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15 Jun2012

Donauwörth – Leipzig – Berlin-Schönefeld

  •   15. June 2012. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ECHK, EDDB, EDDP, EDMQ, Mehrere Tage

Heute hatten wir einen Ausflug übers Wochenende nach Berlin geplant. Nach dem Aufstehen habe ich dann gesehen das man mir um 4 Uhr nachts die Buchung vom Flieger gecancelt hatte (wegen 100-h-Kontrolle). Nach etwas hin- und hertelefonieren konnte ich den Flieger dann doch haben, aber halt ab Donauwörth, wo der Wartungsbetrieb ist.

So bin ich also nach ca. 4 Jahren das erste Mal wieder in Donauwörth abgeflogen. Dort hab ich zwar Landen gelernt aber irgendwie mag ich den Platz nicht so richtig (vermutlich wegen der vielen Platzrunden aus der Ausbildungszeit). Naja, nachdem wir nochmal getankt hatten, ging es also los. Wir sind auf der 09 abgeflogen und, nachdem eh keiner da war, gleich straight aus der Platzrunde Richtung Nürnberg.

Das Wetter war gut, die Sicht auch. Es sollte warm werden und demnach etwas Thermik geben, was sich aber dann tatsächlich gar nicht war, da es ab etwa nördlich von Nürnberg hohe geschlossene Bewölkung gab und daher sehr ruhig zum fliegen war.

Wir sind dann in Nürnberg durch die Kontrollzone, diesmal von FOXTROTT immer der Autobahn A9 entlang (mal eine neue Variante), dann weiter nach Leipzig, wo wir auch sehr ruhig auf der 08R gelandet sind. Dort gabs zum eingewöhnen 9 kt Seitenwind, die aber irgendwie kein Problem mehr für mich sind, wie ich jedesmal wieder feststelle. Wir haben dann getankt, etwas gegessen und noch eine große Antonov bestaunt, die gleich neben dem GA-Vorfeld stand, weil morgen in Leipzig Flughafenfest ist. Insgesamt war für bisherige Leipziger Verhältnisse richtig viel los. Sowohl Verkehrsflieger als auch GA-Flieger war einige da. Vielleicht profitiert Leipzig etwas vom Berliner Chaos, das wär nicht schlecht…

Danach ging es weiter nach Berlin, wir waren schon bis Leipzig dank zeitweise 25 kt Rückenwind recht flott unterwegs und so gings nach Berlin fast weiter. Wobei wir leider nicht mehr ganz so schnell sein konnten weil der Wind genau aus Süden kam und wir nach Nordosten geflogen sind.

In Schönefeld war dann auch einiger Verkehr und die Lotsen sind scheinbar angehalten, erstmal die ganzen Verkehrsflieger abzuwickeln und die GA mit niedriger Priorität zu behandeln. Wir mussten jedenfalls eine ganze Zeitlang warten und mit “Augsburger Augenmaß” hätten wir locker eher landen können. Andererseits konnten wir uns so ein ganz gutes Bild von der Baustelle am neuen Flughafen machen: Alles mit Baufahrzeugen vollgeparkt – ergo: da kann man von oben schon sehen dass das noch nie fertig sein kann.

Irgendwann hat sich der Lotse jedenfalls doch noch an uns erinnert und uns dann tatsächlich zwischen zwei Verkehrsflieger gequetscht. Er wollte jedenfalls das wir uns beeilen und kurzen Anflug – lange Landung machen – möglichst flott. Ok, das kann ich… Gas raus und dann kontrollierter Absturz… 😉 … die 13 kt Seitenwind sind auch kaum aufgefallen.

Wir haben den Flieger dann in die Halle gestellt – die riesig groß ist, wo aber nur 4-5 Flugzeuge drinstehen. Kommentar vom Bodenpersonal: Die wollen halt solche kleinen Flieger wie Euch nicht. Ja, leuchtet ein, man bezahlt ja auch lieber 22 Mio. € pro Jahr für Tempelhof ohne Flieger, da hält man auch gerne Infrastruktur bereit und sorgt dafür dass sie auch niemand nutzt.

Danach gings dann noch zur Besichtigung vom neuen Terminal. Das schaut eigentlich innen ganz nett aus im Moment. Ob holzgetäfelte Wände überall allerdings besonders lang haltbar sind, wird man dann nach der Eröffnung sehen, die ja im Laufe der nächsten Jahre irgendwann stattfinden wird. Rein optisch scheint da jedenfalls die 80-20-Regel zu gelten… 80% Flughafen wurden in 20% der Zeit schon gebaut, jetzt sind halt die restlichen 20% Flughafen noch zu bauen.

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26 Jul2011

Hamburg-Exkurs: Strausberg-Leipzig-Augsburg

  •   26. July 2011. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ECHK, EDAY, EDDP, EDMA, Mehrere Tage

Heute ging es dann wieder nach Hause und pünktlich wurde auch das schon länger bestellte CAVOK von Petrus geliefert. Sprich: Es war ein sehr schöner Flug mit schönen Sichten.

Wir sind in Strausberg am frühen Nachmittag angekommen – wieder mit perfektem Service: Nach einem Anruf aus der S-Bahn wurden wir abgeholt und der Flieger stand schon ganz vorn in der Halle, so dass wir ihn gleich rausziehen und beladen konnten. Fazit für die nächste Berlin-Reise: Es wird wieder Strausberg anstelle von Schönhagen. Die S-Bahn fährt zwar auch eine Stunde aus der Innenstadt – genau wie der Zug nach Schönhagen, aber die fährt halt öfters, man kann zur Not vom Bahnhof zum Platz laufen und der Service ist auch noch einen Tick besser.

Da schönes Wetter war, haben wir die Berliner Kontrollzone noch auf der alten Tempelhof-Strecke von ECHO nach WHISKEY durchquert und sind dann anschließend zu einem kurzen Kaffee-Stop nach Leipzig geflogen. Es gab anfangs ein wenig Thermik, wir konnten und wollten aber für die 30 min nach Leipzig nicht erst über die Wolken steigen. Es war trotzdem sehr angenehm zu fliegen, da ja der GFC700-Autopilot auch mit bockigem Wetter ziemlich gut zu recht kommt. Man muss zwar ab und an mal am Gas etwas arbeiten, wenn der AP den Pitch etwas unglücklich einstellt, aber das ist auch nur vergleichsweise selten, da er die Maschine in der Luft auch ein wenig tanzen lässt ohne gleich in Sekundenbruchteilen gegensteuern zu wollen.

In Leipzig war es wie erwartet leer und ruhig, wir sind dann – das erste Mal für mich – auf der 08R gelandet. Die war dank eingeschalteter kompletter Befeuerung auch trotz wolkenlosem Himmel gut zu finden… danke dem Steuerzahler für die mindestens 10 € Stromkosten die unser Anflug gekostet hat :-).

In Leipzig sind wir nach kurzem Aufenthalt wieder gestartet und hatten sogar mal einen echten Pragmatiker im Turm: Der hat gleich gefragt ob wir nicht vom Intersection-Takeoff H5 starten wollen – da hat man noch ca. 1500 m Piste vor sich, aber eben auch 2500 m hinter sich. Ich hatte mich schon auf 10 min Taxi eingestellt um zum Ende der Piste zu kommen, aber so ging es natürlich ziemlich schnell.

Danach ging es dann ziemlich ruhig und ohne große Thermik über Bleiloch-Talsperre und Kulmbach nach Nürnberg, wo wir diesmal von SIERRA nach FOXTROTT durch die Kontrollzone fliegen konnten, was eher ungewöhnlich ist, weil man dann genau durch Anflug- bzw. Abflugsektor semmelt. Dadurch gab es aber eine besonders schöne Aussicht auf Nürnberg und auch den Flughafen. Von dort aus sind wir dann mit direktem Kurs nach Augsburg geflogen.

Dort angekommen habe ich dann das erste Mal das TCAS aus der D-ETTP vermisst: Erst beim einfädeln in die Platzrunde wo noch eine 152er unterwegs war, die ich erst noch gesehen und dann aber wieder verloren hatte und später nochmal, als wir als Nummer 2 beim Landen waren und ich die vorausfliegende Maschine im Gegen- und Queranflug noch in Sicht hatte, aber dann beim Eindrehen ins Endteil auch wieder verloren habe. Vor lauter Suchen habe ich dann ein wenig das Tempo aus den Augen verloren, so dass wir schon bei knapp über 60 kt waren als ich es bemerkt habe – im Prinzip kein Problem aber halt auch nicht perfekt (es sollen ja 70-75 kt sein). Da hätte das TCAS sicher geholfen. Anyway… Die Landung war wieder sanft und ruhig und nach fast 1 Stunde Fliegen vom Flieger putzen sind wir nach Hause gefahren.

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12 Sep2010

Schönhagen – Leipzig – Augsburg

  •   12. September 2010. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-EOIC, EDAZ, EDDP, EDMA, Mehrere Tage

Nach einem erfolgreichen Shopping- und Kultur-Wochenende ging es heute wieder nach Hause. Bei bestem Wetter sind wir in Schönhagen gestartet und haben uns daher entschlossen, nicht den Express-Weg nach Hause zu nehmen, sondern noch eine Sightseeing-Runde über Berlin zu drehen. Damit die Fotoposition besser ist, sind wir also zunächst nach ECHO geflogen und dann durch die Berliner Kontrollzone über BRAVO nach WHISKEY.

Das hat sich auch gelohnt, denn die Sicht war wirklich gut. Etwas Wehmut kommt natürlich auf, wenn man unter sich den von unseren unfähigsten, inkompetentesten und schwulsten Politikern geschlossenen Tempelhofer Flughafen da so vor sich hin rotten sieht, aber ansonsten war die Runde sehr schön. Nachdem wir so fast eine Stunde gebraucht hatten und sich einige menschliche Bedürfnisse einstellten, sind wir nach Leipzig geflogen und haben dort kurz Pause gemacht.

Getreu dem Motto “In Leipzig kannste was erleben” war der Abflug wieder sehr interessant, genauer das Warten am Rollhalt… Kaum Verkehr, im Funk nicht viel los – aber wir stehen erstmal 3-4 min am Rollhalt und warten… warten… da kam tatsächlich noch eine Cessna im Low Approach. In Augsburg wäre in der Zeit das komplette Vorfeld gestartet aber in Leipzig legt man halt noch wert auf Sicherheit 😉 … Nachdem die Cessna am Horizont verschwunden war durften wir auch schon zum Abflugpunkt rollen und … warten natürlich. Nach nochmal 2 min kam dann endlich die Startfreigabe sehr langsam und ausführlich (ich habe mir erlaubt nach “Start frei” den Gashebel reinzuschieben) und nachdem der Lotse fertig und ich zurückgelesen hatte sind wir auch schon abgehoben.

Der restliche Flug war dann etwas unruhig, in Leipzig war die Aufzugsbewölkung schon recht fortgeschritten, so dass wir auch nicht hochsteigen konnten. Ab Nürnberg wurde es dann wieder besser und wir sind ganz normal mit Midfieldcrossing durch die Kontrollzone. In Augsburg sind wir dann bei bestem Wetter sehr ruhig gelandet.

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18 Jul2010

Leipzig – Augsburg

  •   18. July 2010. Written by Udo   •   Posted in Allgemein, Ausflug, D-EMUT, EDDP, EDMA, Mehrere Tage

Eigentlich hätte es ja gestern nach Kassel und heute von Kassel zurück nach Augsburg gehen sollen, doch leider hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht – in Form einer Kaltfront die von West nach Ost über Deutschland lag. So haben wir halt den Zug nach Kassel genommen und die D-EMUT in Leipzig geparkt…

Heute ging es dann also von Leipzig aus wieder nach Hause. Bei angenehmen 20 °C hat sogar das Warten auf den Tankwagen und die Beobachtung der Beobachter auf der Aussichtsplattform vom Flughafen Spaß gemacht. Das ist schon interessant am Fliegen, das es sehr viele Leute gibt, die sich für das Thema offenbar interessieren (die Aussichtsplattform in Leipzig war voll), aber doch nicht so viele die es am Ende auch machen.

Der Start in Leipzig verlief wieder ganz normal, allerdings gab es trotzdem leichte thermische Turbulenz. Für Nürnberg war SCT035 SCT080 vorhergesagt, so dass ich mich entschlossen habe unter den Wolken zu bleiben, weil es sonst doch etwas knapp geworden wäre, den Airspace C in Nürnberg zu überfliegen. Der Flug war dann zum Glück über weite Strecken ruhig und nur wenig “gehoppel”. In Nürnberg habe ich dann gesehen, dass wir wahrscheinlich in FL95 trotzdem drüber gekommen wären.

So sind wir wie üblich mit Midfield-Crossing von OSCAR nach SIERRA geflogen, was in Nürnberg ja zum Glück immer problemlos geht. Scheinbar gibt oder gab es aber relativ viele Luftraumverletzungen dort, weil uns der Lotse irgendwann halb aufgeregt nach unserer Höhe gefragt hat (4000 ft) und dann meinte wir müssten unter 3500 ft sein. Ich habe ihm dann gesagt das wir gerade in dem Sektor sind, bei dem Airspace C bei 4500 ft beginnt, worauf er nur meinte dass das stimmt, aber dann doch gleich der Sektor mit 3500 ft kommt (“Ja ich weiß…”).

Der restliche Flug war dann wieder relativ ruhig, nur ab und an leichte Turbulenz. Die Landung in Augsburg dann auch ruhig und obwohl es Sonntag, CAVOK und erst 18:00 Uhr war, waren wir das einzige Flugzeug in der ganzen CTR…

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16 Jul2010

Augsburg – Leipzig

  •   16. July 2010. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-EMUT, EDDP, EDMA, Mehrere Tage

Heute sind wir zum einem Wochenendausflug nach Kassel aufgebrochen. Zunächst ging es heute nach Leipzig, da wir erst morgen nach Kassel fliegen werden.

Bei heißen 33 Grad sind wir in Augsburg gestartet. Bei diesen Temperaturen merkt man die schlechtere Motorleistung schon sehr deutlich, kommt man doch in Augsburg erst in der Bahnmitte in die Luft und steigt dann auch nur mit gerade 500-600 ft/min.

Wir sind dann auch gleich auf FL 75 gestiegen, obwohl die Thermik scheinbar recht schwach war. So ging es aber bequem über den Airspace C von Nürnberg. Nach etwa 2 Stunden ziemlich ruhigem Flug sind wir dann in Leipzig angekommen. Die Lotsen dort waren wieder einmal übervorsichtig. Obwohl ja beide Bahnen parallel genutzt werden können, mussten wir im Gegenanflug auf die 26L warten bevor eine Air France-Maschine auf der 26R gelandet war… Naja, muß man nicht verstehen, immerhin gab es so noch Sightseeing über der Leipziger Innenstadt.

Die Landung war bei fast Windstille ziemlich einfach, abgesehen von einer Thermikblase die uns hinter der Schwelle und schon im Ausschweben nochmal einen kurzen Schlenker versetzt hat – also schnell kurz noch Gas reingeschoben und nachkorrigiert – aber die Bahn in Leipzig ist ja lang genug so das man sich durchstarten sparen kann.

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23 May2010

Schweden-Exkurs: Augsburg-Leipzig-Rostock

  •   23. May 2010. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-EOIC, EDDP, EDMA, ETNL, Mehrere Tage

Heute ging es los zu unserem Ausflug nach Schweden. Wenn das Wetter die ganze Zeit perfekt sein sollte – was leider wohl nicht zu erwarten ist – dann soll es bis nach Arvidsjaur gehen.

Die erste Etappe war heute von Augsburg nach Rostock, wobei wir in Leipzig kurze Mittags- und Tankpause gemacht haben. Der Flug war sehr ruhig in FL75 bzw. FL95 über den Wolken, kurz nach dem Start in Augsburg hat man schon die Thermik gemerkt, also haben wir gleich die Flucht nach oben angetreten. In Leipzig war dann die Bewölkung mit BKN angesagt, also mussten wir ein größeres Loch suchen, um unter die Wolken sinken zu können. Das ging auch ganz gut ohne kreisen zu müssen und so sind wir sicher auf der 26L gelandet.

Nach einer ausgedehnten Pause in Leipzig ging es dann weiter nach Rostock. Obwohl die Wolken sich fast aufgelöst hatten, sind wir über die Thermikobergrenze (und damit dann später über die Wolken) gestiegen, um einen ruhigen Flug zu haben. Ca. 45 min vor Rostock konnten wir dann schon die heranrückende  Kaltfront sehen, die die Wolken ziemlich hoch auftürmte. Sicherheitshalber sind wir dann schon relativ früh unter die Wolken gesunken, die Thermik war aufgrund der hohen Bedeckung auch schon fast zusammengebrochen, so dass es auch unter den Wolken recht ruhig war.

Die Landung in Rostock war wegen der 20 kt Wind, die aber nur 10-20° schräg zur Bahn standen, etwas bockig aber trotzdem ziemlich sanft.

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