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18 May2012

Friedrichshafen (und Midfield-Crossing Stuttgart)

  •   18. May 2012. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ECHK, EDDS, EDMA, EDNY

Nein, heute ging es nicht nochmal nach Berlin-Tegel. Dafür ist nach der Lachnummer in Berlin ja jetzt noch ca. 2 Jahre Zeit (die noch kommenden Verschiebungen großzügig eingerechnet)…

Heute ging es wieder mal nach Friedrichshafen, aber mit einer etwas größeren Sightseeing-Runde.

Wir sind am Nachmittag in Augsburg gestartet, wo es noch wolkenlos war. Auf dem Radar war in Richtung Stuttgart schon einiges an Regen zu erkennen, allerdings nur als schwaches Radarecho. Erfahrungsgemäß stimmt das dann nicht immer, sondern das Radar sieht eher die Wolken und es regnet in Wirklichkeit gar nicht. Wir sind dann also erstmal in Richtung Heubach geflogen und ab etwa der A7 war es auch tatsächlich dicht bewölkt und es sah relativ dunkel aus. Regen war aber nicht zu sehen. Wir sind dann also zum Sightseeing der B10 entlang in Richtung Stuttgart und wollten von dort dann nach Friedrichshafen. Da ist allerdings die Kontrollzone vom Flughafen im Weg.

Stuttgart kenne ich nicht so gut, also wusste ich nicht was dort geht und was nicht. Beim Landen war es einmal jedenfalls merkwürdig kompliziert. Die Lotsen heute waren aber nett und unkompliziert, Durchflug von ECHO nach OSCAR kein Problem, logischerweise mit Midfield-Crossing. Wir sollten einfach auf den Platz zufliegen und auf die Freigabe zum Crossing warten. Ich wollte gerade mit warten (sprich Vollkreis) anfangen, da hat uns die Lotsin in den rechten Gegenanflug geschickt und den landenden Verkehr suchen lassen, nach “Verkehr in Sicht” gabs auch gleich “Hinter landendem Verkehr kreuzen genehmigt, danach direkt OSCAR”. Schön unkompliziert. Und Anflüge gab es gerade jede Menge, wenn ich da an das letzte Crossing in Leipzig zurückdenke… naja…

Nach der Kontrollzone hat man dann doch einige Schauer gesehen und wir sind so gut es ging drumrumgeflogen. Ein bisschen geduscht wurden wir doch, aber das hat nicht dafür gereicht, dass wir uns das Putzen sparen konnten. Wir sind dann in Friedrichshafen gelandet und haben dort kurz einen Kaffee getrunken, angesichts von weiterem Regen der da ankam sind wir dann aber bald wieder aufgebrochen. Die übliche Runde über Mainau führte allerdings direkt in den Regen, der dort auch die Sicht verschlechterte. Wir sind dann genau über Mainau umgekehrt, dort hatte es nur leicht geregnet war aber auch leicht turbulent. Einen evtl. eingebetteten TCU/CB wollte ich uns dann ersparen.

Auf direktem Weg ging es dann zurück nach Augsburg, wo beim Losfliegen noch reger Betrieb war, aber jetzt war es ja auch dort zugezogen und deswegen der Flugbetrieb natürlich praktisch eingestellt…

Wir sind dann also gleich über WHISKEY reingeflogen und ruhig auf der 07 gelandet. Vom für morgen erwarteten Champions-League-Wahnsinn (Augsburg ist dann PPR) war noch nicht viel zu sehen, wobei 6-7 geparkte fremde Business-Jets, darunter eine Avro RJ45, schon ungewöhnlich sind.

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22 Feb2012

Friedrichshafen

  •   22. February 2012. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-EEFS, EDMA, EDNY

Gestern sollte es eigentlich nach Karlsruhe gehen, aber leider war Augsburg wieder ein sicheres Nebel-Loch… So musste ich umbuchen und konnte leider nur ein kürzeres Zeitfenster buchen, so dass wir dann lieber wieder Richtung Bodensee geflogen sind um nicht ganz so hetzen zu müssen.

In Augsburg ging es heute mit der D-EEFS los, die der Fliegerverein im letzten Jahr als Ersatz für die verunfallte neue D-ETTP angeschafft hatte. Für mich war es das erste Mal mit dieser Maschine. Die ist leider ohne Glascockpit und eher ein Oldtimer (es ist eine C172 P, aber immerhin schon mit einem der ersten Garmin GPS und zwei ordentlichen Bendix-King ComNav’s). Für die meisten Vereinsmitglieder aber wohl in Ordnung, gibt es doch von den 300 Mitgliedern nur ca. 20 die bislang mit dem G1000-Glascockpit fliegen wollen und dürfen.

Wir haben also die Maschine aufgetaut, da doch wieder -10 Grad in der Nacht waren und haben sie dann mit einigen Schwierigkeiten auch angelassen bekommen. Start und Flug nach Friedrichshafen waren angenehm ruhig und die Sicht war auch ziemlich gut, ab Memmingen schönes Alpenpanorama nur praktisch genau über dem Bodensee stand eine Dunst-/Nebelglocke. Friedrichshafen hatte dagegen CAVOK gemeldet, wobei hier auch die Sicht deutlich schlechter als auf der Strecke war, ich schätze ca. 15 km. Wir sind dann in Friedrichshafen gelandet und haben dort einen Kaffee getrunken.

Der Rückweg war dann etwas verspätet, da die Maschine nicht mehr anspringen wollte und zu allem Überfluss auch noch die Batterie leer war (nach 2-3 Anlassversuchen). Ich mag diese Vergaser-Motoren irgendwie nicht 😉 … und ich mag die Cessna-Elektrik auch nicht: Da gibts zwar eine 24-Volt-Steckdose am Flieger, die praktischerweise 30 cm hinter dem Propeller ist (ok, ich hätte den Stecker schon rausgezogen, so ist es nicht) aber die geht allenfalls zum Laden der Batterie und nicht zum fremdstarten. Wir haben dann also versucht, den Motor von Hand anzuwerfen, das ging aber auch nicht, bzw. war bei meinem Anlassversuch das Ritzel vom Anlasser nicht rausgesprungen. Also wollte ich vor dem nächsten Anwerf-Versuch die restliche Energie der Batterie nutzen, um den Anlasser rausspringen zu lassen, doch siehe da: Mit zwei Lauten Knallen (auch Fehlzündung genannt) war der Motor plötzlich an 🙂 Jetzt also schnell ausziehen, alle einsteigen, anschnallen und bloß den Motor nicht mehr ausmachen…

Wir sind dann dieses Mal über SIERRA rausgeflogen, Lindau hatte es aber wettertechnisch nicht so getroffen wie der Rest, hier war es vergleichsweise neblig und vielleicht so um die 8-9 km Sicht. Da wir ja nach Augsburg wollten, wurde das aber schnell wieder besser und wir konnten nochmal den Alpenblick genießen und sind dann mit 7 kt Wind aus 140 auf der Piste 25 gelandet… also 6 kt von schräg hinten (nach uns wurde die Bahn dann auch auf die sinnvollere 07 gedreht). Wind von hinten geht ja, aber von schräg hinten ist immer hässlich. Die Landung war also zwar grundsätzlich in Ordnung aber leicht schiebend, was für das Fahrwerk immer nicht ganz so optimal ist, anyway, meine Qualitätsansprüche sind was das angeht sowieso eher zu hoch…

(Track gibt es heute nicht, da die Steckdose im Flieger kaputt war und mein Navi nicht genug Batterieladung hatte.)

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03 Jan2012

Friedrichshafen

  •   3. January 2012. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ECHK, EDMA, EDNY

Heute haben wir – wie schon im letzten Jahr – gleich den ersten richtig schönen Tag des Jahres zur Eröffnung der Fliegersaison 2012 genutzt. Eigentlich wollte ich mal in Richtung Mainz oder Frankfurt-Hahn aufbrechen, aber nachdem da aus dem Westen ein Sturmtief herangerauscht kommt, und das Frankfurter TAF schon für Mittag 20G35 kt Wind versprochen hat, sind wir “nur” nach Friedrichshafen geflogen.

Beim Starten waren in Augsburg am Boden 10 kt Wind, also noch passabel, kurz nach dem Abheben war es aber schon recht bockig und in 3000 ft Höhe waren dann auch schon 41 kt Wind – natürlich für unsere Richtung schön mit 20 kt von links. Wir sind dann der A8 gefolgt nach Ulm und konnten die ganze Zeit fantastische Fernsicht genießen. Bereits von Augsburg aus waren die Alpen ganz klar und Richtung Bodensee wurde das natürlich immer besser. Von Ulm aus ging es dann über Biberach und Ravensburg nach Friedrichshafen, wo auch schon – für Bodensee-Verhältnisse frische – 9 kt Wind waren. Die Landung war fast perfekt und extrem ruhig – ein guter Start ins neue Jahr 😉

Wir haben dann in Friedrichshafen etwas gegessen und noch die Crew und Flugzeuge vom libanesischen Präsidenten begutachtet, die auch gerade am Aufbrechen zurück nach Libanon waren und offenbar für die Bordverpflegung erstmal den halben Imbiss-Stand leergekauft haben. Dann ging es mit einer Runde um die Insel Mainau zurück.

Schon kurz vor Memmingen konnte man in Richtung Osten eine große schwarze Rauchsäule sehen. Eines der heute recht häufigen Feuer in einem Wald konnte es angesichts der größe der Wolke nicht sein… wir dachten also an einen Öltank oder sowas. Von Augsburg aus konnte man sehen dass es nicht mehr allzu weit ist, also sind wir mal “gucken” geflogen: Es war in Dachau wo gerade eine große Halle in Flammen stand. Nettes Feuer… Interessant fand ich, dass die Rauchwolke relativ stationär da stand (in ca. 3000-3500 ft), obwohl dort eigentlich wieder um die 25 kt Wind waren.

Beim Vorbeifliegen an Augsburg hatte ich schon die ATIS abgehört und die sagte Wind mit 14 in Böen 24 kt aus 220… also versprach das eine lustige Landung zu werden, immerhin ja mit 7-14 kt Seitenwindkomponente. Wir sind dann wie die Faustregel sagt mal mit “halbem Gust-Factor” zu viel angeflogen, das funktioniert auch immer ganz gut. So war die erste etwas anstrengendere Landung 2012 auch butterweich und gut.

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18 Oct2011

Friedrichshafen (nochmal)

  •   18. October 2011. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ECHK, EDMA, EDNY

Nachdem nach einer kurzen Phase schlechten Wetters nun wieder seit einiger Zeit recht schönes Wetter ist, haben wir den heutigen Spätnachmittag genutzt, um vor unserer USA-Reise noch eine Runde zu drehen. Eigentlich wollte ich nach Nürnberg, aber da war schon wieder mal schlechteres Wetter vorhergesagt und außerdem war bereits auf der Autobahn in Augsburg Alpenblick.

Also sind wir dann bei 7 kt Wind in Richtung WHISKEY gestartet. Kurz nach dem Abheben hat der Wind schon immer weiter zugenommen und in 3000 ft waren es schon um die 25 kt (natürlich wieder mal Gegenwind). Wir sind dann etwas höher gestiegen und in Richtung Berge geflogen – und siehe da: in 4000 ft waren es ca. 30 kt Wind und in 6000 ft nur noch 14 kt. Also sind wir bei schönster Sicht in Richtung Füssen geflogen und von dort geradeaus in Richtung Lindau um mal über SIERRA in Friedrichshafen anzufliegen.

Unterwegs haben wir dann auch gehört, das es ganz gut war, nicht in Richtung Nürnberg zu fliegen, gab es doch ein SIGMET was etwas nördlich von Nürnberg vor schweren Turbulenzen gewarnt hat. Bei uns war es dagegen absolut ruhig.

Der Anflug in Friedrichshafen war dann ganz in Ordnung, ich habe zunächst den Flugplatz nicht gesehen bzw. übersehen aber ihn doch noch rechtzeitig gefunden. Dort war auch sehr viel Verkehr, wir waren anfangs die Nummer 4 beim Landen und mussten einen unendlich langen Gegenanflug fliegen, bevor wir ins Endteil eindrehen durften. In Friedrichshafen war es dann windstill und entsprechend ruhig.

Nach kurzer Pause (um rechtzeitig vor Nacht zurück zu sein) sind wir dann wieder nach Augsburg gestartet und konnten den Wind mal so richtig ausnutzen. Mit teilweise 152 kt Ground Speed ging es sehr flott direkt nach Augsburg – natürlich immer noch mit einem wunderschönen Alpenpanorama. Wir sind dann über SIERRA eingeflogen und hatten dort in 3000 ft 40 kt Wind (schräg von vorn). In einem großen Bogen haben wir uns also ins Endteil der 25 driften lassen (immer mit guten 25 kt von der Seite) und sind dann dort gelandet.

Die Landung war etwas anspruchsvoll – genauer gesagt eigentlich das Endteil – weil bis ca. 200 ft über Grund der Wind ordentlich von der Seite geblasen hat. Anfangs so um die 20 kt, dann tiefer um 15 kt und kurz vor dem Aufsetzen aber nur noch mit 5 kt Seitenwindkomponente. Also musste man sich die richtige Kombination fürs Landen andauernd neu erfliegen. Am Boden waren dann noch 9 kt Wind, also recht entspannt, aber vorher eben ganz ordentlicher Wind.

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08 Oct2011

Friedrichshafen

  •   8. October 2011. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ECHK, EDMA, EDNY

Heute ging es zum ersten Herbstausflug. Das Wetter war bislang immer schön spätsommerlich und warm doch seit heute hat der Herbst Einzug gehalten.

Als Ziele standen Nürnberg und Friedrichshafen zur Auswahl. Aktuelles Wetter und Vorhersage waren für Friedrichshafen etwas besser, also sind wir dorthin aufgebrochen. In Augsburg blies der Wind beim Start schon ganz ordentlich mit 15 kt. Natürlich beim Run-Up von hinten, so dass es uns wieder einmal das Bugrad ausgehängt hat. Das merkt man natürlich auch erst, wenn man schon die Startfreigabe hat und auf die Piste rollen will. Eine blöde Sache, da man nicht mehr richtig geradeaus fahren kann und sehen muss, wie man wieder von der Piste runterkommt. Wir konnten nur noch geradeaus und rechts herum fahren, mussten aber links von der Piste abbiegen. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Lärmschutzhalle – Motor aus, einer muss hinten anheben, dann das Bugrad wieder gerade stellen, absetzen, fertig – sind wir also in Richtung Friedrichshafen gestartet.

Kurz nach dem Abheben hat man dann schon gemerkt, dass es heute richtig windig ist. Es waren einige leichte Turbulenzen zu spüren und zum anderen ging es gegen den Wind recht langsam voran. Das G1000 hat dann auch gesagt: 34 kt Gegenwind. Es wird halt Herbst… und es kommen die ersten Inversionswetterlagen. Über der Inversion war jedenfalls schöner Alpenblick.

Die Landung in Friedrichshafen war schön ruhig. Dort war auch gar nicht so viel Wind, was dann auch beim rumlaufen ganz angenehm war. Nach Kaffee und Kuchen ging es wieder zurück nach Augsburg.

Mit leider nur noch 27 kt Rückenwind war das natürlich viel schneller – obwohl wir über WHISKEY abgeflogen sind, dann rumgedreht haben und in Augsburg über SIERRA reingeflogen, waren wir 10 min schneller als auf dem Hinweg. Zwischenzeitlich hatte der Wind die Inversion auch weggeblasen und es war sehr schöne Fernsicht – und auch ein paar kleine Schauer.

Die Landung in Augsburg war auch ganz in Ordnung, 14 kt von vorn und 5 kt von links (laut G1000). Also die erste Landung in diesem Jahr wo mal etwas mehr Wind war. Wir sind zwar ein paar mal gehoppelt beim Landen aber insgesamt war es trotzdem in Ordnung. Mal gucken was der Herbst noch so für Wetter bringt…

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03 Jul2011

Friedrichshafen (die 2.)

  •   3. July 2011. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ETTP, EDMA, EDNY

Heute wollte ich auch meinem Papa mal die neue D-ETTP zeigen und natürlich vor unserem geplanten größeren Ausflug nach Hamburg und den Nordseeinseln nochmal mit dem G1000 ein wenig üben.

Das Wetter war sehr schön, allerdings sollte es warm und schwül – also bockig – werden. Wir sind daher gleich früh losgeflogen und haben uns nochmal für Friedrichshafen entschieden, weil das einfach eine schöne Strecke mit sehr schöner Landschaft ist.

In Augsburg ging es bei fast windstille los auf der 25 gleich in Richtung WHISKEY. Ich habe dann recht bald den Autopiloten angeschaltet um da noch einiges zu probieren und zu testen. Entsprechend war es ein relativ ruhiger Flug, die Thermik war auch gerade erst am einsetzen. Wir haben dann wieder das TCAS schön in Aktion sehen können: Ein sehr schneller Punkt 1000 ft unter uns von links nach rechts kreuzend – kann eigentlich nur was Militärisches sein. Ich habe den Eurofighter dann auch tatsächlich gefunden – ohne TCAS hätten wir den gar nicht wahrgenommen. Später dann allerdings genau umgekehrt: In Tannheim habe ich einen anderen Flieger starten sehen – eigentlich ist da ja TMZ aber wir hatten keinen Traffic auf der Karte. Irgendwann als der dann mal die Baumwipfel verlassen hatte, hat er auch seinen Transponder angeschaltet und wir sind quasi neben / über ihm hergeflogen und konnten ihn auch schön auf der Karte sehen. Kaum war die TMZ vorbei, war allerdings sein Transponder auch wieder aus und er damit für uns wieder unsichtbar. Merkwürdige Flieger-Genossen sind das schon finde ich – was ist schon dabei wenn mich die DFS sehen kann? Und was soll es, den Transponder nach der TMZ wieder auszuschalten wo man doch eh das Primärziel verfolgen würde wenn sich da eine Luftraumverletzung ergibt? Naja egal…

Die Landung war dann sehr ruhig bei Windstille. Im Funk haben wir noch gehört wie eine Air Berlin einen Falken beim Starten erledigt hatte: Captain: “Wieviel ist davon übriggeblieben?” Tower: “Der hat noch ganz schön viel von der Bahn geschafft” Captain: “Dacht ich mir schon das wir den nur mit dem Bugrad erwischt haben… schönen Tag noch”

Auf dem Rückweg sind wir dann noch bei herrlichster Sicht den Bodensee hintergeflogen, um Mainau und dann wieder zurück. Ich hab dann auch endlich rausgefunden wie der Autopilot im NAV-Mode funktioniert (sprich: wie er selbsttätig zum Flugplatz fliegt). Das war wieder mal merkwürdige Garmin-Logik. Aber jetzt weiß ich es auch…

Die Landung in Augsburg konnten wir bei leichtem Rückenwind von 3 kt gleich auf der 07 machen, so dass wir ohne Umwege auch wieder über WHISKEY reingeflogen sind. Dort habe ich dann das TCAS das erste Mal richtig in Aktion erlebt: Der Lotse hatte ein Ultraleicht auf der Grasbahn 25 starten und über WHISKEY ausfliegen lassen. Das kam uns also genau entgegen und wir haben uns getroffen als wir im langen Endteil waren und das UL im Abflug deutlich über uns. Das TCAS hat dann mit einem Mal “TRAFFIC TRAFFIC” gerufen und auch noch die Position gesagt (“12 o´clock position, 1 mile, climbing”). Dazu gibts noch eine blinkende Warnung auf dem PFD. Nicht schlecht…

Die Landung war dann wieder sehr ruhig. Mittlerweile habe ich mich an die Anzeigen vom G1000 gewöhnt – das geht also doch sehr schnell. Und auch die Bedienung insgesamt flutscht schon genau so gut wie im Uhrenladen bisher.

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