nach Schwäbisch-Hall weiter zu fliegen.

In Richtung Norden wurde das Wetter deutlich besser, aber bockig blieb es trotzdem. Außerdem war dann in Schwäbisch-Hall böiger Seitenwind und damit die Gelegenheit, auch wieder mal eine Seitenwindlandung zu üben.

Dort gab es dann im Flugplatzrestaurant erstmal eine kleine Stärkung, bevor es nach Egelsbach weiter ging. Der Flug war wieder ziemlich bockig und wir haben dann auch darauf verzichtet, über den Odenwald nach Egelsbach zu fliegen, da es dort besonders an der “Kante” zur Rheinebene bzw. zum Main erfahrungsgemäß dann noch turbulenter würde. Es ging also in Richtung Heidelberg und dann die Rheinebene nach Norden in Richtung Egelsbach.

Dort war auch böiger Seitenwind, die Landung aber gut und anschließend gab es noch lecker Essen im neuen Rodizo am Flugplatz.

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18 Apr2019

Friedrichshafen

  •   18. April 2019. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-GIGA, EDMA, EDNY

Jetzt sind schon wieder drei Wochen ohne Flieger vergangen – das schreit nach einer kleinen Runde zum üben. Also ging es heute relativ spontan los, in den Bergen war es ziemlich föhnig, also fiel das aus, aber das Wetter war demnach sehr schön und so ging es nach Friedrichshafen.

Von Augsburg sind wir zunächst VFR losgeflogen, mit einer Sightseeing-Runde über München (die FIS-Lotsin hatte sich schon gewundert, ob wir tatsächlich auf dem Weg nach Friedrichshafen sind). In München war noch die BAUMA aufgebaut, bzw. der Abbau war gerade im Gang – aber das riesige Freigelände mit den ganzen großen Baufahrzeugen und Kränen war noch voll. Das ist immer wieder sehr imposant. Danach ging es dann gemütlich weiter über den Ammersee und südlich von Memmingen vorbei in Richtung Friedrichshafen. Dort war die Piste 24 in Betrieb, also bot es sich an, einen kleinen Schlenker nach Norden zu machen, um über OSCAR in die Kontrollzone zu fliegen, da kommt man immer der Eisenbahnlinie entlang direkt ins Endteil von der 24. Die Landung war sanft, jedoch dachte ich im Endteil noch, wir müssten durchstarten, da vor uns eine Tecnam unterwegs war, deren Geschwindigkeit ich etwas überschätzt hatte. Jedenfalls war die Tecnam ewig lange gerollt und die Landefreigabe gibt es bei uns ja erst, wenn der Flieger wirklich von der Bahn ist. Naja, hat dann gerade so funktioniert, die Freigabe gab es im “very very short final”.

Zum Bezahlen sind wir kurz ins Terminal gefahren und dann ging es auch gleich IFR wieder zurück nach Augsburg. Der Flug war auch sehr entspannt, die einzigen drei Cumulus-Wolken in Süddeutschland lagen natürlich genau auf unserer Route und wir mussten da durchrumpeln. Vermutlich werden die Wolken extra so verteilt, damit man als IFR-Flieger mal Zeit in IMC bekommt – bzw. nach FAR gilt ja der Approach nur dann so richtig, wenn auch IMC im Approach ist (ich weiß, da gibts verschiedene Diskussionen und Meinungen zu dem Thema und so genau steht es nicht in den Regulations).

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28 Mar2019

Hamburg – Stuttgart – Ausgburg

  •   28. March 2019. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-GIGA, EDDH, EDDS, EDMA, Mehrere Tage

Heute ging es von Hamburg wieder nach Hause. Das Wetter war nicht besser geworden, in Hamburg sah es am morgen noch ziemlich häßlich aus. Im Süden sollte es allerdings besser sein. Wir haben dann unseren Termin schneller erledigt, als gedacht und sind am frühen Nachmittag zum Flughafen gefahren. Mittlerweile war es nicht mehr ganz so schlecht wie am morgen, dafür war aber der Rest von Deutschland wieder mit Wolken gefüllt. Am Vormittag wäre es mal eine zeitlang ab Hannover nach Süden praktisch wolkenlos gewesen.

Es ging also wieder IFR los, die Wolken gingen so von 1200 bis 4000 ft – waren also nicht allzu dick. Dafür war es trotzdem drunter relativ hässlich und dunkel. Wir sind dann recht schnell auf Flugfläche 100 hochgestiegen und in Richtung Süden geflogen. Leider konnte man unten nicht viel sehen, da sich mittlerweile eine geschlossene Wolkendecke gebildet hatte. Nach Süden hin kamen uns die Wolken näher, sprich die Wolkenuntergrenze hob an, aber wir waren die ganze Zeit schön in der Sonne.

In Richtung Stuttgart wurde die Schicht auch dünner und man konnte ab und zu durch die Wolkenlücken den Boden sehen. Zum Anflug auf Stuttgart mussten wir da natürlich durch. Die Wolkenobergrenze war so bei 7500 ft und dort waren -2 Grad. Ich hatte nicht damit gerechnet, das dort Eis drin sein könnte, da das ja schon aufgelockert war. Aber: wir waren gerade in den Wolken verschwunden als man schon sehen konnte, dass dort unterkühlter Regen drin ist – es hat richtig genieselt und das hat sich natürlich sofort als Klareis niedergeschlagen. Also musste das TKS wieder an die Arbeit und hat auch gut funktioniert. Die Schicht war dann nur 1500 ft dick aber da war richtig viel Eis drin. Bis wir wieder draußen waren (natürlich mussten wir eine Weile auf FL 70 drin rumfliegen) hatten wir ca. 1 cm Eis drauf (an den Stellen wo kein TKS ist). Das war dann aber auch genau so schnell wieder weg, wie es gekommen war, da unter den Wolken schon +3 Grad waren.

Der Lotse musste uns dann in den Stuttgarter Feierabendverkehr einsortieren und war sichtlich erfreut (und ein bisschen überrascht) als ich ihm gesagt habe, wir könnten schon locker 140 kt bis zum kurzen Endteil fliegen. Das ist für ihn natürlich dann viel einfacher und wir wurden kurz hinter eine Germanwings eingereiht. Wir waren gerade auf Stuttgart Tower gewechselt, als plötzlich etwas Hektik auf der Frequenz ausbrach, weil anscheinend eine Air France-Maschine starten wollte, obwohl sie keine Freigabe hatte. Die Germanwings vor uns musste jedenfalls durchstarten und die Air France wurde von der Piste verscheucht. Wir haben dann im kurzen Endteil unsere Erdanker ausgeworfen und wie üblich sehr schnell von 140 auf 80 kt abgebremst und sind dann ruhig gelandet. Die Air France sollte dann wieder starten, konnte aber wegen zu heißer Bremsen nicht.

Nachdem ich meinen Kollegen verabschiedet hatte, ging es den kurzen Hüpfer nach Augsburg – auch gleich wieder IFR. Mehr oder weniger noch auf der Abflugstrecke gab es gleich ein direct zum für mich besten Wegpunkt auf dem GPS-Anflug zur Piste 07 in Augsburg. Damit war die Flugzeit von Stuttgart nur 30 min – nicht schlecht.

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Musik von Gemafreie-Musik-Online.de

23 Feb2019

Augsburg – Nürnberg – Egelsbach

  •   23. February 2019. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-GIGA, EDDN, EDFE, EDMA

Die GIGA muss wieder mal in die Werft, diesmal zur Major Structural Inspection, wo nach 10 Jahren nach Herstellung der Flieger mehr oder weniger komplett zerlegt wird, um nach Delaminierungen und Fehlern im GFK zu suchen. Bei der Gelegenheit hoffen wir auch, den Fehler im Stormscope endlich zu finden. Außerdem ist ja der Autopilot auch gerade kaputt und muss repariert werden.

Damit das nicht nur ein langweiliger Flug in die Werkstatt wird, habe ich noch einen Umweg über Nürnberg eingeplant. Also sind wir am Vormittag in Augsburg aufgebrochen, bei schönem Wetter. Erst ging es IFR nach Nürnberg, dort das ILS runter und nach dem Low Approach dann in VFR weiter in Richtung Egelsbach. Der VFR-Flug noch mit einer kleinen Sightseeing-Runde über Bamberg und an Würzburg vorbei.

Nachdem wir die GIGA bei Diamond in Egelsbach abgestellt haben, ging es dann mit dem Mietwagen wieder nach Augsburg.

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14 Feb2019

Sion – Bern

  •   14. February 2019. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-GIGA, EDMA, LSGS, LSZB

Die letzte Zeit war das Wetter wieder nicht so toll, ein geplanter Flug nach Egelsbach musste wegen gräßlichem Wetter ausfallen, aber seit ein paar Tagen ist es wolkenlos und die Sichten perfekt. Das muss natürlich genutzt werden und da es immer noch schön verschneit ist, bot es sich an, in die Berge zu fliegen.

In letzter Zeit war ich öfters in Bozen und “angrenzendem Alpenraum”, daher sollte es heute mal in eine andere Richtung gehen. Eigentlich wollte ich nach Samedan, aber da müsste man vorher mit einem Lehrer hin – wegen der besonderen Lage vom Flugplatz. Interessanterweise kann man seinen Jet dort auch ohne Lehrer hinfliegen, aber alle Flieger mit ICAO-Kategorie A (oder besser deren Piloten) müssen eine Schulung mit Lehrer bekommen. Also habe ich nach einer Alternative gesucht und gefunden: Sion. Das liegt im Wallis und die IFR-Anflüge sind auch ziemlich speziell, zeitgemäß gibt es dort aber ein Online-Briefing für Piloten, dass man auch nur IFR bräuchte.

Wir sind dann also gemütlich am vormittag losgeflogen – bei dem schönen Wetter VFR. Die grobe Route war dann Bodensee – Chur – Andermatt – Furkapass – Sion. Der Flug war ein absoluter Traum, beste Sichten, tiefverschneite Berge und je weiter man in die Schweiz kommt, umso höher werden auch die Berge. Dank GPS findet man auch die richtigen Täler ziemlich problemlos, ohne dieses Hilfsmittel wäre es glaube ich gar nicht so einfach, vor allem da in Richtung Andermatt das Tal auch relativ eng wird und “zu Ende” ist. Man sieht gar nicht so schnell, dass es sich hinter dem Furkapass wieder aufweitet. Gerade im Winter ist dann irgendwie alles nur weiß und Besonderheiten der Landschaft erkennt man nicht so leicht.

Die Schweizer Flugsicherung macht das auch ganz interessant: zum einen gibt es zumindest im Züricher Sektor überall Empfang und der Lotse will auch regelmäßige Positionsreports. Das gibt es in Österreich nicht und in Italien schon gleich gar nicht. Aber für Search and Rescue ist das auf jeden Fall eine gute Idee.

Über dem Furkapass kann man dann im Prinzip das Gas rausnehmen und sinkt schon langsam tiefer ins Tal hinein, an dessem Ende dann Sion liegt. Der Anflug auf den Platz ist sehr schön, die Berge sind hier ringsum viel höher als z.B. in Innsbruck aber die Platzhöhe ist ungefähr gleich (so um 1500 ft, also wie auch Augsburg oder Innsbruck), also ist man “tiefer drin”. Am Platz gibt es ein Restaurant wo man gut essen kann, die Landegebühren waren mit 70 Franken für Schweizer Verhältnisse recht günstig, da kostet ein Essen mit Getränk im Restaurant auch fast so viel pro Person.

Nach dem Essen sollte es dann noch nicht gleich wieder nach Hause gehen, sondern nochmal nach Bern (auf ein Schoki). Beim Anlassen habe ich dann festgestellt, dass der Autopilot nicht mehr geht – scheinbar ist der Ausschaltknopf kaputt, worauf der Selbsttest nicht mehr durchläuft. Naja, für VFR nach Bern sollte das ja in Ordnung sein. Als wir starten wollten, kam dann noch ein Jet von der Schweizer Luftwaffe, ziemlich spektakulär, beim Touch-and-Go war der Anflug schon akrobatisch, die anschließende Platzrunde, die wir noch schön sehen konnten, da wir unmittelbar hinter ihm abgeflogen sind, war auch eher Kunstflug. Die Strecke nach Bern ist dann auch interessant, scheinbar ist das Tal kurz nach Sion zu Ende, aber es macht eine scharfe Kurve nach rechts und wird sehr schmal. Dort fließt die Rhone durch und nach einigen Kilometern weitet sich das Tal wieder und die Rhone mündet in den Genfer See. Dann geht es über hügeliges Land weiter in Richtung Bern. Der Flughafen liegt hier hinter der Stadt und man sieht ihn im Anflug von Westen her nicht, weil er hinter einem Hügel liegt. Vor uns war eine PA28 und der Lotse hatte schon gesagt, wir sollten etwas langsamer fliegen, aber selbst mit langsamen 90 kt haben wir stark aufgeschlossen, so dass die Landefreigabe erst im “very very short final” kam.

Nach einem Kaffee mit Schoki im GAT (ein “richtiges” Café gibt es leider nicht), ging es dann IFR nach Hause. Der Autopilot ließ sich auch in Bern nicht wieder zum Leben erwecken, also war heute mal auf der ganzen Strecke “Handfliegen” angesagt. Das war auch mal eine gute Übung. Vor allem wenn man gerade die ATIS aufschreiben will oder sich die Anflugkarte anschauen muss, ist das ohne Autopilot schon echt blöd. Zumal unsere Trimmung auch irgendwie schwer geht und sich nur so in “2-cm-Granularität” bewegt. D.h. ganz genau austrimmen geht nicht richtig.

Der Flug nach Hause war dann wieder sehr schön, immer am Alpenrand entlang mit schöner Sicht. Alles in allem wieder ein richtig schöner Flug, der Lust auf mehr macht. Zu Hause habe ich dann festgestellt, dass gleich ums Eck von Sion ja der Mont Blanc ist. Da muss ich also demnächst mal nochmal dort hin…

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21 Jan2019

Egelsbach

  •   21. January 2019. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-GIGA, EDFE, EDMA

Heute musste ich dienstlich nach Wiesbaden und mir die Fahrerei ersparen. Also hatte ich geplant, nach Mainz zu fliegen und von dort mit dem Taxi nach Wiesbaden zu fahren. Der Termin war allerdings schon um 10 Uhr, daher war für 7:30 Uhr Abflug geplant, damit wir pünktlich ankommen würden. Bei NOTAM lesen während des Frühstücks ist mir dann in den Sinn gekommen, man könnte ja mal auf der Flugplatzwebseite nach den Öffnungszeiten schauen: im Winter erst um 9 Uhr. Das wäre natürlich ein bisschen spät. Daher habe ich den Flugplan nochmal auf Egelsbach geändert.

Wir mussten sowieso IFR wegfliegen, denn über Süddeutschland waren noch die Reste von schlechtem Wetter vom Wochenende übrig, laut Meteogramm dickerer Hochnebel. Tatsächlich war das METAR “3500 BR BKN007 OVC030” – also 3500 m Sichtweite und stark bewölkt bei 700 ft und bedeckt bei 3000 ft. Ziemlich anders als im Meteogramm vorhergesagt. Wir sind dann also kurz nach 7:30 Uhr abgeflogen, die Hochnebeldecke in 700 ft war keine 200 ft dick, darüber war dann aber der Overcast und als wir durch den durch waren, war dann noch eine Wolkendecke über uns. Gut ausgeschichtet das Ganze – kann man im Video ganz gut sehen (das erst kurz nach dem Abheben anfängt, weil ich mich manchmal mit dem Bedienen der GoPro anstelle). Unten war kein Eis in den Wolken, aber in der obersten Schicht, die so bei 7000 ft anfing, war gut Eis drinnen. Es war ja klar, dass nach oben die Wolken bald zu Ende sein müssten (außerdem wäre es ab Schwäbisch Hall ohnehin komplett wolkenlos gewesen). Also habe ich nach FL 100 “due to icing” gefragt und dies auch gleich bekommen. Bei 9000 ft waren wir aus den Wolken draußen und vor uns wunderschön der Vollmond. Das hat schon immer was, wenn man aus der obersten Wolkenschicht rauskommt und dann bestes Wetter hat.

Der Flug ging dann ruhig dahin in Richtung Egelsbach, die Landung dort war auch problemlos und anschließend sind wir mit dem App2Drive-Mietwagen nach Wiesbaden gefahren.

Am Nachmittag ging es dann wieder nach Hause, Augsburg war den ganzen Tag von der Sichtweite her nicht viel besser, als am Morgen. Nur die Wolken waren bis auf den Hochnebel weg. Wir sind dann also kurz vor Sonnenuntergang in Egelsbach weggeflogen und es ging ruhig auf direktem Weg nach Augsburg. Unterwegs und auch im Anflug auf Augsburg war nichts los – heute war scheinbar niemand sonst unterwegs. Der Lotse hat uns dann auch gleich ungefragt nach MA011 freigegeben – einem Wegpunkt auf dem GPS-Approach nach Augsburg. In einem METAR war dann sogar von wolkenlos die Rede (Nil significant clouds), man konnte aber im Anflug regelrecht zusehen, wie sich die Hochnebeldecke wieder schließt. Am Boden habe ich dann das übernächste METAR nochmal angeschaut: “4500 BR BKN008” – innerhalb einer Stunde war die Wolkendecke also wieder geschlossen.

Insgesamt haben wir heute den Flieger wieder mal sehr sinnvoll dienstlich genutzt: 6:30 Uhr zu Hause losgefahren, 9:45 Uhr in Wiesbaden angekommen – mit dem Auto oder Zug nicht machbar und stressig. Nachmittags 15:00 Uhr in Wiesbaden weg, 18:30 Uhr zu Hause. So machen Dienstreisen richtig Freude.

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