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03 Jan2014

Memmingen – Augsburg (Midfieldcrossing München)

  •   3. January 2014. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ECHK, EDDM, EDJA, EDMA

Zuletzt war ich ja im letzten Jahr geflogen, also musste ich nach der langen Pause ja mal etwas zur Inübunghaltung tun 😉

Spaß beiseite: Die D-ECHK stand ja noch in Memmingen, wo wir vor 3 Tagen gestrandet waren, wegen des plötzlichen Nebels in Augsburg. Eigentlich wollten wir von heute bis zum 6.1. wegfliegen, aber das Wetter war nicht so ideal dafür. Also habe ich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen und den ersten schönen Tag des Jahres doch zum Fliegen genutzt und die HK aus Memmingen wieder nach Augsburg geholt.

Wir sind mit dem Zug nach Memmingen gefahren, dann mit dem Taxi vom Bahnhof zum Flugplatz. Die ganze Fahrt war schon wunderbares Alpenpanorama, da starker Fön war. Also wollten wir nicht nur die 15 min nach Augsburg fliegen. Man konnte allerdings auch schon eine heranziehende Front sehen, die etwa schon bis zu einer Linie Ulm – Bodensee vorgedrungen war.

Am Boden war es fast windstill, so sind wir ruhig auf der 24 gestartet und dann immer der A96 nach München gefolgt, die ganze Zeit mit bester Sicht und einem herrlichen Panorama. Von ca. Landsberg aus konnte man schon München sehr gut sehen (genauer die “Seifenblase” Allianz-Arena). In diese Richtung ging es recht flott, in 4000 ft Höhe hatten wir teilweise fast 40 kt Rückenwind. Wir sind dann am Fliegerhorst Lagerlechfeld vorbei, dann mal direkt über Oberpfaffenhofen zu uns nach Hause (Neuried) und von dort einmal quer zum Sightseeing über München.

Dann habe ich überlegt, man könnte ja mal ein Midfieldcrossing in München machen, das habe ich dieses Jahr ja noch gar nicht… Also dort kurz reingefunkt und es war interessanterweise so gut wie nichts los. Also ging das auch völlig problemlos und recht flott.

Danach ging es dann nach Augsburg, diesmal mit den 40 kt Wind genau auf der Nase, also entsprechend gemütlich. Die Front war mittlerweile auch schon vorangekommen und man konnte zum einen regelrecht zusehen, wie die Alpen von Westen her “verschwanden”, zum anderen drehte mit jeder Landung der Wind in Augsburg. Als ich die ATIS abgehört habe war der Wind 180° / 3 kt, als wir so 15-20 min später gelandet sind, war der Wind 260° / 9 kt. Pünktlich im Landeanflug fing es dann auch leicht an zu regnen.

Wir haben dann noch etwas gegessen und als wir mit dem Taxi zum Bahnhof gefahren sind, waren (lt. METAR) nur noch 8000 m Sicht und es regnete recht stark. Also waren wir gut getimed angekommen. Danach ging es dann mit dem Zug wieder nach Hause. Also: Fliegerjahr 2014 gut begonnen…

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30 Dec2013

Augsburg – Friedrichshafen – Memmingen

  •   30. December 2013. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ECHK, EDJA, EDMA, EDNY

Nachdem die ganzen geplanten Wochenendausflüge wegen Nebel nicht geklappt hatten, wollten wir wenigstens den letzten möglichen Tag des Jahres zu einem schönen Jahresabschlussflug nutzen. Das Wetter war sehr schön (fast überall CAVOK), also sind wir nach dem Frühstück nach Augsburg gefahren, um etwas Sightseeing in Richtung Berge zu machen und dann schön in Friedrichshafen Mittag zu essen.

Wir sind also bei schönem Wetter und kaum Wind auf der 25 in Richtung WHISKEY 1 gestartet. Wie die ganze letzte Zeit schon, war auch heute wieder eine bodennahe Inversion, allerdings diesmal auch mit recht guter Sicht, aber darüber sollte die Sicht natürlich noch besser sein. Kurz hinter WHISKEY 1 konnte man allerdings auch noch den Nebel sehen, der sich hartnäckig an der Donau und umgrenzendem Gebiet festgesetzt hatte.

Wir sind dann in Richtung Berge geflogen und dann etwa über Kempten in Richtung Friedrichshafen, mit einem wunderschönen Alpenpanorama, allerdings auch noch wenigen Restwolken vom morgendlichen Hochnebel.

In Friedrichshafen, unterhalb der Inversion, war dann die Sicht auch gar nicht mal so gut, die Alpen waren nur noch diesig zu sehen. Es ging dann zum Mittagessen und danach wollten wir mit einer Runde um die Insel Mainau wieder zurück nach Augsburg, um rechtzeitig vor Sonnenuntergang wieder zurück zu sein.

Ich habe dann nach Verlassen der Kontrollzone die Frequenz von München Information eingestellt und mitgehört. Es meldete sich dann recht bald einer der von Aalen nach Augsburg wollte und unter sich wohl nur Nebel hatte und deswegen das Augsburger Wetter wissen wollte. Antwort: Nebel, 350 m Sichtweite. Ich dachte erst, ich hätte mich verhört, ein Anderer wohl auch, der gleich gefragt hat, ob er das mit den 350 m gerade richtig verstanden hat: in Augsburg ?!?!

Also habe ich mal Wetter auf dem Handy abgeholt, in Friedrichshafen habe ich ja im Traum nicht daran gedacht, das es etwas anderes als CAVOK in Augsburg sein konnte. Und siehe da: tatsächlich, die letzte Meldung, gerade 10 min alt, war: Nebel.
Das hieß für uns: wir werden in Augsburg nicht landen können. Also kurze Überlegung der Alternativen: Donauwörth – ganz sicher auch Nebel (war ja früh schon); Oberschleißheim – blöd weil ziemlich beschränkt; Jesenwang – Bahn zu kurz (jedenfalls für mein persönliches OPs Guide); also: Memmingen (da würde man wenigstens halbwegs einfach weiter kommen und es liegt eh am Weg).
Ich habe dann mal versucht, die ATIS von Augsburg abzuhören und die sagte noch 6000 m Sichtweite. Da könnte man also landen. Leider konnte uns Augsburg von der Position wo wir die ATIS bekommen haben, noch nicht hören. Also sind wir erstmal noch ein Stück weiter rangeflogen und haben dann beim Tower nachgefragt, ob die ATIS oder die letzte Wettermeldung stimmt. Leider war es die Wettermeldung…

Wir sind dann also umgekehrt und haben Memmingen angeflogen. Dort war noch schönstes Wetter, die Landung auf der 06 entsprechend angenehm ruhig. Dem Lotsen hatten wir schon gesagt, dass wir wegen Wetter unser Alternate anfliegen und die Maschine daher ein paar Tage bei ihm stehen wird. Daraufhin hat er uns einen Gras-Shelter angeboten. Memmingen war früher militärisch und deswegen gibt es dort noch einige der Shelter, wo früher die Tornados drin standen.

Also sicher gelandet, Maschine schön geschützt in der Halle, bleibt bloß noch die Frage: Wie nach Hause kommen? Genauer nach Augsburg, weil dort ja unser Auto stand. Mit der Bahn wäre eine blöde Idee, die braucht so 2:30 h von Memmingen nach Augsburg. Also dachte ich, wir könnten ja einfach einen Mietwagen nehmen. Zu dumm, dass die ganzen Mietwagenstationen um 16:00 Uhr schließen und wir erst um 16:20 da waren… Nur bei Hertz brannte noch Licht. Also habe ich da mal gefragt und die freundliche Frau meinte: “Nee, ein Auto können sie vergessen, ich hab nur noch – hihi – einen 7.5 Tonner”. Darauf ich: “Der fährt doch auch nach Augsburg oder?” Sie – ziemlich erstaunt: “Ja schon, den könnte ich ihnen zum PKW-Preis geben, wenn das wirklich ihr Ernst ist”. Also haben wir den gemietet und sind dann nach Augsburg gefahren.

Der Nebel begann interessanterweise erst ungefähr an der Augsburger Stadtgrenze und wurde dann immer schlimmer. Nachdem wir den LKW abgegeben hatten, sind wir mit dem Taxi zum Flugplatz und der Taxifahrer meinte schon, dass der Nebel mit einem Schlag gekommen wäre. Am Flugplatz waren dann auch nur noch so 100 m Sicht.

Alles in allem also ein schöner Ausflug, mit einer Heimreise, die uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Im Flug und auf der Fahrt nach Hause habe ich dann überlegt, ob unsere Planung schlecht war, da wir ja im Flug von dem schlechten Wetter am Ziel überrascht wurden. Daher habe ich dann zu Hause mal die Wetterhistorie angeschaut:

EDMA 301420Z 32009KT 0350 R25/0400 FZFG VV/// 00/00 Q1025 RMK ATIS DEL
EDMA 301350Z 34008KT 0300 FG VV/// 03/M00 Q1025 RMK ATIS CHA
EDMA 301320Z 09004KT 030V150 CAVOK 06/M00 Q1025 RMK ATIS ALF
EDMA 301220Z 14004KT 080V190 CAVOK 05/M00 Q1026 RMK ATIS GOL

Wir waren um 14:05 UTC abgeflogen (OBT war 13:57), d.h. wir hätten das METAR von 13:20 am Boden gehabt, da die METARs immer so mit ca. 6-8 min Verspätung im pc_met eintrudeln.
Unmittelbar beim Start war das METAR von 13:50 dann sicherlich schon abrufbar gewesen, nur niemand erwartet eine derartig schnelle Verschlechterung, zumal GAFOR C/O war und auch das Augsburger TAF für den ganzen Tag CAVOK versprochen hatte.
Das war also durchaus ein seltenes Ereignis, von wolkenlos nach dicker Nebelsuppe innerhalb von 30 min ist schon ziemlich “krass”.

So geht das Fliegerjahr 2013 mit einem sehr interessanten Flug zu Ende (der auch gleichzeitig die Nr. 300 in meinem Flugbuch ist). Diesmal sind wieder 57 h Blockzeit (54 h Flugzeit) und 41 Landungen zusammengekommen.

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15 Dec2013

(Nochmal) Nürnberg

  •   15. December 2013. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ECHK, EDDN, EDMA

Eigentlich wollten wir nochmal ein ganzen Wochenende wegfliegen und einen der vielen Weihnachtsmärkte in Deutschland besuchen, aber der Nebel hat uns wieder fest im Griff.
Zwar nicht ganz so schlimm wie in den letzen Wochen, aber Augsburg und alles nördlich davon und auch der Bodenseeraum waren wieder betroffen, also nichts mit Wochenendausflug.

Aber heute war es dann doch überall schön (außer am Bodensee und entlang der östlichen Donau), so sind wir nochmal zu einem Ausflug zum Kaffeetrinken nach Nürnberg aufgebrochen.
Der Start in Augsburg auf der Piste 25 war ganz ruhig, es waren nur 3 kt Wind. Kaum etwas hochgestiegen ist mir dann gleich aufgefallen, dass man einen ziemlichen Vorhaltewinkel braucht, um LIMA anfliegen zu können. Tatsächlich waren dann in 3000 ft Höhe beachtliche 32 kt Wind aus nordwestlicher Richtung (am Boden eben Wind aus Süden mit 3 kt). Und es waren in dieser Höhe auch 13 °C (am Boden -4 °C !!!). So eine ausgeprägte Inversion mit so krassen Temperaturdifferenzen habe ich bislang noch nicht erlebt. In Nürnberg hing dann auch eine entsprechende Wetterwarnung des DWD aus.

Die Inversion ist also diesmal extrem bodennah, was den Vorteil hat, dass man kaum in der Luft auch schon durch ist und darüber ist und dann die übliche extrem gute Fernsicht genießen kann. Von Augsburg bis Nürnberg hielt entsprechend der Alpenblick. Einfach traumhaft.

Wir sind dann erstmal in Richtung Ingolstadt geflogen, nördlich der Kontrollzone von Neuburg. Dort war heute sogar die Luftwaffe aktiv und hat mit Eurofightern Formationsflug geübt. Wir waren daher wieder für Verkehrsinformationen auf der Frequenz von Donau Radar, wo es heute nicht nur guten Service gab, sondern auch was zu hören und zu sehen, was man so nicht alle Tage erlebt: Die Eurofighter waren mehr oder weniger direkt über uns und werden ja auch von Donau Radar gelotst. Also konnten wir sehr schön mitbekommen, wie zuerst alle Radar Vectors von denen schön abgeflogen wurden und dann wurden auch noch Split und Rejoin in der Formation geübt (also Auflösen der 2er-Formation und dann Sich-wieder-formieren). Sehr schön zu beobachten…

Dann ging es der A9 entlang nach Nürnberg, wo wir auf der 10 hätten landen sollen (Wind 110 / 6 kt). Auch dort war oben der Wind fast aus der entgegengesetzten Richtung mit 18 kt. Letztes Mal habe ich mich ja über den Lotsen beklagen müssen, der uns so ewig hatte warten lassen. Hat gewirkt 😉 … Heute war die Lotsin super. Wir sollten von FOXTROTT in den rechten Gegenanflug zur 10, es kam auch noch eine Air France rein: Ob wir nicht einen Direktanflug auf die 28 machen könnten / wollen? Na klar… 6 kt Rückenwind auf 2500 m Landebahn sind kein Faktor. Dafür haben wir locker 6-7 min gespart. Die Landung war entsprechend ziemlich lang, aber sehr ruhig.

Nach einem Kaffee ging es wieder zurück. Der Start war wieder angenehm ruhig, im Funk konnte ich mal wieder Psychologie üben: Die Lotsin gibt uns erst FOXTROTT als Abflugstrecke, dann gibt sie bei der Startfreigabe für SIERRA frei und ich lese FOXTROTT zurück. Nach einer halben Minute ist mir das dann sogar noch aufgefallen und ich habe nochmal nachgefragt. Fand sie scheinbar ganz nett und meinte dann, sie hätte sich schon beschwert wenn es falsch gewesen wäre…

Dann ging es mit sagenhaftem Alpenpanorama den Weg wieder zurück und wir sind in Augsburg gelandet. Die Landung war zwar nicht so butterweich wie in Nürnberg, aber trotzdem ganz in Ordnung.

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27 Nov2013

Nürnberg

  •   27. November 2013. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ECHK, EDDN, EDMA

Endlich. 8 Wochen Nebel und an den drei Tagen wo es mal schön war, konnte ich nicht. Aber heute endlich, heute sollte das Wetter schön sein. War es in München auch, nur Augsburg war wieder mal nebelsicher. Aber wir waren geduldig. Der Wetterdienst hatte CAVOK versprochen. Eigentlich für den ganzen Tag, aber das hat nicht ganz gestimmt…

Wir sind also gleich früh zum Flugplatz gefahren und wollten eine größere Runde drehen. Nach Friedrichshafen, dann über Stuttgart nach Nürnberg und von dort wieder zurück. Leider war aber Nebel und so haben wir im Café in Augsburg gewartet. Ich musste dabei immer an unser Warten in Governors Harbour auf den Bahamas im Sommer denken. Hat alles seine Vor- und Nachteile: In Governors Harbour waren die Stühle unbequem und es stank wahlweise nach altem Fett oder den Ausdünstungen der Klimaanlage und draußen gab es die netten Sandfliegen, die alles zerstechen. Dafür waren 30 Grad. In Augsburg sitzt man bequem bei lecker Essen und Trinken. Dafür sind draußen -9 Grad. So eine Kombination aus beiden wär jetzt nicht schlecht…

Anyway, kurz nach dem Mittagessen riss es dann auch in Augsburg auf und wir sind doch noch losgeflogen. Nachdem es allerdings ja jetzt um 16:30 schon wieder dunkel wird, ging es dann nur noch nach Nürnberg. Auch nicht schlecht, ich will ja Landen und Verfahren üben (oder in Übung bleiben).

Der Flug war ganz ruhig, die Sicht nicht berauschend aber auch nicht schlecht. Von kurz nach dem Start bis kurz vor Donauwörth war auch noch unter uns der restliche Nebel, danach war es wolkenlos. Anflug und Landung waren auch gut und sehr ruhig. Also nach 8 Wochen doch noch nichts verlernt…

Nach einem kurzen Kaffee in Nürnberg mussten wir auch schon wieder zurück. Wir haben dann in Nürnberg erstmal fast 10 min am Rollhalt gestanden, weil der Lotse einfach zu dä***ich war. Musste natürlich eine Lufthansa noch vor uns rauslassen und bekommt es dann nicht hin uns mal zwischen seinen spärlichen Verkehr zu schieben. In Augsburg wär in der Zwischenzeit wahrscheinlich der halbe Flughafen gestartet und wieder gelandet.

Endlich gestartet ging es dann voll gegen die sehr tiefstehende Sonne wieder zurück nach Augsburg. Am Anfang: Sicht praktisch null. Wir haben uns dann auch gleich für Verkehrsinfo bei München Information gemeldet und wurden dann auch an Donau Radar weitergegeben. Anscheinend war die Bundeswehr auch in der Luft (nur dann wird man dorthin gegeben). Der Service ist dort aber um Längen besser als bei der DFS, im Prinzip richtige Staffelung auch wenn man “nur” VFR unterwegs ist.

Etwa ab Donauwörth war die Sonne dann so tief, dass sie nicht mehr wirklich gestört hat und wir waren dort auch über der Inversion und konnten zum Abschluß noch ein wunderschönes Alpenpanorama genießen.

Dann ging es auch schon wieder zur Landung. Kurz vor Sonnenuntergang wollten alle wieder nach Hause und so hatte der Lotse in Augsburg gehörig zu tun. Da hätte der von Nürnberg vermutlich einen Herzinfarkt bekommen bei dem Stress. Die Landung war dann auch sehr sanft und ruhig. Auf dem Weg zum Auto konnte man schon wieder sehen, wie der Nebel wieder entstand. Also: den einen Tag mit gutem Wetter heute perfekt genutzt.

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24 Sep2013

München-Rundflug, Midfieldcrossing EDDM

  •   24. September 2013. Written by Udo   •   Posted in D-ECHK, EDDM, EDMA, Lokaler Flug

Es ist wieder Oktoberfest-Zeit und so sollte es heute zu einem Rundflug um München gehen. Das Flugbeschränkungsgebiet um die Wiesn gibt es auch in diesem Jahr. Heuer nur noch 3 NM im Radius – wenn das so weiter geht dann ist es in 3 Jahren wieder weg… Was mir auch aufgefallen ist: der Mittelpunkt des Kreises für das Gebiet ändert sich jedes Jahr, mir ist noch gar nicht aufgefallen, dass das Oktoberfest immer woanders ist 😉

Am frühen Nachmittag sind wir jedenfalls bei Windstille auf der 25 in Augsburg gestartet und dann in Richtung München geflogen. Heute war der zweite Tag, wo es herbstlichen Frühnebel gab und schon kurz nach dem Start konnte man schön sehen, dass wir gerade eine dieser typischen Herbstwetterlagen haben – eine bodennahe Inversion. Dann ist es unten neblig-dunstig, sobald man durch den “Dreck” gestiegen ist, ist wunderschönste Fernsicht. So wurde auch aus den geplanten Fotos mit Herberts neuem Teleobjektiv nichts – zu diesig. Schade.

Wir haben dann die München-Runde etwas ausgedehnt und um ein Midfieldcrossing in München erweitert. Heute ging es von Süden nach Norden und unten war auch ganz ordentlich Betrieb. Wie immer sehr interessant, heute ging der Funk irgendwie auch so schnell über die Lippen, dass müssen noch Nachwirkungen von den USA sein.

Danach sind wir dann, sobald es möglich war, etwas höher gestiegen und schon in etwa 4000 ft waren wir aus der Inversionssuppe draußen und hatten besten Alpenblick. Wir sind dann in 4400 ft immer um den Münchner Airspace C geflogen und haben das Alpenpanorama genossen. Nach schräg vorn war wie üblich nur graue Suppe. Deswegen mag ich fliegen im Herbst – den ganzen “Mist” mal unten lassen und “über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein…”

Weiter ging es dann über Vaterstetten, Neuried, Großhadern. Hier waren wir dann wieder unterhalb der Inversion, dank günstigem Sonnenstand war die Sicht auf München aber etwas besser. Danach ging’s dann wieder der A8 entlang zurück nach Augsburg, wo wir auf der 25 ganz ruhig gelandet sind (genauer gesagt leicht eingeschlagen, aber das war aus Qualitätssicht gerade noch im Toleranzbereich).

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11 Aug2013

Hassfurt – Augsburg

  •   11. August 2013. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ECHK, EDMA, EDQT, Mehrere Tage

Heute ging es von Hassfurt wieder nach Hause. Das Wetter war, wie gestern, auch wieder sehr schön – weiß-blauer Himmel.

Wir sind am Nachmittag ruhig in Hassfurt gestartet, dann auf 3300 ft gestiegen und haben gleich den Autopiloten angestellt mit DCT EDMA N1. Angesichts der Thermik hatten wir keine Lust auf Sightseeing oder dergleichen. Es war zwar nicht sehr heiß, aber trotzdem war sehr gute Thermik, zur Freude für die Segelflieger, zum Leidwesen der Motor-Fraktion.

Hochsteigen hätten wir vielleicht auch können, aber ich wollte nicht 20 min steigen, 20 min da bleiben und dann 10 min wieder sinken. Deswegen haben wir die Thermik ertragen…

Die Landung in Augsburg war dann bei sehr starkem Verkehr, so gegen 18 Uhr kommen alle Wochenendausflügler wohl wieder nach Hause. Die Landung war trotzdem wie immer unkompliziert und sehr ruhig.

Alles in allem also ein schöner Ausflug und wir konnten alles gut testen, was wir dann ab nächste Woche in den USA brauchen werden.

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