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10 Mar2015

Augsburg (2. IFR-Training)

  •   10. March 2015. Written by Udo   •   Posted in D-ELDS, EDMA, IFR, Lokaler Flug

Heute ging es zum 2. IFR-Training, heute im Prinzip “nur” eine um Airwork erweiterte IFR-Platzrunde. Wir sind von Augsburg aus auf der 25 gestartet und dann die RIDAR-Abflugstrecke geflogen und haben danach zwischen Walda VOR und dem Mike NDB etwas Airwork gemacht. Sprich wir sind dort etwas rumgeflogen und haben verschiedene Kurse intercepted, einen Anflug auf den virtuellen Flughafen “Walda International” geübt, Steilkurven, Stall (Strömungsabriss)-Übungen gemacht. Das Ganze halt ohne nach draußen zu schauen. Das Wetter war zwar heute richtig gut, keine Wolke am Himmel, aber das kein Alpenblick war, habe ich erst später im Büro festgestellt, ich hatte die ganze Zeit ja gar keine Zeit, nach draußen zu schauen.

Die Übungen haben soweit gut funktioniert, langsam komme ich auch mit QDM und QDR zurecht. Das lernt man zwar in der PPL-Ausbildung auch schon, nur danach benutzt es kein Mensch mehr, weil man es beim Sichtfliegen einfach auch gar nicht braucht.

Danach sind wir dann noch zwei Holdings (Warteschleifen) über dem Mike NDB geflogen. Hier muss ich auch noch etwas üben, gerade so die überschlägigen Berechnungen von Windeinfluss und wie lange man da jeweils fliegen muss waren noch etwas unklar. Leider steht dazu in den Theorieunterlagen nichts drinnen. Überhaupt ist meine anfänglich ganz gute Meinung über die Unterlagen ziemlich umgeschlagen. Es gibt zwar Kapitel, die optisch ganz in Ordnung sind, nur inhaltlich fehlt halt die Hälfte. Das ist etwas frustrierend, aber dank Internet findet man auch anderswo Antworten und ausführliche Erklärungen.

Dann ging es jedenfalls schon wieder zurück und wir sind von Mike NDB aus das ILS in Augsburg runtergeflogen. Mike liegt quasi auf einem sehr langen Final von Augsburg aus und daher kann man von dort aus schon den Localizer einfangen und dann irgendwann auch den Glideslope und diesen runterfliegen. Das hat heute auch wieder ganz gut funktioniert, nur am Ende, wo die Nadelausschläge viel “heftiger” sind, muss ich noch etwas weicher steuern. Trotzdem gab es Schulnote 2 für den Anflug 🙂

Die Landung war dann auch ganz OK, das mit dem beim Minimum erst rausgucken, erschrecken das da eine Landebahn vor einem ist und dann auch schon aufsetzen ist noch etwas gewöhnungsbedürftig. “Landeeinteilung” gibt es halt da nicht mehr. Aber wenn man das noch 10 Mal gemacht hat, ist es auch normal.

Insgesamt war es heute wieder sehr lehrreich und macht immer noch Lust auf mehr und bald wieder.

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14 Jul2014

Erster Flug mit der D-ELDS

  •   14. July 2014. Written by Udo   •   Posted in D-ELDS, EDMA, Lokaler Flug

Letzte Woche kamen die Schlüssel für die D-ELDS, heute bin ich dann das erste Mal mit ihr geflogen. Aus Versicherungsgründen und sinnvollerweise auch aus persönlichen Sicherheitsgründen ist zunächst einmal ein Flug mit Fluglehrer gefordert. So sind wir am frühen Morgen nach Augsburg gefahren und haben zunächst einmal von außen und innen alles angeschaut und erklärt.

Danach ging es dann los, erstmal musste ich mich ans Rollen gewöhnen, da die DA 40 keine Bugradsteuerung hat und man somit mehr bremsen und mehr/anders Gas geben muss, als bisher. Das braucht auch noch ein paar Mal rollen, bis es bei den Kurven so flott geht, wie bei der Cessna. Die Bremsen sind auch recht eigenartig, weil sie gar keinen richtigen Druckpunkt haben. Das muss man natürlich erstmal wissen, das reintreten trotzdem funktioniert, obwohl man am Pedal nichts merkt.

Dann ging es also zum ersten Start. Der war dann schon mal ganz gut, man muss noch etwas mehr in die Pedale treten, aber war in Ordnung. Wir sind dann erstmal aus der Kontrollzone rausgeflogen und haben ein bisschen Airwork gemacht, da ich zum einen ja die Maschine kennen lernen wollte und zum anderen das Ganze gleich mit dem Checkflug für die Scheinverlängerung kombiniert habe. Nach ein paar Steilkurven und Stallübungen ging es wieder zurück und wir haben uns an die geforderten 10 Platzrunden gemacht. Umgewöhnung auf den Stick gab es praktisch nicht, das funktioniert gleich rein intuitiv.

Die erste Landung war dann auch schon ganz gut, Anflug, Ausschweben, Landen war sehr sanft. Die weiteren Landungen auch. Mal war eine dabei, die etwas weicher hätte sein können, aber alles im Rahmen. Das mit dem Stick funktioniert also wunderbar. Auch die Bedienung mit dem “Laut-Leise-Hebel” und einer Prozent-Anzeige bei der Leistung sind sehr nett. Keine Umdrehungen mehr in irgendwelchen Tabellen ablesen oder sowas.
Eine Landung haben wir dann als ILS-Approach gemacht, mit etwas längerem Final (6 NM um auch was vom ILS zu haben). Das macht mit dem G1000 natürlich auch sehr viel Spaß. Irgendwie ist das Ablesen der Kursablage vom Localizer / Glideslope dort wesentlich einfacher und intuitiver als bei einem Uhrenladen – da freue ich mich schon auf IFR.

Alles in allem also ein schöner erster Flug, der Lust auf viel mehr macht… im August geht’s nach Schweden wenn das Wetter mitspielt.

08 Jun2014

USA: Checkout

  •   8. June 2014. Written by Udo   •   Posted in KSGJ, Lokaler Flug, N6180W

Vorgestern sind wir (und gestern unser Gepäck) in den USA angekommen, diesmal in Jacksonville. Wir sind also wieder in Florida unterwegs, nachdem es uns im letzten Jahr hier so gut gefallen hat.

Und natürlich gehen wir auch wieder fliegen, wenn wir schon mal hier sind. Daher war ich heute bei den Florida Flyers und habe zusammen mit Jeff, meinem Fluglehrer dort, den obligatorischen Checkout-Flug unternommen.

Wir sind dabei ruhig auf der 13 in St. Augustine gestartet und dann nordwärts geflogen, immer am Strand entlang. Dort haben wir dann ein paar Stallübungen, Langsamflug-Übungen und Steilkurven gedreht, bevor es wieder zurück nach St. Augustine ging. Die Landung war auch ganz ruhig, wobei Jeff sich gewundert hat, warum ich denn nur mit der ersten Stufe der Landeklappen lande. “Hab ich halt so gelernt” habe ich ihm gesagt und er meinte dann nur, sie würden immer lehren, dass man alle Klappenstufen benutzt. Wenn man in der Donauwörther Platzrunde fliegen lernt, bleibt gar nicht so viel Zeit dass man die Klappen auf alle Stufen fährt… allerdings ist die Donauwörther Platzrunde geschätzt auch kleiner als der ganze Flughafen in St. Augustine groß ist. Naja sei’s drum…

Nach dem erfolgreichen Checkout habe ich dann Jeff von “Projekt Joghurtbecher” berichtet und er hat mich dann noch überredet dass er mit mir doch auf der bei den Florida Flyers verfügbaren DA40 noch Landen üben könnte und wir mit der ein bisschen rumfliegen. Machen wir dann nächste Woche…

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24 Sep2013

München-Rundflug, Midfieldcrossing EDDM

  •   24. September 2013. Written by Udo   •   Posted in D-ECHK, EDDM, EDMA, Lokaler Flug

Es ist wieder Oktoberfest-Zeit und so sollte es heute zu einem Rundflug um München gehen. Das Flugbeschränkungsgebiet um die Wiesn gibt es auch in diesem Jahr. Heuer nur noch 3 NM im Radius – wenn das so weiter geht dann ist es in 3 Jahren wieder weg… Was mir auch aufgefallen ist: der Mittelpunkt des Kreises für das Gebiet ändert sich jedes Jahr, mir ist noch gar nicht aufgefallen, dass das Oktoberfest immer woanders ist 😉

Am frühen Nachmittag sind wir jedenfalls bei Windstille auf der 25 in Augsburg gestartet und dann in Richtung München geflogen. Heute war der zweite Tag, wo es herbstlichen Frühnebel gab und schon kurz nach dem Start konnte man schön sehen, dass wir gerade eine dieser typischen Herbstwetterlagen haben – eine bodennahe Inversion. Dann ist es unten neblig-dunstig, sobald man durch den “Dreck” gestiegen ist, ist wunderschönste Fernsicht. So wurde auch aus den geplanten Fotos mit Herberts neuem Teleobjektiv nichts – zu diesig. Schade.

Wir haben dann die München-Runde etwas ausgedehnt und um ein Midfieldcrossing in München erweitert. Heute ging es von Süden nach Norden und unten war auch ganz ordentlich Betrieb. Wie immer sehr interessant, heute ging der Funk irgendwie auch so schnell über die Lippen, dass müssen noch Nachwirkungen von den USA sein.

Danach sind wir dann, sobald es möglich war, etwas höher gestiegen und schon in etwa 4000 ft waren wir aus der Inversionssuppe draußen und hatten besten Alpenblick. Wir sind dann in 4400 ft immer um den Münchner Airspace C geflogen und haben das Alpenpanorama genossen. Nach schräg vorn war wie üblich nur graue Suppe. Deswegen mag ich fliegen im Herbst – den ganzen “Mist” mal unten lassen und “über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein…”

Weiter ging es dann über Vaterstetten, Neuried, Großhadern. Hier waren wir dann wieder unterhalb der Inversion, dank günstigem Sonnenstand war die Sicht auf München aber etwas besser. Danach ging’s dann wieder der A8 entlang zurück nach Augsburg, wo wir auf der 25 ganz ruhig gelandet sind (genauer gesagt leicht eingeschlagen, aber das war aus Qualitätssicht gerade noch im Toleranzbereich).

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22 Aug2013

USA: Checkout und BFR

  •   22. August 2013. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, KSGJ, Lokaler Flug, Mehrere Tage, N371RH

Heute musste noch der Checkout für die Flugschule und der BFR (Biannial Flight Review), also der Checkflug mit Jeff, meinem Fluglehrer, nachgeholt werden.

Ich habe also gelernt, was man in Amerika beim Außencheck und vor dem Start alles anders als bei uns macht: Alle Lichter werden überprüft – in Deutschland benutzt die keiner, also guckt auch keiner, ob sie gehen. Und man prüft auch, ob z.B. der Autopilot wirklich was tut und ob die Trimmung, nur weil das Trimmrad auf “Takeoff” steht, auch wirklich auf “Takeoff” steht. Alles in allem durchaus sinnvoll, das werde ich mir sicher bei uns auch angewöhnen.

Dann ruft man, bevor man den Propeller anmacht, auch laut “clear prop” aus dem Fenster. Das soll sicherstellen, das keiner im Weg steht – mag zwar kindisch erscheinen, aber ist ja auch sinnvoll.

Dann ging es zum Start, der erste Funkspruch (Taxi request) war dann etwas holprig, man muss sich da erst noch reinhören, das kommt aber sicher schnell. Zumal der Funk auch etwas anders ist als bei uns, insbesondere wann man wen wie rufen muss.

Wir sind dann in St. Augustine auf der 13 gestartet und in Richtung Süden geflogen und haben dann etwas Airwork gemacht – sprich Steilkurven, Langsamflug, Stalls. Alles in allem hat das gut geklappt und Jeff war schnell zufrieden. Es kam dann auch wieder ein Gewitter angezogen, so dass wir das Ganze nicht groß ausdehnen konnten. Also sind wird recht bald wieder nach St. Augustine zurück geflogen wo Jeff nach einer sehr sanften Landung auch mit meiner Landetechnik sehr zufrieden war.

Danach gab es dann die vorläufige Lizenz und wir können unseren großen Trip angehen. Eigentlich wollte ich mit Jeff nochmal am Nachmittag etwas üben, aber auch heute war das Wetter wieder schlecht. Es gab sogar eine Tornadowarnung für St. Augustine…

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10 Jun2011

Rundflug nach München

  •   10. June 2011. Written by Udo   •   Posted in D-EEKL, EDMA, Lokaler Flug

Heute war meine Tante zu Besuch und wir haben einen Sightseeing-Rundflug über München gemacht. Das Wetter war zwar bedeckt und die Sicht nicht gerade bis zu den Alpen, aber dennoch war es für einen Rundflug sehr gutes Flugwetter – vor allem schön ruhig und keine Thermik.

Wir sind bei kaum Wind in Augsburg gestartet und haben dann die Standard-Runde gedreht, also über die Allianz-Arena, Innenstadt, Schloß Nymphenburg, Neuried, Starnberger See, Ammersee wieder zurück nach Augsburg. Der Flug war mit der KL angenehm ruhig.

Bei der Landung habe ich dann kurz Links und Rechts verwechselt – wir kamen über SIERRA in die Kontrollzone und der Lotse wollte das wir in die Platzrunde zur 25 fliegen. Irgendwie war ich dann der festen Annahme, dass die normale Platzrunde im Süden die Rechtsplatzrunde ist – im Nachhinein natürlich falsch. Ich habe den Lotsen nochmal extra gefragt, ob er nicht die Rechtsplatzrunde meint, was er natürlich verneint hat. Wir sind in Richtung Nordplatzrunde geflogen und der Lotse hat auch nicht mehr weiter gefragt. Als wir dann im langen Endteil waren, hat er gemeint wir sollten doch gleich landen.

Erst am Boden ist mir später im Gespräch der Fehler aufgefallen. Schade das der Lotse nicht zurückgefragt oder später wenigstens was dazu gesagt hat.

Die Landung war jedenfalls relativ sanft – das brauchte ich ja für später…

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