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10 Feb2016

Hamburg – Augsburg

  •   10. February 2016. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ELDS, EDDH, EDMA, Mehrere Tage

Grenzwertig – beschreibt den Rückflug heute recht gut zusammengefasst…
Eigentlich wollten wir gestern schon wieder nach Hause, aber das Wetter war so schlecht (und stürmisch), dass wir lieber noch einen Tag in Hamburg geblieben sind. Es gibt schlimmeres… unter der Woche gab es noch Karten für ein Musical, also war uns nicht langweilig. Dennoch mussten wir ja wieder nach Hause. Und zwar relativ bald. Jetzt ist das mit der Get-Homeitis ja so eine Sache, da sind schon viele Unfälle passiert, weil der Pilot unbedingt nach Hause wollte – ich habe allerdings nicht vor, in der Statistik der BFU zu enden, also haben wir schon gestern Abend einen Plan entsprechend der Wettervorhersage gemacht: wir hatten ein Zeitfenster bis ca. 14:00 Uhr um bei zwar marginalem, aber dennoch fliegbarem Wetter nach Süden zu kommen. Und für den Fall der Fälle mussten hinreichend Plätze am Weg liegen, zu denen wir jeweils sicher zurückkehren können, sollte das Wetter sich doch schneller verschlechtern als vorhergesagt. Angesichts des Windes sollten diese Plätze auch lieber eine längere Piste haben, denn es würde wieder stürmisch und böig. Eines war auch klar: IFR geht nicht, wir mussten VFR fliegen. Bei Nullgrad-Grenze nahe dem Boden und Wolken mit Niederschlag würden wir sofort in Vereisung geraten und das kann die D-ELDS nicht (oder anders: nix deicing). Also war die geplante Route: Hamburg – Magdeburg (mit der Möglichkeit zwischendrin nach Braunschweig oder Schwerin zu flüchten) – Leipzig – Hof – Bayreuth – Nürnberg – Augsburg. Das ist nicht der Mega-Umweg, geht viel über Flachland und hat große Plätze am Weg.

Um 08:00 Uhr sind wir also im Hotel aufgebrochen und waren nach tanken und Flugzeug trocknen recht pünktlich 10:00 Uhr in der Luft. Erstmal Special VFR, weil Hamburg leider nur BKN012 hatte, also 1200 ft Wolkenuntergrenze. Und VFR war gut, gerade als wir im Abflug waren, meldete ein Airliner im Anflug auf Hamburg in den Wolken über uns Moderate to Severe Icing.
Magdeburg hatte 2400 ft gemeldet, Leipzig sogar CAVOK nur Hof war das Sorgenkind mit 800 ft (also VFR nicht fliegbar). Irgendwo vor Magdeburg musste es also aufklaren und wir mussten “nur” bis dorthin durchhalten. Zum Glück ist dort ja relatives Flachland, so dass man auch mit knapp 1000 ft über Grund ganz gut dahin fliegen kann – optisch bei dem Wetter heute zwar trotzdem nicht unbedingt ein Hochgenuss, aber machbar. Angenehm ruhig leider auch nicht, da der Wind schon in Hamburg recht frisch geblasen hatte und die “Reibungsschicht” dann immer etwas turbulent ist. Die knapp 100 NM bis Magdeburg haben sich dann doch ganz schön gezogen, immer so in Ameisenkniehöhe rumkrebsen bei nicht gerade berauschender Sicht und immer mal wieder Nieselregen ist durchaus anstrengend.

Kurz vor Magdeburg wurde es immerhin wie versprochen besser und wir konnten bis weit hinter Leipzig bei Sonnenschein in angenehmer Höhe fliegen – allerdings auch mit deutlich mehr Turbulenz. Zwischenzeitlich hatte auch Hof zeitweise 1800 ft Wolkenuntergrenze gemeldet, also sind wir weiter geflogen.

Kurz vor Hof stand dann der erste kleine Schauer im Weg. Eigentlich konnte man den gar nicht so richtig erkennen, es war nur etwas trüber als vorher. Das blöde war, dass -2 Grad und Regen eine ungute Mischung sind – sprich das ergibt schönes Klareis. Auf der Frontscheibe dadurch erkennbar, dass die Tropfen einfach festgeklebt bleiben statt nach hinten zu wandern. Auf den Flächen “zerläuft” Klareis wunderbar stromlinienförmig, so dass man irgendwann “nur” ein Gewichtsproblem hat. Zum Glück war der Schauer nicht besonders ergiebig, hat nur gereicht, um die Frontscheibe so mit “Sommersprossen” zu füllen, dass man nicht mehr viel sehen konnte und auf den Flächen waren ca. 1-2 mm Eis. Ich hatte dann gehofft, dass es nach Hof wieder über 0 Grad haben würde und das Zeug wieder abtaut, was auf der Scheibe dank Heizung auch recht schnell ging. Aber an den Flächen war das Eis erst kurz vor Augsburg wieder weg – pünktlich vor einem Schneeschauer bei Donauwörth…

Nach Hof ging es dann über Bayreuth und durch die Kontrollzone von Nürnberg weiter. Ab Nürnberg wurde die Turbulenz dann noch etwas heftiger und der Wind deutlich böiger. Ausserdem mussten wir einen kleinen Wettlauf mit den von Westen heranziehenden Schauerstaffeln machen, die immer näher kamen und uns in Donauwörth dann eingeholt hatten. Dort war ein kleiner Schneeschauer und ich dachte schon, wir müssten in Donauwörth kurz landen. Aber kurz hinter der Donau war es dann doch wieder etwas heller und wir konnten doch noch bis Augsburg weiter fliegen. Die Landung war bei 22 in Böen 32 kt Wind trotzdem recht ruhig (“halber Gust-Faktor schneller” dann klappts auch ganz ordentlich). Nach Murphy kam natürlich kurz vor der Landung eine ordentliche Böe, das war aber kein Faktor.

Etwa 10 min nach der Landung war dann der Schnee auch in Augsburg und als wir nach Hause gefahren sind, habe ich auf dem Radar gesehen, dass kein durchkommen mehr wäre ab Leipzig. Sprich: Wetterfenster genau abgepasst. Fazit: Wie schon eingangs gesagt: grenzwertig. Aber dennoch hat es den fliegerischen Horizont erweitert: gute Planung zahlt sich aus, auch bei VFR kann es mal Icing geben, In-Flight-Wetter ist gerade bei VFR das Wichtigste was man braucht (wenn mal kein Severe CAVOK ist).

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06 Feb2016

Augsburg – Hamburg

  •   6. February 2016. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ELDS, EDDH, EDMA, IFR, Mehrere Tage

Ab heute sind Faschingsferien und ein paar Tage will ich dann auch mal Urlaub machen. Wir hatten nichts genaues geplant, da das Wetter ja immer noch etwas ungewiss ist zur aktuellen Jahreszeit und haben uns heute kurzfristig entschlossen, nach Hamburg zu fliegen.

Es war der erste IFR-Flug auf längerer Strecke und mit Familie. Wir sind mittags in Augsburg losgeflogen, in fast ganz Deutschland war schönes Wetter, nur in Hamburg sollte es bedeckt sein. Also war ein relativ ruhiger Flug zu erwarten. In der Luft war heute so einiges los, auch IFR. Wir sind zunächst eine Weile Runway Heading geflogen (“on request of Radar”), also nicht die Abflugstrecke. Es gab dann aber relativ bald ein “direct UPALA”, da wäre kurz vor Nürnberg und dann etwa beim Altmühltal ein direct zu einem Wegpunkt querab Braunschweig. Also ruhiger Flug.

Wir sind dann so dahin geflogen, kurz vor Nürnberg haben wir dann aber plötzlich ein ELT im Funk gehört (die 121.5 ist ja immer gerastet und aktiv). Kurz also ATC informiert, der Lotse wollte dann von ein paar Airlinern in der Gegend auch wissen, ob sie das ELT hören, was diese bestätigt haben. Ich nehme mal an, daraufhin wurden ein paar SAR-Maßnahmen eingeleitet. Hoffentlich war es nur ein versehentlich ausgelöstes ELT…

Es ging dann immer ruhig weiter, IFR enroute ist schön entspannt, kein Airpace C/D der im Weg steht. Man fliegt einfach seine Strecke ab. Kurz hinter Wolfsburg war es dann bedeckt unter uns. Die Wolken schienen aber nicht allzu dick zu sein, man konnte jedenfalls immer mal durch sehen auf den Boden. Im Airspace C von Hamburg hat uns der Lotse dann runter geholt und sinken lassen. Eigentlich war die Piste 15 aktiv (obwohl der Wind aus 210 kam mit 15 kt), sprich wir hatten ein “expect ILS approach runway 15”. Das wär allerdings einiges an Umweg gewesen, da wir hätten über Hamburg fliegen und dann wieder umdrehen müssen. Der Lotse hat dann irgendwann gemeint, zur Beschleunigung unserer Landung könnte er uns einen Visual Approach auf die Piste 23 anbieten und er würde uns dann kurz vorher unter die Wolken holen. Das war natürlich sehr nett und ich habe gleich angenommen. Wir sind dann relativ “continuous” gesunken – durch die Wolken durch und mussten melden, wenn wir clear of clouds sind und den Platz in Sicht haben. Erst danach wurden wir für den Visual approach gecleared. Wir sind dann angenehm ruhig auf der Piste 23 gelandet.

Insgesamt haben wir nur 2:45 h Flugzeit gebraucht. Das wäre definitiv VFR nicht so schnell gegangen. Da wären die Lufträume von Nürnberg, Erfurt und später Hamburg im Weg gewesen. In FL70 hatten wir auch fast durchweg um die 120 kt ground speed. Macht also Lust auf mehr…

Danach haben wir noch ein schönes Hotel gesucht und gefunden und dort gab es im benachbarten Steakhouse noch lecker Abendessen und ein paar ALBs.

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22 Aug2015

Hamburg – Kassel

  •   22. August 2015. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ELDS, EDDH, EDVK, Mehrere Tage

Meinen Geschäftstermin konnte ich erledigen, heute müssen wir noch Familie in Melsungen besuchen. Also ging es heute von Hamburg nach Kassel-Calden.

Wir sind gegen Mittag zum Flughafen gefahren, dort war um das GAT herum die Hölle los, da in Hamburg Airport Days waren. Das finde ich immer gut, wenn auch mal “normalen” Leuten die Fliegerei mit so Veranstaltungen näher gebracht wird. Wir hatten dann beim einpacken, rollen und starten also etliche Zuschauer – ich habe mir daher extra Mühe gegeben 😉

Der Start war ruhig, nach uns ging die DC 6 raus – auch von oben schön anzusehen. Der Flug danach war dann nicht mehr so ruhig, es gab heute ziemlich viel Thermik und der Flug war recht bockig. Ich mag das immer nicht, das dauernde gewackel, aber da muss man halt durch (oder drüber). Wir sind heute durch…

Auf direktem Kurs nach Kassel lag die Kontrollzone von Hannover, da sind wir schnell durchgeflogen, danach direkt nach Kassel. Der Anflug dort war dann auch wieder ganz ruhig und wir sind pünktlich zur Familienfeier angekommen.

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20 Aug2015

Bremen – Hamburg

  •   20. August 2015. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ELDS, EDDH, EDDW, Mehrere Tage

Was gestern wettermäßig nicht ging, war heute kein Problem mehr: nach Hamburg kommen. Morgen habe ich einen geschäftlichen Termin dort, daher war es heute höchste Zeit, dort auch hin zu kommen.

Wir haben den Tag zunächst im Universum Science Center in Bremen verbracht – sehr empfehlenswert – und sind dann am Nachmittag zum Flughafen gefahren. Getankt hatten wir gestern schon, also mussten wir heute nur noch einladen und losfliegen.

Es ging dann ruhig auf der Piste 09 los und dann den kurzen Hüpfer nach Hamburg bei schönem Wetter. Kurz vor Hamburg wurde es etwas dunstiger, man konnte die Feuchtigkeit von gestern also durchaus noch sehen, es waren aber halt mehr als 10 km Sicht und Sonnenschein und nicht wie gestern vielleicht noch 3-4 km. Der Anflug auf Hamburg war dann wie bekannt einfach, der Lotse fädelt einen schön zwischen den doch recht intensiven Airliner-Verkehr.

Die Landung war dann auch ganz ruhig auf der Piste 15. Hier ist vielleicht nur der Anflug etwas anspruchsvoller als anderswo, so mussten wir möglichst schnell machen (der Lotse hat es etwas diplomatischer mit “nicht langsamer werden” umschrieben, er hätte ruhig “high-speed” sagen dürfen) und es gab dann auch schon vor der Landung eine Anweisung wo man abrollen soll und das möglichst flott. Taxi ist dann auch durchaus anspruchsvoll, heute mit Frequenzwechsel von Tower zu Vorfeld zu Rollkontrolle und zwei zu überquerenden Pisten. Also für alle, die mal einen wirklich großen, anspruchsvollen Verkehrsflughafen üben wollen: Hamburg ist absolut zu empfehlen.

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14 May2013

Frühlingsausflug: Hamburg – Leipzig – Augsburg

  •   14. May 2013. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ECHK, EDDH, EDDP, EDMA, Mehrere Tage

Die letzten zwei Tage in Hamburg waren nicht ganz so sportlich aber dafür auch sehr schön. Der Hafengeburtstag ist auf jeden Fall eine Reise wert, da kommen wir sicher geplant nochmal wieder. So viele Schiffe auf einen Haufen sieht man jedenfalls nicht alle Tage und die Queen Mary 2 war auch recht beeindruckend, insbesondere im Vergleich zum daneben liegenden “Traumschiff” MS Deutschland – ein “Beiboot”…

Heute sollte es jedenfalls wieder zurück nach Hause gehen, was laut Wetterbericht aber gar nicht so sicher war, denn es waren eigentlich niedrige Untergrenzen und schlechtes Wetter angesagt. Im Moment klappt das aber mit der Vorhersage irgendwie nicht so richtig, drum war ich auch nicht besonders beunruhigt und wir haben in Ruhe gewartet wie es wohl wirklich sein würde.

Es war dann GAFOR grün im Osten, orange und rot im Thüringer Wald und bei Hof (kennen wir schon, ist nicht wirklich ein Hindernis…) und gelb und orange im Westen. In Hamburg war FEW025 gemeldet (also heiter). Ergo: Perfektes Flugwetter. Zwar nicht die direkte Route über Hannover – Kassel – Fulda, aber die Route mit Zwischenstop in Leipzig ist laut Planung auch nur 8 min länger, also nicht der Rede wert.

Am Hamburger Flughafen konnten wir dann auf dem Weg zum GAT sehen, dass die ganze Feuerwache aufs Vorfeld verlegt, kurz gefragt: Einmal im Jahr findet für eine Woche eine große Übung statt, wo die Flughafenfeuerwehr aus einem Flugzeugsimulator löschen, bergen, retten muss. Der Follow-Me-Fahrer ist mit uns auch netterweise extra zum Übungsplatz gefahren, so dass wir da ein paar Minuten beim Löschen zugucken konnten. Das war jedenfalls nicht nur für die Sophie interessant 😉

Danach ging es dann recht ruhig auf der 23 los und direkt über die Innenstadt von Hamburg und den Hafen nach SIERRA. Von dort dann einfach DCT EDDP – die Landschaft würde eh nicht so sonderlich interessant sein. Das Wetter war ganz in Ordnung, ab und an etwas Thermik wo mal die Sonne geschienen hat, ansonsten bewölkt mit brauchbarer Sicht und ruhig. Zwischendrin hat es auch mal kurz geregnet, das hat aber für die Mücken auf der Frontscheibe nicht gereicht…

In Leipzig war wie immer nichts los und wir konnten ruhig auf der 26L landen. Dann wollte ich nochmal volltanken, was leider dort ziemlich nervig ist, weil die Tankwarte immer ewig brauchen bis sie mal kommen. Als wir von der kurzen Pause wieder zurück gekommen sind, stand auch eine King Air da, die auch gerade auf den Tankwagen gewartet hat. Die Piloten waren auch ziemlich ungehalten, schließlich waren sie “Ambulance” unterwegs (also quasi mit Blaulicht). Es kam dann auch ein Notarzt-Auto gefahren, was das Ärzteteam vermutlich für eine Transplantation gebracht hat worauf die Piloten noch während dem Tanken alles startklar gemacht haben (klar, ab dem Moment “pressierts”).

Der restliche Flug war dann relativ unspektakulär und ich konnte mich wieder mal an “Menschliches Leistungsvermögen” erinnern. Zwischen Hof und Nürnberg hatte ich mein tief… da wär ich beinahe eingeschlafen so tief war mein Aufmerksamkeitsniveau gesunken. Das ist im Flieger natürlich eher unpraktisch, aber es gibt trotz Selbstmotivationsversuchen keinen leichten Weg raus. Der Durchflug durch die Nürnberg CTR hat auch nur wenig geholfen… Das blöde ist, dass man für die Landung die Konzentration halt wieder auf 100 % steigern muss und das quasi von jetzt auf gleich. Es ging dann… vor mir war eine 152er Cessna etwas “rumgeeiert” in der Platzrunde, so dass man die andauernd suchen musste.

Die Landung auf der 07 in Augsburg war dann jedenfalls wieder recht sanft und so ging eine schöne Woche mit vielen Eindrücken zu Ende.

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11 May2013

Frühlingsausflug: Heringsdorf – Hamburg

  •   11. May 2013. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ECHK, EDAH, EDDH, Mehrere Tage

Unser diesjähriger Ausflug ist recht sportlich, gestern sind wir ungefähr 30 km von Ahlbeck nach Zinnowitz geradelt (und haben den Zug zurück genommen), daher war heute Muskelkater auskurieren im Flugzeug angesagt 😉

Heute ging es also von Heringsdorf nach Hamburg. Wir sind gegen Mittag aufgebrochen, damit wir noch vor den vorgesagten Schauern und Gewittern am Nachmittag in Hamburg ankommen können. In Heringsdorf war heute auch richtig was los, am Wochenende kommen da die ganzen Linienflieger an und die Kontrollzone ist dann auch “richtig” aktiv. Bei der Landung hatte ich das nicht ganz verstanden, wir haben uns zwar bei Heringsdorf Turm gemeldet, aber es gab nur ein “dann direkt zur rechten Queranflug Piste 28”. Laut NOTAM wäre die CTR aber aktiv gewesen, naja sei’s drum. Der Tankwart meinte dann auch, dass heute 12 Linienmaschinen kämen.

Nach dem Tanken ging es jedenfalls auf der 28 los und dann aus der Kontrollzone, was wieder den Lotsen nicht so richtig interessiert hat – insofern ist die CTR “komisch”… Danach wollten wir eigentlich noch etwas Sightseeing die Ostseeküste entlang machen, aber das haben wir uns angesichts der Sichten erspart. Es war dicht bewölkt und so geschätzte 10-15 km Sicht, also nicht sonderlich berauschend. Daher haben wir direkten Kurs nach Hamburg genommen. Das ging dann südlich von Rostock vorbei, dann über Wismar und nördlich von Lübeck zum Pflichtmeldepunkt NOVEMBER von Hamburg. Ab ca. Wismar war das Wetter… anders… die Sicht gut dafür aber ziemlich bockig. Das ist nicht so toll, weil es der Beatrix dann immer schlecht wird – dadurch das man hinten so schräg und unnatürlich sitzt. Sophie macht das nichts aus, die schläft eigentlich immer.

Von NOVEMBER 1 ging es jedenfalls dann über NOVEMBER 2 direkt zum Endanflug Piste 23. Offenbar war wenig Verkehr, von Hamburg ist man ja sonst viel Traffic gewohnt und es gab auch ein NOTAM dass man mit Delays wegen einer Veranstaltung rechnen müssen. Naja, das galt für uns nicht. Der Follow-Me-Fahrer hat uns dann aufgeklärt: Es ist gerade Hafengeburtstag. Nicht schlecht, dann gibt es morgen ja viel anzuschauen mit Schiffsparade, Queen Mary usw.

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