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27 Oct2016

Augsburg – Stuttgart – Luxemburg

  •   27. October 2016. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ELDS, EDDS, EDMA, ELLX, IFR, Mehrere Tage

Heute und morgen stehen wieder Geschäftstermine an, die uns nach Stuttgart und Saarbrücken führen – mit dem Auto Freitags nach Hause eine Katastrophe. Daher sind wir auch dieses Mal wieder mit dem Flieger unterwegs. Und es ist immer noch herbstlich – also ist IFR ein Muss. Unter einer Inversion ist alles neblig und dunstig, an der Oberkante der Inversion ist eine Nullgradgrenze vorhergesagt und darüber wird es dann wieder wärmer und die nächste Nullgradgrenze läge erst bei 10000 ft.

Wir sind also früh in Augsburg gestartet, dort war es zwar dunstig aber die Hochnebeldecke nur so dünn, dass sie weg war, noch bevor wir gestartet sind. Es ging dann ruhig den kurzen Hüpfer nach Stuttgart. Dort war noch dickerer Hochnebel, dafür die Sicht relativ gut. Vor dem Abflug war mir zum Glück noch eingefallen, dass Stuttgart ein vollkoordinierter Flughafen ist und man einen Slot benötigt – den hatte die Flugsicherung vergessen. Zum Glück bekommt man bei AIS-C schnell telefonisch noch einen solchen. Andernfalls wäre die Landung illegal gewesen (schweres Verbrechen, da werden satte 50000 € Geldstrafe angedroht). Wir sind dann schnell das ILS runtergerutscht und ruhig gelandet und haben dann erfahren, dass unser Termin abgesagt ist…

Also sollte es eigentlich relativ bald nach Saarbrücken weitergehen, aber dort waren noch 150 m Sichtweite und Nebel. Das ist auch IFR ein klares No-Go. Der Wetterdienst war allerdings der Meinung, das würde sich noch bessern. Also haben wir erstmal etwas gewartet und das Stuttgarter GAT zum Arbeiten genutzt. Auch gegen Mittag wurde es allerdings nicht besser, so dass wir beschlossen haben, nach dem Mittagessen dann nach Luxemburg zu fliegen, wo absolut brauchbares Wetter war (3000 m Sicht, 800 ft Wolkenuntergrenze).

Nach dem Essen dann ein kleiner Lichblick: 300 m Sicht in Saarbrücken. Also habe ich eine Route nach Luxemburg erzeugt (wieder mal IFR-Routenirrsinn) und als Alternate Saarbrücken gefiled. Das lag zwar nicht an der Route vom Flugplan, aber wir würden ganz sicher ja die Route eh nicht fliegen und an Saarbrücken vorbeikommen. Nach einigem Hin und Her mit der Flugsicherung, weil ich meinen Slot nach Saarbrücken für den Flug nach Luxemburg benutzen wollte (muss man erst “verhandeln”), ging es dann also wieder zum Flieger und die Clearance war dann schon “KRH (Karlsruhe) Departure thereafter DISKI” (das schon die Arrival von Luxemburg). Wieder mal also die ganze Routenplanerei völlig umsonst.

Der Start war dann ruhig, schon kurz nach dem Abheben gab es “direct DISKI” und etwas hinter dem Rhein war dann alles voller (Hoch)Nebel. Wir hatten dann immer mal wieder die ATIS von Saarbrücken abgehört, die erst etwas von “Runway closed until further notice” gesagt hat, später dann zwar 900 m Sicht meldete, dafür aber bedeckt in 200 ft. Das wäre also für das ILS schon arg grenzwertig, aber das war auch noch aus und somit nur ein GPS-Anflug möglich, der 400 ft MDH hätte. Als wir querab Saarbrücken waren, konnte man dann zwar so eine scharfe Grenze des Hochnebels sehen, aber den Flugplatz nicht. Ich habe dann mal den Tower angefunkt und gefragt, ob sich das Wetter bessert, aber der Lotse meinte etwas bedrückt das wir es ja versuchen könnten aber er glaube nicht das man die Piste vom Missed Approach Point aus sehen kann. Als ich dann gesagt habe, wir fliegen ohnehin nach Luxemburg und ich wollte nur mal fragen, wirkte er irgendwie erleichtert. Hinterher habe ich dann gelesen wieso: da hatte eine Mooney am Mittag den Anflug probiert und war neben der Piste verunglückt. Meiner Meinung nach Irrsinn bei 175 m Sicht. Aus der IFR-Ausbildung weiß ich, dass man bei 400 m Sicht wenn man das ILS runterfliegt die Piste nicht sehen kann (sehr wohl die Anflugbefeuerung) – 175 m ist also eher was für Selbstmörder.

Wir sind dann jedenfalls nach Luxemburg weiter geflogen und Approach hat uns zwischen die vielen Frachtflieger, die dort landen, einsortiert. Wir sollten dann entsprechend auch “high speed as long as possible” das ILS runter fliegen. Das geht ja mit der DA40 ganz gut. 120 kt schafft die Bergab leicht, kurz vor der Landung dann das Gas auf Leerlauf (=Handbremse) und die Klappen raus. So sind wir ruhig gelandet und dann anschließend mit dem Mietwagen nach Saarbrücken gefahren. Vorher haben wir noch für 58 Cent pro Liter getankt. Schade das Luxemburg so weit weg ist…

02 Nov2014

Friedrichshafen – Stuttgart (ILS Practice Approach)

  •   2. November 2014. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ELDS, EDDS, EDMA, EDNY

Nachdem der letzte Flug jetzt schon wieder fünf Wochen her ist, musste es wieder mal raus gehen. Da nochmal ein sehr schöner Tag war, nach all dem Nebelgrau der letzten Wochen, haben wir uns wieder für Friedrichshafen entschieden. Der Flug immer auf die Alpen zu und auch die Bodenseeregion sind von oben immer wieder schön anzuschauen.

Es ging gegen Mittag ruhig auf der 25 in Augsburg los, dann erstmal immer entlang der A8 und über Ulm, Laupheim, Biberach in Richtung Friedrichshafen. Die ganze Zeit war schon Alpenblick und zurück sollte es dann an den Alpen entlang gehen. Der Flug war zunächst sehr ruhig, aber ab etwa kurz hinter Biberach wurde es arg bockig. Da waren wir wohl in einen Föhnstrich geraten, der Wind im G1000 sprang entsprechend auch sowohl in Richtung als auch Stärke immer hin und her. Es blieb dann auch bis kurz hinter Ravensburg so. Der Anflug über ECHO und die Landung waren dann aber wieder relativ ruhig.

Wir haben uns dann in Friedrichshafen etwas gestärkt und ich habe beschlossen, doch nicht die Alpen entlang zu fliegen, da dort ja aufgrund des sich aufbauenden Föhns noch mehr Turbulenzen sein würden. Gleich wieder direkt nach Hause wollte ich aber auch nicht, also haben wir beschlossen, mal über Stuttgart zu fliegen und dort einen Low Approach zu machen. Es ging dann also wieder über WHISKEY raus und auf relativ direktem Kurs (über Mengen) in Richtung SIERRA Stuttgart. Der Flug war sehr ruhig, keinerlei Turbulenz, obwohl wir konstant 18-20 kt Rückenwind hatten. In Stuttgart hatte ich dann eine Low Approach angefragt, der auch gleich genehmigt wurde. Im Gegenanflug mussten wir erst noch eine landende Lufthansa und eine andere 172er Cessna abwarten und der Lotse meinte dann nur, wir könnten entweder kreisen oder den Gegenanflug verlängern. Ich habe dann gesagt, wir würden lieber den Anflug verlängern. Dann meinte der Lotse, wir könnten eigentlich machen was wir wollen, es würde eh gerade kein Anflug mehr kommen. Ich habe dann spontan gedacht, wir könnten ja dann mal einen Practice ILS fliegen. Also kurz den Lotsen gefragt, der meinte nur, das ist OK, wir könnten gerne 10 NM Final haben. Gesagt, getan, sind wir also etwa 10 NM raus geflogen und gestiegen und dann in den Queranflug. Dann war ich etwas zu doof in der G1000-Bedienung… ich wunderte mich noch, wieso der Localizer vom ILS nicht reinläuft, dabei stand der CDI auf “GPS” statt “LOC”. Als mir das aufgefallen ist, waren wir natürlich schon über den Localizer rausgeschossen. Gut, dafür dass es das erste Mal alleine ohne Lehrer war, sicherlich verzeihlich… Ich habe dann den Localizer eingefangen und wir waren für das 10 NM Final natürlich erstmal viel zu tief für den Glideslope. Den haben wir dann auch eingefangen und sind schön das ILS runtergeflogen. Ich immer ohne Blick nach draußen, nur auf die Instrumente. Als der Marker gepiept hat, war dann auch die Bahn vor uns, so wie es sein soll. Hat also schonmal ganz ordentlich funktioniert.

Danach ging es nach dem Low Approach über ECHO wieder aus der Kontrollzone und es sollte dann von dort aus direkt nach Augsburg gehen. Vor uns war noch eine 152er Cessna, die auch in unsere Richtung flog. Bis dahin war der Flug ja die ganze Zeit sehr ruhig, aber über dem Stuttgarter Talkessel und dem Tal in Richtung Schwäbisch Gmünd war es dann dafür um so heftiger turbulent. Laut G1000 kam hier der Wind mal mit 8 k, dann gleich wieder mit 35 kt, also extrem böig und in der Richtung variabel. Uns hat es also ordentlich durchgeschüttelt. Die 152er Cessna hat dann auch irgendwann umgedreht und kam uns – mit Abstand – wieder entgegen. Ich kann mir schon vorstellen, dass es da noch heftiger gewesen sein muss. Die DA40 schluckt das ja mehr weg als so eine Cessna. Das Geschüttel hielt dann mal mehr, mal weniger an, bis wir die Schwäbische Alb hinter uns gelassen hatten. Dann kam der Wind nur noch konstant mit um die 20 kt aus Süd. Da hatte sich also ein “gescheiter” Föhn aufgebaut.

Mittlerweile war dann auch die Sonne untergegangen und wir sind ca. 10 min nach Sunset in Augsburg gelandet. Es war schon recht dunkel, so dass ich auch mal die Nachtbeleuchtung von der DA40 sehen konnte. Die ist auch recht ordentlich und angenehm gemacht. Viel besser als bei Cessna wie ich finde. Alles so Auto-ähnlich hinterleuchtet. Da werde ich wohl doch mal wieder Nachtflug machen im Winter…
Wir sind jedenfalls ruhig auf der 07 gelandet. Alles in allem ein ganz angenehmer Flug, trotz Turbulenzen. Und wieder mal was geübt was man nicht alle Tage macht.

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11 Sep2014

Augsburg – Stuttgart – Egelsbach

  •   11. September 2014. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ELDS, EDDS, EDFE, EDMA

Unser Skandinavien-Exkurs ging ja gestern schon mit einem recht anstrengenden Flug in marginalem Wetter zu Ende, heute musste dann die D-ELDS noch zur 100 h-Kontrolle zu Diamond Aircraft nach Egelsbach gebracht werden. Anders als beim Fliegerverein, wo ja eher gar keine Wartung stattfindet, lassen wir unsere Maschine gleich beim Hersteller warten. Das ist zwar etwas mühsam, da Diamond eben in Egelsbach sitzt und sicher auch etwas teurer als beim erstbesten LTB ums Eck, aber dafür ist es halt der Hersteller und der weiß was man tut (und tun muss).

Es sollte also ein entspannter Flug nach Egelsbach werden und dann mit dem Mietwagen wieder nach Hause. Allerdings war auch heute das Wetter wieder nicht so geliefert worden, wie es der Wetterdienst bestellt hatte. Sprich: Auf dem Weg nach Egelsbach lag ein breites Regenband, obwohl es eigentlich nur hohe Schichtwolken geben sollte.

Wir sind dann nach Augsburg gefahren und haben uns auf den Weg gemacht. Ich wollte eigentlich erstmal in Richtung Karlsruhe fliegen und dann das Rheintal hoch nach Egelsbach. Bei Ulm sah es aber in Richtung Nordwesten ganz gut aus und auch im Radar hatte sich der Regen dort aufgelöst. Leider war das Internet etwas schlecht, so dass ich außer einem Radarbild nicht viel hatte. Wir sind dann also bei Ulm in Richtung Egelsbach abgedreht und bis hinter Heubach ging es auch ganz gut. Dann wurde es aber wieder dunkler und die Untergrenzen deutlich tiefer. Es hing dann die Schichtwolkendecke über uns und wenige Wolken vor/über uns. Wir sind dann also mal über die wenigen Wolken gestiegen, in der Hoffnung, dass wir dort zwischen den Wolkenschichten weiter kommen würden. War aber leider nicht… Also wieder ein Loch suchen und runter. Ich habe dann mal in Schwäbisch Hall nach dem Wetter gefragt und dort war bedeckt bei 200 ft Untergrenze. Da könnte man also nicht mal IFR hinfliegen…

Jetzt hatten wir gleich in zweierlei Hinsicht ein deja-vu. Zum einen das Wetter genauso bescheiden wie gestern vor Bremen, zum anderen war die Strecke damit eher in Richtung Stuttgart, so wie neulich bei unserer Firmenveranstaltung.

Es wurde dann in Richtung Stuttgart (ich wollte zum Rheintal hinkommen) noch schlechter, so dass wir uns letztlich entschieden haben, in Stuttgart sicherheitshalber zu landen und dort ein wenig zu warten. Die Topographie von Stuttgart ist bei so einem Wetter wenn man von Nordosten zum Platz kommt etwas ungünstig. Stuttgart liegt ja im Talkessel und der Flughafen ist “oben auf dem Berg”. Das Gelände steigt recht steil an. Die Wolken hingen also über der Stadt so bei 1900 ft (über dem Meeresspiegel), das Gelände beim Pflichtmeldepunkt ECHO, der zwischen den Fernsehtürmen liegt, ist aber schon 1800 ft hoch, die Türme 2200 ft. Sprich: schön einen Weg zwischen den Wolken suchen und ganz nah an die Wolkenkante ranfliegen, damit man wenigstens 400-500 ft über Grund ist beim Meldepunkt. Der Flugplatz selber ist dann wieder bei 1300 ft.

Die Landung in Stuttgart war dann ruhig, heute mal auf der 07. Nach zwei Stunden Wartezeit war das Wetter auch besser und wir sind in Richtung Egelsbach aufgebrochen. Es waren allerdings im Radar zahlreiche Schauer zu sehen. Tatsächlich waren auch viele Wolken und einige Schauer zu sehen, wir sind aber sehr gut ohne Regen hingekommen. Lediglich auf dem letzten Stück stand über dem Odenwald ein großer Schauer im Weg, dem wir einfach ausweichen konnten, in dem wir ins Rheintal geflogen sind und dann dort direkt nach Egelsbach.

Die Landung in Egelsbach war auch wieder sehr ruhig und dann haben wir die D-ELDS bei Diamond abgestellt und uns vor der Heimfahrt nach München noch ein gutes Essen beim Schubeck’s Check Inn gegönnt.

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23 Aug2014

Egelsbach – Stuttgart – Augsburg

  •   23. August 2014. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ECHK, EDDS, EDFE, EDMA, Mehrere Tage

Nach unserem Firmenevent und einem coolen Abendevent – Speedboot-fahren auf dem Rhein – ging es heute wieder zurück nach Hause. Mit ungefähr 15% von den PS vom Boot (und auch nur 10% von dessen Verbrauch pro Stunde – wer zu faul zum Rechnen ist: 1050 PS, 500 l Super-Plus pro Stunde), dafür aber mit Muskelkater vom festhalten (130 km/h auf dem Wasser sind schon recht schnell).

Das Wetter war grenzwertig vorhergesagt, da wieder einmal eine Kaltfront drübergezogen war, die dann wieder wetteraktiv wurde. Im Radar konnte man vor dem Abflug in Egelsbach schon sehen, dass da einige Schauer relativ schnell von West nach Ost ziehen (blöderweise eingebettet als TCU /CB in geschlossener Bewölkung) und so mussten wir hoffen, dass wir es nach Stuttgart schaffen. Für Augsburg war das schlechte Wetter erst am Abend vorhergesagt. Wir sind dann nach einem kräftigen Schauer in Egelsbach auf der 26 gestartet und dann erstmal in Richtung Süden dem Rheintal geflogt. Am Odenwald lagen die Wolken auf, so dass wir dort nicht hätten drüberfliegen können. Bei Heidelberg stand dann der erste Schauer im Weg, also ging es über Mannheim wieder ins Helle. Jetzt mussten wir uns bloß noch irgendwie nach Stuttgart durchschlagen. Das ging aber auch ganz gut von Bruchsal aus relativ mit direktem Kurs auf Stuttgart. Ein fetter CB mit ordentlich Regen war über Stuttgart gerade abgezogen und die nächsten Schauer schon im Anmarsch. Diese Lücke konnten wir zum Glück dann nutzen und im leichten Regen auf der 25 bei etwas Seitenwind ganz ruhig landen. Mindestens zwei Landungen brauchts irgendwie immer um von Hochdecker auf Tiefdecker und umgekehrt umzusteigen – dann sind die Landungen wieder butterweich. Die in Stuttgart war jedenfalls ordentlich (die von vorgestern eigentlich grundsätzlich auch, aber es geht halt auch noch weicher).

Wir haben also kurz eine Kollegin abgesetzt und sind dann auch gleich wieder weitergeflogen, um vor den heranziehenden nächsten Schauern weg zu sein. In Richtung Süden / Südosten sah es von Stuttgart aus auch sehr hell aus und in Augsburg war sogar CAVOK gemeldet. Es ging dann also wieder auf der 25 raus und dann über LIMA und auf direktem Kurs nach Augsburg. Meteorologisch interessant: Das Wetter war gerade an der Alb hängengeblieben und man konnte schön sehen, wie der große Schauer von der Ankunft dort nicht weiter kam. Hinter der Alb bildeten sich aber etliche kleine TCUs, also offensichtlich blieb das Wetter da zwar hängen, labilisierte aber die Luftmasse dahinter zusehends, so dass es dann dort auch anfing zu regnen (einer der TCUs über Ulm war auch gerade am abregnen).

Ab Günzburg war dann jedenfalls wieder schönes Wetter und wir sind dann über NOVEMBER in Augsburg eingeflogen und auch auf der 25 sehr ruhig gelandet. Nachdem wir den Flieger verstaut hatten und im Auto saßen, konnte man dann das Wetter auch schon langsam kommen sehen – das hatte dann die Alb doch erfolgreich “überwunden”.

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21 Aug2014

Augsburg – Stuttgart – Frankfurt (low approach) – Egelsbach

  •   21. August 2014. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ECHK, EDDF, EDDS, EDFE, EDMA, Mehrere Tage

Heute sollte es wieder zu unserem alljährlich stattfindenden Firmenevent nach Egelsbach gehen, nachdem die D-ELDS leider belegt ist, heute nochmal mit einer Maschine vom Fliegerverein. Ich bin ja immer gerne mit der D-ECHK geflogen, aber seit die als Schulflugzeug im Einsatz ist, verlottert sie genau so wie die restlichen Maschinen. Diesmal war die Zigarettenanzünder-Buchse weg – lag einfach lose im Flieger rum. Dann hat irgendwer am G1000 rumgefummelt und es ist zwar ChartView drauf, dafür keine Terrainwarnung mehr. Ausserdem hat sie noch einige Dellen an Stellen, wo man sich fragen muss, wo man da gegengestoßen ist. Ein anderer Kollege vom Verein sagte mir, dass in den anderen Maschinen zwar überall die tollen Android-Tablets drin sind, die gehen aber nicht. Irgendwie nervig, da bin ich froh, dass ich jetzt die D-ELDS habe. Naja…

Es ging jedenfalls ruhig auf der 25 in Augsburg los und dann über WHISKEY raus und auf direktem Kurs in Richtung Stuttgart, wo wir noch eine Kollegin abholen wollten. Es war leicht bockig – und ich muss sagen, seit ich die DA40 kenne, hasse ich die C172 bei so einem Wetter noch mehr. Die DA40 schaukelt ein bisschen wie ein Segelboot, die C172 teilt hässliche Stöße aus. Wir sind dann jedenfalls ein bisschen abgedreht und haben die Geisslinger Steige zum Albabstieg genommen, da geht es halbwegs sanft runter und ist nicht so turbulent. Ist jedenfalls auch interessant, dass es grundsätzlich an der Alb-Kante bockig ist. Dann ging es wieder auf direktem Kurs nach Stuttgart. Dort sind wir über SIERRA eingeflogen und dann ruhig auch auf der 25 gelandet.

Nach einem kurzen Kaffee ging es gleich wieder weiter. In Stuttgart auf der 25 raus und über WHISKEY, dann mit einem kleinen Schlenker über Ludwigsburg direkt in Richtung Egelsbach. Ich wollte dann versuchen, mal wieder ein Midfieldcrossing in Frankfurt zu machen – seitdem die dritte Landebahn dort in Betrieb ist, ist das offiziell eigentlich nicht mehr möglich, aber fragen kostet ja nichts. Also habe ich direkt beim Tower reingefunkt und siehe da, Midfieldcrossing geht – schonmal sehr nett. Das Procedere wenn man von Süden kommt ist dann etwas kompliziert, da ja unmittelbar südlich vom Frankfurter Flughafen noch Egelsbach liegt. Daher fliegt man erstmal Egelsbach an und dann in Platzrundenhöhe über den Platz und dann in Richtung Frankfurt. Als wir dann LIMA gemeldet haben, fragt uns der Lotse, ob wir nicht einen Low Approach auf der 25L machen wollen. “Blöde Frage” hätte ich beinahe gesagt – ich hab mich das gar nicht fragen getraut. Das ist natürlich der Traum – endlich EDDF ins Flugbuch schreiben können 🙂

Also sind wir über LIMA reingeflogen, dann hinter einem A320 den Low Approach auf die 25L gemacht. Mehr oder weniger parallel dazu ist ein anderer A318 auf der 25C neben uns gestartet. Wir sollten dann am alten Tower links abdrehen – blöd wenn man Frankfurt nicht kennt und nicht weiß wo der alte Tower ist. Der Lotse hat aber netterweise geholfen. Und dann gleich gefragt, ob wir nicht noch einen Low Approach machen wollen. Na klar… ich wollte immer schon mal Platzrunden in Frankfurt drehen. Also nochmal Low Approach auf die 25L – diesmal sollten wir allerdings einen kurzen Anflug machen. Neben uns auf der 25C stand ein A380 der auf uns warten musste. Dann ging es wieder im Gegenanflug und dann hinter dem A380 in Richtung Norden aus der Kontrollzone. Ein sehr sehr schönes Erlebnis.

Danach sind wir dann eine Runde um Frankfurt (man muss ja um nach Egelsbach zu kommen die Frankfurter Kontrollzone umrunden). Dann über ECHO quasi in ein sehr langes Final von Egelsbach. Gegen die Sonne war der Platz wieder mal sehr schwer zu finden – jetzt war ich schon ein paar Mal da, und weiß schon in welcher Waldlichtung der Platz ist, trotzdem finde ich, der Platz ist wirklich schwierig auszumachen. Wir sind dann jedenfalls noch ruhig auf der 26 gelandet und haben danach bei Schubecks Check Inn noch ein ALB getrunken und ein gutes Steak gegessen.

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25 Jul2013

Augsburg – Stuttgart – Egelsbach

  •   25. July 2013. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ECHK, EDDS, EDFE, EDMA, Mehrere Tage

Heute sollte es wieder mal zu einer Veranstaltung meiner Firma nach Frankfurt gehen. Das Wetter war sehr heiß und gut vorhergesagt. Wir wollten noch einen Kollegen in Stuttgart abholen, also sind wir am frühen Nachmittag von Augsburg in Richtung Stuttgart aufgebrochen. Entgegen der Wettervorhersage war aber in Stuttgart bereits Gewitter und auch auf dem Weg waren schon einige Gewitter im Radar zu sehen.

Wir sind also mal ruhig auf der 25 in Augsburg gestartet, und kurz hinter WHISKEY waren aber schon die ersten Schauer unterwegs. Wir sind also nach Süden abgedreht, um nicht durch die Schauer (Gewitter) fliegen zu müssen. Es ging dann nördlich von Memmingen in Richtung Laupheim und dann weiter nach Reutlingen, dort war es fast wolkenlos, die Gewitter standen nördlich und der Loste von München Information hat uns auch sorgenvoll darauf hingewiesen, dass das letzte METAR von Stuttgart CBs und Gewitter in der Umgebung vorhersagt. Wir sind dann trotzdem weiter geflogen und in Stuttgart stand im Westen vom Platz eine dicke schwarze Wand… Wir sind dann bei relativ viel Verkehr kurz hinter einer Air Berlin gelandet. Angesichts des herannahenden Gewitters haben wir uns dann entschieden, dieses noch vorbei ziehen zu lassen.

Da Stuttgart ziemlich teuer ist, konnten wir so einen Teil der Landegebühren ab-trinken und -sitzen 😉 … was auch nett war: Auf der Anzeigetafel im GAT stand unser Flug drauf. Angemessene Ankunft…

Nach 1.5 h warten war das Gewitter vorbei und wir konnten wieder starten. Das Wetter war wieder richtig schön, wolkenlos und später auch recht ruhig, also keine Thermik mehr. Der Start war nur etwas komisch, ich hatte vergessen den Pitotrohrschutz anzubringen und beim Rollen zum Rollhalt wurden schon 25 und später 31 kt angezeigt, laut meinem GPS hatten wir nur 15 kt und weniger drauf. Also stimmte da wohl was mit der Geschwindigkeitsanzeige nicht, ich nehme an, da war Wasser drinnen. Ich habe daher mal die Pitotrohrheizung angeschaltet und am Rollhalt ist die Anzeige auch plötzlich von 30 auf 0 kt abgefallen. Also sind wir “normal” gestartet und ich habe bei 55 kt rotiert. Offenbar waren wir aber langsamer, denn die Stallwarnung war sofort an. Also drücken und flacher steigen um Fahrt aufzunehmen. Das ging dann gut, nach einer Weile hat es dann auch wieder gepasst und die indicated speed war mit der Groundspeed identisch.

Mit etwas Sightseeing ging es dann über Bad Liebenzell, Pforzheim nach Norden, dann haben wir noch eine Runde um den Hockenheimring gedreht und dann ging es direkt nach Egelsbach. Dort sind wir diesmal aus Süden zur 27 geflogen und der Platz war wieder Mal schlecht zu finden (obwohl bei jedem Mal einfacher, weil man halt die Hochspannungsleitung schon kennt und kurz danach kommt dann der Platz). Die Landung war bei etwas Seitenwind dann ganz ruhig und wir konnten noch ein Feierabendbier und lecker Essen bei Schubecks Check Inn geniessen.

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