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18 Oct2011

Friedrichshafen (nochmal)

  •   18. October 2011. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ECHK, EDMA, EDNY

Nachdem nach einer kurzen Phase schlechten Wetters nun wieder seit einiger Zeit recht schönes Wetter ist, haben wir den heutigen Spätnachmittag genutzt, um vor unserer USA-Reise noch eine Runde zu drehen. Eigentlich wollte ich nach Nürnberg, aber da war schon wieder mal schlechteres Wetter vorhergesagt und außerdem war bereits auf der Autobahn in Augsburg Alpenblick.

Also sind wir dann bei 7 kt Wind in Richtung WHISKEY gestartet. Kurz nach dem Abheben hat der Wind schon immer weiter zugenommen und in 3000 ft waren es schon um die 25 kt (natürlich wieder mal Gegenwind). Wir sind dann etwas höher gestiegen und in Richtung Berge geflogen – und siehe da: in 4000 ft waren es ca. 30 kt Wind und in 6000 ft nur noch 14 kt. Also sind wir bei schönster Sicht in Richtung Füssen geflogen und von dort geradeaus in Richtung Lindau um mal über SIERRA in Friedrichshafen anzufliegen.

Unterwegs haben wir dann auch gehört, das es ganz gut war, nicht in Richtung Nürnberg zu fliegen, gab es doch ein SIGMET was etwas nördlich von Nürnberg vor schweren Turbulenzen gewarnt hat. Bei uns war es dagegen absolut ruhig.

Der Anflug in Friedrichshafen war dann ganz in Ordnung, ich habe zunächst den Flugplatz nicht gesehen bzw. übersehen aber ihn doch noch rechtzeitig gefunden. Dort war auch sehr viel Verkehr, wir waren anfangs die Nummer 4 beim Landen und mussten einen unendlich langen Gegenanflug fliegen, bevor wir ins Endteil eindrehen durften. In Friedrichshafen war es dann windstill und entsprechend ruhig.

Nach kurzer Pause (um rechtzeitig vor Nacht zurück zu sein) sind wir dann wieder nach Augsburg gestartet und konnten den Wind mal so richtig ausnutzen. Mit teilweise 152 kt Ground Speed ging es sehr flott direkt nach Augsburg – natürlich immer noch mit einem wunderschönen Alpenpanorama. Wir sind dann über SIERRA eingeflogen und hatten dort in 3000 ft 40 kt Wind (schräg von vorn). In einem großen Bogen haben wir uns also ins Endteil der 25 driften lassen (immer mit guten 25 kt von der Seite) und sind dann dort gelandet.

Die Landung war etwas anspruchsvoll – genauer gesagt eigentlich das Endteil – weil bis ca. 200 ft über Grund der Wind ordentlich von der Seite geblasen hat. Anfangs so um die 20 kt, dann tiefer um 15 kt und kurz vor dem Aufsetzen aber nur noch mit 5 kt Seitenwindkomponente. Also musste man sich die richtige Kombination fürs Landen andauernd neu erfliegen. Am Boden waren dann noch 9 kt Wind, also recht entspannt, aber vorher eben ganz ordentlicher Wind.

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08 Oct2011

Friedrichshafen

  •   8. October 2011. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ECHK, EDMA, EDNY

Heute ging es zum ersten Herbstausflug. Das Wetter war bislang immer schön spätsommerlich und warm doch seit heute hat der Herbst Einzug gehalten.

Als Ziele standen Nürnberg und Friedrichshafen zur Auswahl. Aktuelles Wetter und Vorhersage waren für Friedrichshafen etwas besser, also sind wir dorthin aufgebrochen. In Augsburg blies der Wind beim Start schon ganz ordentlich mit 15 kt. Natürlich beim Run-Up von hinten, so dass es uns wieder einmal das Bugrad ausgehängt hat. Das merkt man natürlich auch erst, wenn man schon die Startfreigabe hat und auf die Piste rollen will. Eine blöde Sache, da man nicht mehr richtig geradeaus fahren kann und sehen muss, wie man wieder von der Piste runterkommt. Wir konnten nur noch geradeaus und rechts herum fahren, mussten aber links von der Piste abbiegen. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Lärmschutzhalle – Motor aus, einer muss hinten anheben, dann das Bugrad wieder gerade stellen, absetzen, fertig – sind wir also in Richtung Friedrichshafen gestartet.

Kurz nach dem Abheben hat man dann schon gemerkt, dass es heute richtig windig ist. Es waren einige leichte Turbulenzen zu spüren und zum anderen ging es gegen den Wind recht langsam voran. Das G1000 hat dann auch gesagt: 34 kt Gegenwind. Es wird halt Herbst… und es kommen die ersten Inversionswetterlagen. Über der Inversion war jedenfalls schöner Alpenblick.

Die Landung in Friedrichshafen war schön ruhig. Dort war auch gar nicht so viel Wind, was dann auch beim rumlaufen ganz angenehm war. Nach Kaffee und Kuchen ging es wieder zurück nach Augsburg.

Mit leider nur noch 27 kt Rückenwind war das natürlich viel schneller – obwohl wir über WHISKEY abgeflogen sind, dann rumgedreht haben und in Augsburg über SIERRA reingeflogen, waren wir 10 min schneller als auf dem Hinweg. Zwischenzeitlich hatte der Wind die Inversion auch weggeblasen und es war sehr schöne Fernsicht – und auch ein paar kleine Schauer.

Die Landung in Augsburg war auch ganz in Ordnung, 14 kt von vorn und 5 kt von links (laut G1000). Also die erste Landung in diesem Jahr wo mal etwas mehr Wind war. Wir sind zwar ein paar mal gehoppelt beim Landen aber insgesamt war es trotzdem in Ordnung. Mal gucken was der Herbst noch so für Wetter bringt…

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24 Sep2011

Egelsbach – Nürnberg – Augsburg

  •   24. September 2011. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ECHK, EDDN, EDFE, EDMA, Mehrere Tage

Heute ging es wieder zurück von Egelsbach nach Augsburg. Dort war schon am Boden ziemlich viel los, wieder viele Hubschrauber und diesmal war auch die dort geparkte AN-2 in Aktion und hat Rundflüge durchgeführt. Es waren also auch ziemlich viele aufgeregte Leute im Eingangsbereich, die alle mit einem Gläschen Sekt beruhigt wurden 🙂

Nach dem Start sind wir dann auf Langen Information gewechselt und dort war sehr viel los. Wir haben auch jede Menge Joghurtbecher gesehen, die nochmal unterwegs waren. Mir kam es fast so vor als wollen alle die es können kurz vor dem Beginn des Winterschlafes nochmal fliegen. Vielleicht sollte man denen mal nahebringen wie schön fliegen im Herbst und Winter eigentlich ist…

Der Flug war relativ ruhig und wir haben dann nach dem Start beschlossen, dass wir nicht direkt nach Augsburg fliegen, sondern noch etwas Sightseeing machen und in Nürnberg nochmal Kaffee trinken. So sind wir also der A3 entlang über Würzburg nach Nürnberg geflogen. Dort war sehr viel weniger los und wir sind schön ruhig dort gelandet.

Nach Kaffee und Kuchen ging es dann nach Augsburg weiter. Das letzte Stück war auch wieder schön ruhig und ich hab mal auf den Autopiloten verzichtet – nicht das ich noch fliegen verlerne wenn ich immer nur Knöpfe drücke. In Augsburg war dann auch nicht so viel los und wir sind mehr oder weniger gleichzeitig mit der gesamten Flotte vom Fliegerverein gelandet.

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23 Sep2011

Airbus A340-300 FFS

  •   23. September 2011. Written by Udo   •   Posted in Simulator

Wie vorhin schon erwähnt hat unser Incentive heute was mit Fliegerei zu tun – ein Simulatorflug mit dem A340. Nachdem ich der einzige unserer 11 Kollegen bin, der fliegerisch “vorbelastet” ist, konnte ich also heute mal den normalen Ablauf so eines Simulator-Events erleben. Im Januar hatten wir das Briefing ja mehr oder weniger weggelassen.

Das Briefing war interessant gemacht und in Sprache und Inhalt für den Laien – wie ich fand – genau richtig. Danach gab es eine Führung durch das Lufthansa Flight Training Center, wo nicht nur Piloten, sondern auch das Kabinenpersonal ausgebildet werden. Das ist schon sehr interessant, dass da jeder Handgriff – vom Öffnen der Tomatensaft-Packung bis zum Überreichen an den PAX – genau einstudiert wird. Es gibt neben den Emergency-Sims auch Kabinen-Mockups wo Kaffeekochen und -servieren gelernt und geübt wird.

Interessanter für mich sind da natürlich die Emergency-Sims, wo die Kabine bewegt und in Brand gesetzt werden kann, so dass alles so echt wie möglich ist. Die konnten wir leider nicht von innen anschauen, aber ich finde nochmal eine Möglichkeit, so ein Kabinentraining mitzumachen. Unser Instruktor war dabei auch ein richtiger Pilot (immer ehrliche Antworten geben): Frage: “Müssen dann die Stewardessen bei einer Evakuierung auch die Leute rausholen, die sitzen geblieben sind?” Antwort: “Meinen Sie wirklich das wir da jeden mitnehmen können?”

Danach gings dann in den Simulator. Diesmal ein A340-300. Bei so vielen Leuten gab es ein festgelegtes Programm: Jeder einen Start und 4-5 Landungen. Ich war in unserem Team als letzter dran und habe dem Instruktor auch gesagt es könne sein das ich das schon ein paar Mal gemacht habe. Die ersten beiden Landungen waren ziemlich einfach, die vorbereiteten Anflüge waren auf Frankfurt in vollständiger Landekonfiguration ca. auf dem 10 NM Final, so dass man im Prinzip gar nichts machen brauchte (mit 0 Wind) außer ein paar Mini-Korrekturen und halt Ausschweben. Damit es interessanter wird, habe ich dann Seitenwind bekommen. Angekündigt waren 15 kt, aber in Wirklichkeit (ich kann ja durchaus auch das MFD ablesen und hinterher hat es der Instruktor auch zugegeben) waren es so um die 20 kt sehr böig und variabel in der Richtung. Das halten der Centerline hat dann auch ganz gut geklappt aber beim ersten Mal sind wir mit hängender Fläche aufgesetzt und haben dadurch mit dem Triebwerk den Acker umgegraben… naja kommt vor… beim zweiten Mal ging es schon wesentlich besser. Die letzte Landung war dann bei Regen und schlechter Sicht, Wind aber genau auf der Bahn, also letztlich auch nicht das große Problem.

Im Nachgang hat es allen sehr gut gefallen und Lust auf mehr gemacht. Interessant auch, das fast alle gesagt haben, es war gar nicht so einfach die Bahn zu treffen. Das erinnert mich an meine ersten Flugstunden…

23 Sep2011

Augsburg – Stuttgart – Egelsbach

  •   23. September 2011. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ECHK, EDDS, EDFE, EDMA, Mehrere Tage

Heute ging es schon wieder nach Egelsbach – diesmal zu unserer “Release-Party” bei der es immer eine Überraschungs-Aktion für alle Kollegen gibt. Diesmal hat es etwas mit Fliegerei zu tun…

In Augsburg angekommen haben wir noch kurz ein Schwätzchen gehalten und dabei erfahren, das die D-ETTP doch nicht mehr repariert werden kann. Sehr Schade. Als Ersatz wurde leider auch nur eine alte 172er angeschafft, was angesichts der Buchungssituation mit der D-ECHK aber momentan auch nicht das große Problem ist. Offensichtlich mögen nicht viele Leute mit dem G1000 fliegen und es auch noch nicht einmal ausprobieren. Naja… soll mir recht sein 😉

Wir sind dann in Augsburg gestartet und nach Stuttgart geflogen, um dort noch einen Kollegen abzuholen. Der Flug war ruhig bei schönem Wetter, nur sehr leichte Thermik und etwas diesig, Sicht war um die 30-40 km. Über der Schwäbischen Alb waren dann ein paar tiefere Cumuli, so dass wir nicht direkt nach Stuttgart geflogen sind sondern einen leichten Bogen – es wäre zwar auch direkt gegangen aber dann hätten wir nur noch ca. 1000 ft über Grund gehabt, das muss ja nicht sein wenn es auch anders geht…

Die Landung in Stuttgart war dann etwas sportlich, ich hatte erst gedacht dort ist nichts los, weil im Funk die ganze Zeit relative Ruhe war, aber ich hatte vergessen, dass dort wie in Hamburg zwei Tower-Frequenzen sind – eine für VFR-Anflug/Abflug und eine dann zum Landen/Starten. Es war also doch sehr starker Verkehr und deswegen bekamen wir gleich die entsprechende Freigabe “Landung frei und beschleunigt über GOLF abrollen” – will heißen “mach hin, sonst hast du was großes im Nacken”. Ich habe mich also beeilt und es war tatsächlich auch eine Verkehrsmaschine sehr dicht hinter uns.

Nachdem Stuttgart sehr teuer ist (wir haben 68 € gezahlt plus 20 € DFS) muss man den Service natürlich auch ausreizen… also haben wir uns um was zu essen und zu trinken vom GAT zum Terminal fahren und dann auch wieder dort abholen lassen. Interessanterweise ist dieser Service sogar inclusive.

Wir sind dann also in Richtung Egelsbach gestartet. Der Flug war auch wieder ruhig und wir haben noch das Technikmuseum in Sinsheim und Heidelberg von oben angeguckt. In Heidelberg sieht der Durchbruch des Neckar durch den Odenwald schon sehr hübsch aus. Die Rheinebene in Richtung Mannheim allerdings dafür weniger. Kurz nach Heidelberg kommt dann auch schon fast Frankfurt. Dort wollten wir ein Midfieldcrossing machen, was allerdings leider aufgrund der Verkehrslage nicht ging.

Der Anflug auf Egelsbach – diesmal von Süden – war wieder genau so komisch wie beim ersten Mal. Man muss sehr tief runter, so dass man am Meldepunkt nur noch ca. 800 ft über Grund hat. Dann kommt wieder die Hochspannungsleitung, die auch nur 400 ft Fenster zum Durchfliegen lässt. Immerhin habe ich den Platz heute besser gefunden als beim letzten Mal. Die Landung war bei 2 kt Wind dann entsprechend sanft.

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20 Aug2011

Egelsbach – Augsburg

  •   20. August 2011. Written by Udo   •   Posted in Ausflug, D-ECHK, EDFE, EDMA, Mehrere Tage

Heute sind wir – nach unserer Veranstaltung in Frankfurt – wieder nach Hause geflogen. Ich wollte den Abflug aus Egelsbach gleich nochmal für einen Low Approach in Frankfurt nutzen (das geht tatsächlich…), aber der Blick auf die Webseite vom Flughafen ließ mich schon zweifeln – 6-8 Anflüge alleine pro 5 Minuten, da war Urlauberverkehr. Ich habe dann versucht am Tower anzurufen, aber da ging gleich erst gar niemand ans Telefon.

In Egelsbach habe ich dann nochmal gefragt und der freundliche Herr von VORFELD hat mir gleich gesagt er könne zwar mal anrufen aber zwei wollten schon ein Midfieldcrossing machen und nicht mal das ginge. Wir sind dann also gleich nach Hause geflogen.

Der Abflug war ruhig, trotz relativ viel Verkehr in Egelsbach. Nachdem da gleich drei Hubschrauber auf einmal rumgeschwebt sind glaube ich mittlerweile, dass dort viel von den 70000 Flugbewegungen im Jahr auch auf Hubschrauber geht und am Ende der Unterschied zu Augsburg gar nicht so groß ist.

Danach sind wir mit direktem Kurs nach Augsburg geflogen. Es war dabei schon leicht bockig, aber anfangs noch nicht sehr schlimm. Weiter in Richtung Augsburg gab es dann aber schon die ersten Cumuli und es wurde entsprechend wackliger. Wir sind dann kurz etwas höher gestiegen wo es natürlich ruhig war, allerdings wurden dann die Obergrenzen höher und wir hätten noch auf FL 65 steigen müssen. Angesichts von verbleibenden knapp 20 min bis nach Augsburg hat sich das nicht wirklich gelohnt, also sind wir wieder runter gesunken. Dort war es dann halt wieder bockig – aber ich fand es auch wieder gar nicht so schlimm. Ich glaube unser 4-Stunden-Hoppelflug an die Ostsee vor 2 Jahren hat mich da vollkommen abgehärtet…

Die Landung in Augsburg war dann einsam und allein. Eigentlich ein Wunder, war doch die FIS-Frequenz in unserem Sektor schon relativ voll und auf der Frequenz im Sektor südlich von Augsburg Großkampftag. Wir waren vermutlich einfach viel zu früh zurück…

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